Nach Auswertung der TV-Bilder und Aytekins Aussage

DFB verzichtet auf Ermittlungen gegen Rolfes

SID
Montag, 26.03.2012 | 15:40 Uhr
Im Spiel gegen Schalke 04 hatte Simon Rolfes (r.) seinen Gegenspieler Draxler am Kopf getroffen
© Getty
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Simon Rolfes droht keine nachträgliche Sperre durch DFB. Es werde kein Ermittlungsverfahren gegen den Profi von Bayer Leverkusen eingeleitet, teilte der DFB am Montag mit. Der DFB-Kontrollausschuss geht nach der Aussage von Schiedsrichter Deniz Aytekin und der Auswertung der Fernsehbilder davon aus, "dass der Unparteiische eine in sportgerichtlichen Verfahren nicht mehr angreifbare Tatsachenentscheidung getroffen hat", hieß es in der Mitteilung.

Rolfes hatte seinen Schalker Gegenspieler im Bundesligaspiel am Samstagabend (0:2) in der 34. Minute mit dem Ellbogen seitlich im Gesicht getroffen. Draxler ging zu Boden und musste zwei Minuten auf dem Spielfeld behandelt werden. Rolfes blieb von Aytekin unbestraft.

Der DFB teilte nun mit, Aytekin habe das Laufduell zwischen Rolfes und seinem Schalker Gegenspieler Julian Draxler "im Zeitpunkt des Tatgeschehens in seinem Blickfeld" gehabt. "Daher wurde schon aus diesem Grund kein Ermittlungsverfahren gegen Spieler Rolfes eingeleitet."

Völler greift Merk an

Zur Halbzeit erklärte der frühere Welt-Schiedsrichter Markus Merk als Experte des Fernsehsender Sky, in dieser Situation wäre eine Rote Karte für Rolfes gerechtfertigt gewesen.

Dies hatte für Empörung beim Leverkusener Sportdirektor Rudi Völler gesorgt. "Ich finde das abstoßend und seltsam von Herrn Merk. Jeder weiß, dass Simon Rolfes ein fairer Spieler ist", sagte Völler. Rolfes hat während dieser Saison noch keine Gelbe Karte erhalten und ist noch nie in der Bundesliga mit einem Platzverweis bestraft worden. "Das war keine Absicht. Es tut mir auch leid", hatte der 29-Jährige nach dem Spiel gesagt. "Ich war immer ein fairer Spieler."

Sehr fair verhielt sich Draxler: "Das war schmerzhaft. Aber wir müssen die Aktion nicht an die große Glocke hängen. Schwamm drüber", sagte der 19-Jährige. Dieser Ansicht war nun auch der DFB.

Simon Rolfes im Steckbrief

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