Signifikante Steigerung der Einnahmen erwartet

Rechte-Vergabe: Heiße Phase beginnt

SID
Montag, 16.01.2012 | 15:49 Uhr
Reinhard Rauball ist seit 2007 Präsident der DFL
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Fr23:00
Die Highlights des Eröffnungsspiels: FCB-B04
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Die Deutsche Fußball-Liga legt ihren Schwerpunkt im ersten Halbjahr 2012 auf eine erfolgreiche Vermarktung der Medienrechte an der Bundesliga ab der Saison 2013/14 und erwartet eine signifikante Steigerung der Einnahmen.

Die Einnahmen liegen derzeit bei 412 Millionen Euro pro Jahr. Im zweiten Halbjahr wird sich der Verband der 36 deutschen Profivereine auf das 50-jährige Jubiläum der Bundesliga konzentrieren. Im August beginnt die 50. Spielzeit der 1963 gegründeten Bundesliga. Diese Schwerpunkte gaben Reinhard Rauball, Präsident des Ligaverbandes, und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Montag in Frankfurt beim Neujahrsempfang der DFL bekannt.

"Das Spiel geht los", sagte Rauball zum Vergabeprozess der Fernseh-, Internet- und Mobilfunkrechte. Das Motto des Neujahrempfangs im Thurn und Taxis Palais passte dazu: Anstoß 2012 lautete der Slogan der Veranstaltung vier Tage vor dem Rückrundenstart mit dem Topspiel Mönchengladbach gegen Bayern München.

Seifert: "Es wird langsam ernst"

Nachdem das Bundeskartellamt am Freitag das Ausschreibungskonzept der DFL mit 23 verschiedenen Rechtepaketen gutgeheißen habe, "wird es langsam ernst", sagte DFL-Geschäftsführer Seifert. "Wir werden Ende der Woche die Unterlagen an die Bewerber schicken", erklärte er.

Die Firmen, die sich bei der DFL in den letzten Wochen für den Erwerb von Bundesliga-Rechten registrieren ließen, erhalten die Regeln der Ausschreibung. "Wir werden versuchen, bessere Einnahmen zu erzielen. Die Einnahmen sollten dem Wert der Bundesliga entsprechen", sagte Seifert. Der Zeitplan mit einer Vergabe zum Ende dieser Saison solle eingehalten werden, erklärte der DFL-Direktor.

Lobbyismus der TV-Sender

Für die laufende Rechte-Periode, die am 30. Juni 2013 endet, hatte die DFL wegen der komplizierten Marktlage vor vier Jahren Verträge akzeptieren müssen, die mit keiner signifikanten Erhöhung verbunden waren. Diesmal könnte ein deutlicher Sprung vollzogen werden, weil das Interesse durch international tätige Internetfirmen wie Yahoo und möglicherweise "YouTube" angeheizt wird.

Starke Veränderungen im TV-Bereich erscheinen möglich, zum Beispiel könnte die "ARD-Sportschau ab" 2013/14 keine Bundesligaspiele mehr zeigen. Experten halten jedoch ein Abwandern der Spieltagszusammenfassungen am Samstagabend ab 18.30 Uhr für fraglich und erst für spätere Rechteperioden für wahrscheinlich.

Auf dem Neujahrsempfang betrieben die Vertreter der TV-Anbieter Lobbyismus bei den Verantwortlichen der DFL und der Vereine. Praktisch alle Sender waren vertreten. Aus New York reiste Chase Carey an, einer der Spitzenmanager der Murdoch-Gruppe, die mit "Sky" die weitestgehenden Bundesliga-Rechte besitzt.

"Die TV-Vermarktung ist essenziell für die Finanzierung der Bundesliga", betonte Rauball. Seifert erklärte, bei einigen Vereinen machten die Einnahmen aus diesem Bereich 40 bis 50 Prozent des Etats aus.

Rhein: "Eine unsinnige Diskussion"

Der hessische Innenminister Boris Rhein als Gastredner forderte die DFL zu mehr Engagement im Breitensport auf.

Es sei eine enge Verknüpfung notwendig, um den hohen gesellschaftlichen Stellenwert des Fußballs optimal nutzen zu können, sagte Rhein. Unterstützung gab der CDU-Politiker der DFL bei der immer wiederkehrenden Forderung nach einer Kostenübernahme der Vereine für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen.

"Das ist eine unsinnige Diskussion. Sie sollte nicht mehr geführt werden. Sie ist auch juristisch unsinnig", sagte Rhein.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung