Breno: Tattoo trotz Grippe & Rüffel von Heynckes

SID
Donnerstag, 19.01.2012 | 13:03 Uhr
Breno kommt beim FC Bayern nicht aus den Schlagzeilen
© Getty
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Nach der öffentlichen Kritik an seinem Arbeitgeber via Twitter hat Bayern Münchens Verteidiger Breno für neuen Wirbel gesorgt. Der Brasilianer ließ sich am späten Dienstagabend in München zwei Tätowierungen stechen, obwohl er am gleichen Tag wegen einer Grippe nicht am Training teilgenommen hatte. FCB-Trainer Jupp Heynckes reagierte zornig.

Auf Breno kommt neuer Ärger zu. Der Brasilianer suchte am Dienstag einen Tattoo-Laden in München auf und ließ sich zwei Tätowierungen stechen. Am gleichen Tag war er zuvor von Trainer Jupp Heynckes aufgrund erhöhter Blutwerte vom Training befreit und nach Hause geschickt worden.

Anstatt zu Hause zu bleiben, ließ sich Breno in einer 90-minütigen Sitzung ein Glaubensbekenntnis und einen Liebesgruß an seine Frau tätowieren.

Heynckes reagierte am Donnerstag irritiert: "Das ist sehr unglücklich, dass der Junge das gemacht hat, vor allem der Zeitpunkt. Wir im Verein verurteilen das. Normalerweise gehe ich davon aus, dass man so klug ist, dass man das nicht während der Saison macht."

Deutliche Worte in Richtung Breno, der erst Anfang der Woche wegen eines Twitter-Eintrages ("Bayern macht ein krummes Ding mit mir") negativ aufgefallen war und von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge die "Gelbe Karte" gezeigt bekam.

Bayerns Geduld allmählich zu Ende

Verteufeln will Heynckes den 22-Jährigen nicht. "Es ist nicht der Zeitpunkt, auf den Jungen einzudreschen. Er macht eine schwierige Phase durch. Er arbeitet täglich mit einem Sportpsychologen zusammen und braucht weitere Unterstützung."

Allerdings sei die Geduld des FC Bayern allmählich zu Ende. "Wir haben viel Geduld mit Breno, aber er darf diese nicht überstrapazieren", so Heynckes.

Brenos Vertrag in München läuft am Saisonende aus. Ob der Brasilianer eine Zukunft beim FC Bayern hat, ist nach den Vorfällen der letzten Tage mehr als fraglich.

Breno im Steckbrief

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