Finanziell näher an den Bayern dran

Watzke: Reus-Transfer bleibt Ausnahme

SID
Sonntag, 08.01.2012 | 11:56 Uhr
Hans-Joachim Watzke (der Typ links) stellt klar, dass ein Transfer wie Marco Reus eine Ausnahme ist
© Getty
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Für den deutschen Meister Borussia Dortmund ist die Verpflichtung von Marco Reus keine Kampfansage an Rekordchampion Bayern München.

"Wir machen unser eigenes Ding und achten dabei nicht auf die Bayern oder andere. Wir wollen nicht an der Vormachtstellung der Bayern rütteln, die steht ohnehin in Stein gemeißelt", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Trainingslager der Dortmunder im spanischen La Manga.

Transfer wie Reus die Ausnahme

Ein Transfer wie der von Reus, der im Sommer für 17,5 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zu den Dortmundern wechselt, bleibe beim BVB die Ausnahme. "Schließlich haben wir uns dem Gebot der wirtschaftlichen Vernunft unterworfen. Ehrlich gesagt, weiß ich aber nicht, wo unsere Grenzen sind oder wie wir uns in Zukunft weiterentwickeln werden. Jedes Jahr können wir uns einen solchen Transfer aber nicht leisten", erklärte der Geschäftsführer.

Laut Watzke sei man vom Reus-Transfer aber zu "110 Prozent" überzeugt gewesen. Schließlich arbeite der BVB dafür, möglichst großen Erfolg zu haben. Und wenn man bedenke, welche Einnahmen in der Champions League möglich seien, dann wolle der Verein dort gern mitspielen, um die Entwicklung weiter in diesem Tempo vorantreiben zu können, sagte Watzke. In dieser Saison war für den BVB allerdings schon in der Gruppenphase der Königsklasse Endstation.

Finanziell näher an den Bayern dran

Zwar sei man jetzt finanziell näher an die Bayern herangerückt, der Abstand sei aber immer noch immens. "Vor zwei Jahren trennten uns beim Jahresumsatz noch 230 Millionen Euro, jetzt trennen uns noch ungefähr 115 Millionen", sagte Watzke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Bayern werde in den nächsten zehn bis 15 Jahren in Deutschland eine Sonderposition bekleiden.

Borussia Dortmund ist mit 34 Punkten nach der Hinrunde Zweiter und damit erster Verfolger von Herbstmeister Bayern München (37). Trotzdem sieht Watzke den BVB nicht als Bayern-, sondern als Punktejäger.

"Ich sehe die höchste Titel-Wahrscheinlichkeit bei Bayern München", sagte Watzke. Dem BVB fehle die Erfahrung. Deshalb brauche man vor allem auf den Offensivpositionen einen größeren Konkurrenzkampf. "Es muss Dampf auf dem Kessel sein", sagte Watzke.

Der Kader des BVB im Überblick

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