HSV-Legenden sorgen sich um ihren Verein

SID
Montag, 05.09.2011 | 15:56 Uhr
HSV-Legende Uwe Seeler ist ob der aktuellen Tabellensituation in Sorge um einen Verein
© Getty
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Der Hamburger SV steckt tief in der Krise, auch ehemalige HSV-Stars warnen. Während Kevin Keegan zur Geduld mahnt, machen sich Uwe Seeler und Manni Kaltz ernsthafte Sorgen um "ihren" Klub.

Uwe Seeler versuchte zunächst alles, um gute Miene zum bösen HSV-Spiel zu machen. "Ich schlafe noch gut", sagte der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. Seeler ließ beim "Tag der Legenden" in Hamburg aber keine Zweifel daran, dass sich dies auch sehr bald ändern könnte.

"Ich mache mir schon ein paar Gedanken. Ich hoffe, dass der Verein das schnellstens in den Griff kriegt. Man weiß ja, wie gefährlich die Bundesliga ist und was alles passieren kann", sagte Seeler.

Er ist nicht das einzige Klub-Idol, das sich zurzeit ernsthafte Sorgen um den HSV macht.

Schlechtester Saisonstart seit 39 Jahren

Drei Niederlagen in vier Spielen, 14 Gegentore, Tabellenletzter - der Hamburger SV befindet sich im freien Fall. Es ist der schlechteste Saisonstart seit 39 Jahren. Kaum eine Mannschaft gibt weniger Torschüsse ab, kein Team lässt mehr gegnerische Versuche zu.

Nicht mal mehr Testspiele kann der Bundesliga-Dino gewinnen. Das 2:2 am Wochenende beim FC Luzern war jedenfalls nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Beide Gegentore fielen mal wieder nach groben Schnitzern in der neu formierten Hintermannschaft.

Entsprechend vorsichtig ist HSV-Legende Manfred Kaltz (581 Spiele für den HSV) bei seiner Einschätzung der Lage. "Den Umbruch anzugehen, war richtig, aber wir werden sehen, wie es ausgeht", sagte Kaltz: "Ich hoffe nicht, dass sie am Ende in die Relegation müssen."

Eine Platzierung zwischen Rang acht und zwölf hält der ehemalige Außenverteidiger noch für realistisch.

Keagen fordert Geduld

Einen langen Atem fordert Kevin Keegan. Hamburgs Ex-Stürmer, der 1977 mit dem HSV den Europapokal der Landesmeister gewann, relativiert den schwachen Saisonstart. "Keine Angst, es ist noch sehr früh in der Saison. Die Fans müssen mit dem Team Geduld haben", sagte "Mighty Mouse" Keegan: "Wenn man junge Spieler hat, braucht das ein bisschen Zeit. Vielleicht dauert es zwei, drei Jahre."

So viel Zeit wird HSV-Trainer Michael Oenning nicht bekommen. Nach dem Absturz zum Saisonstart steht er in der Kritik, er braucht dringend Erfolge - das weiß auch Hamburgs Ex-Verteidiger Peter Nogly (320 HSV-Spiele zwischen 1969 und 1980): "Ich glaube zwar, dass die Mannschaft da unten noch rauskommt, aber es wird sehr schwierig. Sie braucht unbedingt ein Erfolgserlebnis."

Am besten schon beim Nordderby am kommenden Samstag (18.15 Uhr im LIVE-TICKER) bei Werder Bremen.

Seeler optimistisch

Zumindest einer glaubt fest an die Wende zum Guten. "Da ich immer Optimist bin, tippe ich gegen Bremen auf ein 2:1 für den Hamburger Sportverein", sagte Uwe Seeler und zeigte ein verschmitztes Lächeln.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist da weniger zuversichtlich. "In Hamburg müssen alle Alarm-Glocken läuten", sagte Hoeneß, der den HSV in Abstiegsgefahr sieht: "Bis jetzt haben sie überhaupt nicht gezeigt, dass sie in der Lage sind, in der Bundesliga richtig dagegenzuhalten. In München hätten sie zehn Gegentore kassieren können."

Der Hamburger SV im Steckbrief

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