Fussball

Medien: Gündogan vor Wechsel zum BVB

Von SPOX
Ilkay Gündogan (M.) absolvierte bislang 43 Bundesligaspiele (6 Tore) für den 1. FC Nürnberg
© Getty

Der Abschied von Ilkay Gündogan vom 1. FC Nürnberg am Ende der laufenden Bundesliga-Saison wird immer konkreter. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird der 20-jährige Mittelfeldspieler zu Borussia Dortmund wechseln.
 

Für die "Bild-Zeitung" ist die Sache schon geritzt. Nach einem "Geheimtreffen" zwischen Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader und Dortmunds Manager Michael Zorc am Frankfurter Flughafen Anfang der Woche sei die Entscheidung schon gefallen:

Ilkay Gündogan wird vom 1. FC Nürnberg zum möglichen deutschen Meister Borussia Dortmund wechseln. Fraglich ist noch die Höhe der Ablösesumme. Laut "Bild" soll der 20-jährige Mittelfeldspieler mindestens sechs Millionen Euro kosten.

Bader: "Ilkay hat noch ein Jahr Vertrag und einen sportlichen Wert für uns. Sollte das Angebot nicht unsere Erwartungen erreichen, werden wir ihn nicht gehen lassen."

Nur eine Tendenz

Laut dem "Kicker" ist die Angelegenheit noch nicht so weit gediehen. Es gebe lediglich eine Tendenz in Richtung Borussia Dortmund.

Am Sonntag soll sich Gündogan mit seinem Vater Irfan, der ihm seit kurzem als Berater vertritt, beraten haben. "Illy soll noch ein paar Nächte darüber schlafen", wird Irfan Gündogan zitiert.

Oenning gibt nicht auf

Auch der Hamburger SV hat großes Interesse am deutschen Juniorennationalspieler. Noch am Dienstag erklärte Trainer Michael Oenning: "Ich weiß, dass er sich noch nicht entschieden hat. Der HSV hat sein Interesse frühzeitig hinterlegt, jetzt muss man abwarten."

Oenning baut offenbar darauf, sein persönlich gutes Verhältnis zu Gündogan könnte den Ausschlag im Werben um den Spieler geben. 2008 und 2009 spielte Gündogan unter Oenning in Nürnberg.

"Es ist kein Geheimnis, dass es zwischen uns eine enge Bindung gibt. Wir sprechen regelmäßig miteinander", sagte Oenning.
Der HSV-Coach weiß aber auch, dass sein Klub im Vergleich zu Borussia Dortmund über die geringeren finanziellen Möglichkeiten verfügt und der BVB zudem die weitaus verlockendere sportliche Perspektive bietet.

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