Fussball

Bayer erwartet den Lieblingsgegner Gladbach

SID
Glaubt man der Statistik, hat Bayer nach dem Gladbach-Spiel erneut Grund zum Jubeln
© Getty

Bayer Leverkusen freut sich auf den Lieblingsgegner aus Gladbach (15.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf Sky). Stuttgart und Dortmund sind zur Wiedergutmachung verpflichtet, doch den VfB plagen große Sorgen.

Seit dem 5. März 1994 ist Bayer Leverkusen gegen Borussia Mönchengladbach ungeschlagen - in dieser Zeit gab es 14 Siege und zwölf Unentschieden.

Und sogar Bayer-Trainer Jupp Heynckes gewann alle acht Heimspiele gegen seinen Stammklub mit insgesamt 19:6 Toren. Und gegen keinen Klub in der Bundesliga schoss Bayer soviele Tore wie gegen die "Fohlen", auch im DFB-Pokal Zweitrundengegner von Leverkusen, nämlich 102.

Damit spricht alles für die Leverkusener, die wohl wieder in Bestbesetzung antreten werden. Somit sind Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack, Torjäger Stefan Kießling und Abwehrchef Sami Hyypiä, die allesamt vom Coach in der Europa League beim Spiel bei Tawrija Simferopol geschont wurden, wieder erste Wahl.

Leverkusen - Gladbach: So wollen sie spielen

Auch Renato Augusto und Michal Kadlec, die auf der Halbinsel Krim eingewechselt wurden, werden wohl ebenfalls wieder in die Anfangsformation rücken.

Frontzeck: "Fahren als klarer Außenseiter nach Leverkusen"

Man treffe aber auf einen Gegner, so Heynckes, "der eine positive Entwicklung nimmt. Der Gegner ist hochmotiviert, spielt nach vorne und versteckt sich nicht. Wir müssen optimal vorbereitet sein."

Die Gladbacher, die im ersten Spiel zu einem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg gekommen waren, sind sich gleichzeitig darüber im Klaren, dass sie alles andere als Favorit sind.

"Wir fahren als klarer Außenseiter nach Leverkusen, aber wir nehmen diese Rolle gerne an und wollen sie nutzen", sagte Coach Michael Frontzeck, der eine hohe Meinung von Bayer hat-

"In dieser Saison ist Leverkusen in meinen Augen ein heißer Titelkandidat. Beim BVB haben sie nach dem frühen 2:0 das Spiel souverän nach Hause gebracht. Fußballerisch gehören sie ohnehin zu den besten Mannschaften in Deutschland, aber sie haben auch eine starke Abwehr, davor mit Arturo Vidal einem der besten Zweikämpfer der Liga und mit Michael Ballack einem sehr lauffreudigen Spieler."

Stuttgart und Dortmund: Pflicht der Wiedergutmachung

Einiges gutzumachen haben derweil der VfB Stuttgart und Borussia Dortmund (So., 17.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf Sky). Beide starteten jeweils mit 0:2-Niederlagen - in Mainz bzw. gegen Leverkusen - in die neue Saison.

Während die Schwaben nur dank eines 2:2 gegen Slovan Bratislava in die Gruppenphase einzogen, gewann der BVB 1:0 bei Qarabag Agdam/Aserbaidschan in Baku.

Stuttgart - Dortmund: So wollen sie spielen

Den VfB plagen zudem erhebliche Verletzungssorgen. Die beiden Neuzugänge Philipp Degen und Johan Audel werden den Schwaben voraussichtlich mehrere Wochen fehlen, auch Kapitän Matthieu Delpierre und Stefano Celozzi fallen zumindest am Sonntag aus. "Die langfristigen Verletzungen sind sehr bitter für uns", sagte Sportdirektor Fredi Bobic.

Degen und Audel müssen lange pausieren

Die Diagnose für den 27-jährige Degen, der vom englischen Erstligisten FC Liverpool nach Stuttgart ausgeliehen ist, lautet Pfeiffersches Drüsenfieber. Eine längere Pause steht auch Audel bevor.

Der französische Nationalspieler, der am Donnerstag noch zu einem 22-minütigen Einsatz gekommen war, laboriert an einer Fußverletzung, die er sich bereits vor 14 Tagen zugezogen hatte. In den kommenden Tagen soll der 26-Jährige in Stuttgart operiert werden, "dann wird es bis zu sechs Wochen dauern", sagt Bobic.

Gute Chancen, gegen Dortmund in der Startelf zu stehen, hat Nationalspieler Serdar Tasci, der zuletzt von Gross auf die Ersatzbank verbannt worden war. "Er hat gut trainiert", sagte Gross. Auch die zunehmend schwachen Auftritte der Innenverteidigung um Georg Niedermeier und Khalid Boulahrouz dürften dem 23-Jährigen wohl in die Karten spielen.

Der 2. Bundesligaspieltag im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung