"Dieser Druck gefällt mir"

Luca Toni kontert Kahn-Kritik

Von Daniel Paczulla
Samstag, 22.12.2007 | 18:24 Uhr
Luca Toni, FC Bayern
© Getty
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München - Luca Toni verabschiedete sich mit einem Paukenschlag in die Winterpause.

Mit seinen vier Treffern beim 6:0-Erfolg im UEFA-Cup gegen Aris Saloniki stellte er seinen außergewöhnlichen Torriecher unter Beweis. Bevor der Bayern-Stürmer seinen Weihnachtsurlaub in Modena antrat, äußerte er sich zu seinem Wohlbefinden an der Isar.

"Ich bin froh, dass ich mit Bayern bei einem Klub bin, der gewinnen muss. Dieser Druck gefällt mir", bilanzierte der 30-jährige Italiener im "Focus"-Interview.

Gespräch mit Kahn 

Durch diese Aussage konterte er die Kritik von Oliver Kahn, der von Franck Ribery und ihm ein "konstant hohes Niveau" forderte. In einem Kabinen-Gespräch sagte der Keeper ihm, dass er "Ribery und mich beschützen wollte. Kahn wollte den Leuten mitteilen, dass ich noch etwas Zeit brauche, um mich an den schnelleren Rhythmus der Bayern und den Druck von außen zu gewöhnen."

Die Bilanz unterstreicht eindeutig seine Einschätzung, dass er mit dem Druck bestens klar kommt. Nach 15 Ligaspielen stehen neun Tore zu Buche. Hinzu kommen die sechs Buden in fünf internationalen Spielen und sein Doppelpack im DFB-Pokal gegen Mönchengladbach.

Besonders erfreut haben den Stürmer die vielen Treffer zum 1:0 und die ungewohnten Freiheiten auf dem Feld: "Die Mannschaften in Deutschland agieren nicht so taktisch und stellen die Räume nicht so zu wie in Italien."

"Wir kommen sehr wenig über die Seiten"

Dennoch ist auch der Weltmeister nicht ganz zufrieden. Vor allem seine Kopfballstärke wird mit zu wenigen Flanken schlecht genutzt. "Das ist momentan unsere Spielweise, weil wir sehr wenig über die Seiten kommen", erklärte Toni. "Bei den Top-Teams in Italien wird die Spitze stärker bedient, man bekommt bessere Anspiele."

Daran wird der Rekordmeister in der Vorbereitung für die Rückrunde arbeiten. Doch zunächst verbringt Toni seine Weihnachtsfeiertage in Modena. Denn dort liegt die Quelle für seine Karriere. "Meine Mutter und meine Familie bilden die Basis meines Erfolges", betonte Toni.

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