Erstes Saisontor für Schweinsteiger

Aufwärtstrend der Bayern-Boys

Von Daniel Börlein
Samstag, 20.10.2007 | 21:52 Uhr
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

München - Wer würde nicht gern Gedanken lesen können? Nur ein wenig hineinsehen in die Köpfe anderer. Auf die Suche gehen nach interessanten und vielleicht auch pikanten Geheimnissen.

Am vergangenen Mittwochabend kurz nach zehn war diese Fähigkeit überhaupt nicht von Nöten - zumindest nicht, wenn es darum ging, zu erahnen, was in Bastian Schweinsteigers Kopf gerade vor sich ging.

Der 23-Jährige saß auf der Ersatzbank der deutschen Nationalmannschaft. Nach 65 Minuten ausgewechselt. Zu Recht, denn Schweinsteiger hatte schlichtweg schlecht gespielt.

Pfeifkonzert bei der Auswechslung

Auch das noch, wird sich der Mittelfeldspieler gedacht haben. Jetzt läuft es nicht mal mehr bei der DFB-Elf. Dort, wo sich Schweinsteiger stets der Rückendeckung von Bundestrainer Jogi Löw sicher sein durfte. Dort, wo Schweini stets verloren gegangenes Selbstvertrauen tanken konnte. Und dort, wo Schweinsteiger in schöner Regelmäßigkeit mit starken Leistungen überzeugte. Anders als beim FC Bayern eben.

Im Spiel gegen die Tschechen klappte es nun also auch im Nationalteam nicht mehr und Schweinsteiger wurde vom eigenen Publikum bei seiner Auswechslung mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet.

"Viel auf die Hörner gekriegt"

Selbstvertrauen damit komplett dahin? Von wegen! Gegen Bochum meldete sich Schweinsteiger nun mit dem Siegtreffer zum 2:1 zurück. "Ich freue mich für ihn. Er hat in letzter Zeit genug auf die Hörner gekriegt", sagte Manager Uli Hoeneß.

Erst sechs Minuten vor seinem Tor war Schweinsteiger eingewechselt worden und darf nach seinem ersten Saisontreffer, so ist es in der Branche üblich, nun auch wieder Ansprüche auf einen Platz in der Startelf stellen. Allein formulieren wollte er sie nicht. Schweinsteiger zog nach der Partie ohne Kommentar ab. Gedanken lesen müsste man können.

"Wir wissen, was er kann", lobte Teamkollege Franck Ribery, der den 1:1-Ausgleich erzielte. "Er ist für uns unverzichtbar."

Lob von Hoeneß

Verzichten konnten die Bayern dagegen zuletzt gut auf Schweinsteigers Kumpel Lukas Podolski. Luca Toni und Miroslav Klose waren ja da - und trafen vor allem auch. Poldis Platz war somit die Ersatzbank, von der er zuletzt meist als Joker kam. Überzeugen konnte der 22-Jährige in seinen Kurzeinsätzen bislang allerdings nicht.

In Bochum machte auch Podolski einen Schritt in die richtige Richtung, zumindest nach Meinung seines Managers: "Ich finde, er hat heute zum ersten Mal seit langer, langer Zeit in den 15 bis 20 Minuten ganz anders gespielt als zuletzt."

Allerdings ist man beim Rekordmeister in Sachen Podolski scheinbar schon mit relativ wenig zufrieden. "Er hat sich etwas zugetraut, den Ball genommen und ein Kopfballduell gewonnen", so Hoeneß. "Das sind alles Dinge, die wir registriert haben, und die uns sehr freuen."

Einen Platz in der Startformation wird Trainer Ottmar Hitzfeld ihm deshalb dennoch nicht geben. Für den Bayern-Coach liegen Klose und Toni eben noch immer um Längen vor Podolski. Um das zu erkennen, muss man nicht mal Hitzfelds Gedanken lesen können.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung