FIFA löst Anti-Rassismus-Task-Force auf

SID
Montag, 26.09.2016 | 12:45 Uhr
Die FIFA löst die Anti-Rassismus-Task-Force-auf
Advertisement
International Champions Cup
Do26.07.
Topspiele pur: FCB - Juve, BVB - Benfica & City - Reds
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
CSL
Beijing Guoan -
Hebei CFFC
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Allsvenskan
Hammarby -
Trelleborg
Championship
Leeds -
Stoke

Die FIFA hat zwei Jahre vor der Weltmeisterschaft in Russland die 2013 gegründete Anti-Rassismus-Task-Force aufgelöst. Laut der FIFA seien alle Belange gelöst wurden und die Aufgabe damit abgeschlossen. Dies teilte die FIFA in einem Schreiben an die Mitglieder mit: "Die Gruppe hat ihre temporäre Mission erfüllt und ist hiermit aufgelöst."

Die Task-Force wurde 2013 vom damaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter eingesetzt und sollte unter dem Banner der Kampagne "Say no to Racism" den Rassismus im Fußball im Hinblick auf die Bedenken über die WM 2018 in Russland beenden. Den Vorsitz der Gruppe besaß bis zu seiner Verhaftung und lebenslangen Sperre der Funktionär Jeffrey Webb.

Osasu Obayiuwana, ein früheres Mitglied der Task-Force, hat bereits kurz nach der Beendigung des Projektes Zweifel am Erfolg der Arbeit: "Rassismus bleibt ein ernstes und wichtiges Problem, das permanent Aufmerksamkeit verlangt."

Der Journalist und Anwalt ist allerdings nicht überrascht von der Entscheidung der FIFA: "Ich wünschte, ich könnte sagen, ich wäre geschockt, aber unglücklicherweise bin ich das nicht." Nach der Verhaftung vom Vorsitzenden Webb übernahm Constant Omari die Führungsposition der Arbeitsgruppe, allerdings ohne ein einziges Treffen einzuberufen. "Wir hatten kein einziges Meeting unter seiner Leitung. Ich habe ihm mehr als einmal geschrieben, aber ich habe nie eine Antwort von ihm erhalten."

Trotz der Bedenken verteidigt die FIFA weiter die Auflösung der Gruppe. Anti-Rassismus-Experte Gerd Dembowksi schreibt, dass die "Task-Force als temporäre Unterstützung der FIFA" eingesetzt wurde und ihre Aufgaben erfüllt hat. Gemeint ist damit unter anderem die Einführung eines 70-seitigen Katalogs zur Aufklärung und Vorbeugung von Diskriminierung und Rassismus.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung