Dienstag, 26.04.2016

F1 News und Gerüchte

Spendenlauf für Haryanto-Cockpit

Rio Haryanto fehlen 4,2 Millionen Euro, um sein Cockpit bei Manor zu behalten. Um das Geld zusammenzukriegen, startet er einen Spendenlauf. Lewis Hamilton geht mit den Rückschlägen aus den ersten drei Rennen "wie ein Champion" um und Sergey Sirotkin wird Testfahrer bei Renault.

Haryanto braucht 4,2 Millionen Euro, um sein Cockpit bei Manor zu behalten
© getty
Haryanto braucht 4,2 Millionen Euro, um sein Cockpit bei Manor zu behalten

Haryanto bangt um Cokpit - und startet Spendenlauf: Rio Haryanto, indonesischer Teamkollege von Pascal Wehrlein bei Manor, fehlen 4,2 Millionen Euro, um sein Cockpit zu behalten. Der Paydriver startete deswegen einen Spendendlauf. Laut CNN Indonesia muss das Geld bis Mitte Juli zusammenkommen.

Dank der indoneischen Regierung sowie insgesamt fünf Handynetz-Anbietern können die Fans per SMS die Zukunft des F1-Rookies retten. Und die Erfolgsaussichten sind gar nicht so schlecht: Das Voting zum Fahrer des Tages in Australien entschied Haryanto insgeheim für sich, auch wenn für den Volkshelden nach 16 Runden bereits Schluss war und steht sinnbildlich für die große Fan-Base, die der 23-Jährige in seiner Heimat hat.

Wolff: "Hamilton ist ruhig und zuversichtlich": Trotz seines schlechten Saisonstarts lässt sich F1-Weltmeister Lewis Hamilton nicht unterkriegen, wie Mercedes-Teamchef Toto Wolf beobachtet hat: "Lewis hätte allen Grund, von seinem Saisonstart entmutigt zu sein. Aber er ist ruhig und zuversichtlich. Er geht mit den Rückschlägen wie ein echter Champion um", wird Wolff von motorsport-total.com zitiert.

Auch wenn Stallrivale Nico Rosberg die ersten drei Rennen für sich entscheiden konnte, rechnet Wolf mit einem spannenden Titelkampf, der bis zum Ende der Saison laufen wird: "Ich habe keinen Zweifel daran, dass uns bis zum Saisonende ein enger Kampf an allen Fronten erwartet."

Sirotkin wird Renault-Testfahrer: Sergey Sirotkin ersetzt am Freitag Kevin Magnussen als Testfahrer bei Renault. Der Russe wird somit bei seinem Heim-Grand-Prix in Sotschi erstmals im RS16 sitzen. Weitere Einsätze des GP2-Piloten als Testfahrer sind zudem in Planung.

Sirotkin feierte 2014 bei der Russland-Premiere für Sauber sein Debüt als F1-Testfahrer. Der Schweizer Rennstall wollte das Eigengewächs damals eigentlich an ein Cockpit heranführen, ließ Sirotkin danach aber wieder fallen. "Das ist eine großartige Gelegenheit für mich. Darauf arbeiten alle jungen Rennfahrer hin, und ich bin fest entschlossen, so viel und so rasch wie möglich zu lernen. Ich möchte die bestmögliche Arbeit abliefern", freut sich Silotkin auf seine Chance.

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