Formel 1

Nico Rosberg träumt wieder vom ersten Sieg

SID
Nico Rosberg (l.) sieht nach dem guten Rennen in China wieder etwas positiver in die Zukunft
© Getty

Mercedes-Pilot Nico Rosberg möchte den Aufwärtstrend von Shanghai fortsetzen und träumt wieder von seinem ersten Sieg in der Formel 1: "Das Ziel ist es, Rennen zu gewinnen."

"Das Ziel ist es, Rennen zu gewinnen, und das ist jetzt wieder ein bisschen realistscher geworden", sagte der 25-Jährige am Samstag in Hockenheim, wo er einen kleinen Schnupperkurs im Mercedes-DTM-Auto gemacht hatte. Da man allerdings noch nicht das schnellste Auto habe, gehöre für seinen ersten GP-Erfolg aber auch noch ein bisschen Glück dazu, sagte Rosberg.

Das Rennen in China hatte er zwischenzeitlich sogar angeführt, am Ende belegte er aber Rang fünf, weil er zu wenig Benzin an Bord hatte und daher zwischenzeitlich vom Gas gehen musste. "Da war ich einfach enttäuscht, denn ich hatte im Rennen nicht verstanden, warum das passiert ist", sagte Rosberg rückblickend.

Neue Teille für Istanbul-GP

Dennoch nahm Rosberg aus China positive Eindrücke mit. "Wir haben einen schönen Schritt nach vorne gemacht, und das mit unserem ursprünglichen Auto. Wir hatten einfach das vorhandene Potenzial herausgeholt", sagte der Silberpfeil-Pilot.

Für das nächste Rennen am 8. Mai in Istanbul habe sein Team zum ersten Mal neue Teile für das Auto. "Das sind Updates, die das Auto schneller machen", sagte Rosberg, der die neue Konfiguration am Donnerstag im Simulator getestet hatte.

"Beste Idee aller Zeiten"

Sehr zufrieden ist Rosberg unterdessen mit den Regeländerungen in der Formel 1, vor allem dem verstellbaren Heckflügel. "Das war vielleicht die beste Idee aller Zeiten, um den Sport interessanter zu machen", sagte er.

Die Regelmacher hätten eine gute Balance gefunden. "Es ist gerade richtig, dass man sich noch wehren kann, der Hintermann aber eine Chance hat", sagte Rosberg. Er könnte sich aber vorstellen, diesen Flügel vielleicht auch noch an einer zweiten Stelle pro Runde einsetzen zu dürfen.

Als zu künstlich empfindet er diese Eingriffe nicht. "Den Zuschauer auf der Tribüne interessiert es nicht, warum überholt wird", sagte Rosberg: "Außerdem ist es für alle gleich. Alle haben die gleichen Möglichkeiten. Allerdings müssen wir aufpassen, dass die Rennen bei den Boxenstopps und Strategien nicht zu kompliziert werden."

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