DEL: Red Bull München verteidigt Tabellenführung

Meister München dreht 1:3-Rückstand

SID
Freitag, 11.11.2016 | 22:09 Uhr
Die Spieler von Red Bull München grüßen von ganz oben
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Titelverteidiger Red Bull München hat nach der Länderspielpause mit einem fulminanten Schlussspurt seine Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgebaut. Verfolger Kölner Haie patzte beim Wiederbeginn nach dem Deutschland Cup mit 2:3 (0:0, 1:3, 1:0) beim Schlusslicht Straubing Tigers und liegt nun fünf Punkte zurück.

Die Bayern besiegten nach einem 1:3-Rückstand die Iserlohn Roosters noch mit 4:3 (1:1, 0:1, 3:1).

Vizemeister Grizzlys Wolfsburg auf Rang drei stolperte mit 1:2 (0:1, 1:0, 0:1) gegen die Augsburger Panther. Die Adler Mannheim setzten sich dagegen mit 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) bei der Düsseldorfer EG durch und zogen an den Wolfsburgern vorbei.

Der ERC Ingolstadt behauptete sich mit dem 4:1 (0:0, 2:0, 2:1) bei den Krefeld Pinguinen ebenso in der Spitzengruppe wie die Nürnberg Ice Tigers mit dem 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) gegen die Eisbären Berlin. Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven, bislang die Überraschung der Saison, kassierte gegen den Vorletzten Schwenninger Wild Wings eine bittere 1:5 (0:0, 0:2, 1:3)-Heimpleite.

In München schien die Entscheidung zu Beginn des Schlussdrittels gefallen, als Dylan Wruck (45.) die Sauerländer mit 3:1 in Führung brachte. Doch Yannic Seidenberg (52.), Keith Aucoin (56.) und Mads Christensen (60.) drehten noch das Spiel.

Mit drei Toren innerhalb von neun Minuten ging Straubing im Mittelabschnitt entscheidend mit 3:0 in Führung. Wolfsburg musste sich nach einem Doppelpack des Augsburgers Trevor Parkes geschlagen geben.

Mannheim geriet in Düsseldorf durch ein kurioses Tor in Rückstand. Nationalspieler Brent Raedeke wollte den Puck mit dem Schlittschuh aus der Gefahrenzone kicken, beförderte die Scheibe aber ins eigene Tor (3.). Der Treffer wurde DEG-Stürmer Manuel Strodel zugeschrieben. Erst in der 22. Minute gelang den drückend überlegenen Adlern durch Christoph Ullmann der Ausgleich. Drei Minuten vor Schluss besiegelte Chad Kolarik die siebte Düsseldorfer Niederlage.

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