Eishockey

Krupp: "Nachwuchs das A und O"

SID
Uwe Krupp fordert eine gezielte Nachwuchsförderung in Deutschland
© getty

Ex-Bundestrainer Uwe Krupp verbindet mit dem Führungswechsel beim DEB von Uwe Harnos zum neuen Präsidenten Franz Reindl besonders Erwartungen an die Nachwuchsförderung.

"Wir müssen in Deutschland Spieler ausbilden und Nachwuchszentren gründen. Das ist das A und O, das bestimmt den Wert des deutschen Eishockeys", sagte Krupp in einem Interview mit dem Bonner General-Anzeiger.

Aus Sicht des heutigen Chefcoaches von Vizemeister Kölner Haie hat die Nachwuchsarbeit in der jüngeren Vergangenheit weitgehend brach gelegen und lediglich aus Eigeninitiativen wie dem Engagement des Milliardärs Dietmar Hopp beim Kölner Ligarivalen Adler Mannheim bestanden.

Ohne Hopp der Absturz

"Wenn es die Familie Hopp und das Nachwuchsprojekt in Mannheim nicht geben würde, wäre das deutsche Eishockey längst abgestürzt."

Gleichwohl hält Krupp Reindls Vision von einer Entwicklung der Nationalmannschaft bis Olympia 2026 zu einem Medaillenkandidaten durchaus für realistisch. "Es ist keine Utopie, dass wir ein Land wie Finnland einholen können. Das Potenzial an Spielern besitzt Deutschland", meinte der 49-Jährige

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