Eisbären kämpfen Adler nieder

Manchmal muss es dreckig zugehen

SID
Montag, 16.04.2012 | 11:54 Uhr
Christoph Ullmann (stehend) von Mannheim im Duell mit dem Berliner Julian Talbot
© Getty
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Tag 4
National Rugby League
Rabbitohs -
Warriors
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters Tag 1
National Rugby League
Broncos -
Dragons
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 2
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Die Berliner Fans in der Arena am Ostbahnhof zählten schon die Sekunden herunter, die bis zum 2:0-Sieg der Eisbären noch zu spielen waren, als es auf dem Eis noch einmal rund ging.

Kenneth Magowan ließ seinem Ärger über die unglückliche Niederlage von Adler Mannheim am Sonntagnachmittag freien Lauf, der linke Flügelstürmer wollte mit vollem Körpereinsatz durch die Reihen der Berliner stoßen und traf dabei auf Verteidiger James Sharrow. Erst flogen die Handschuhe, dann Sharrows Helm. Magowan schien die Überhand zu gewinnen, bis er ausrutschte, die Balance verlor und doch noch Prügel einsteckte.

Die kurze Einlage am Ende des ersten Playoff-Finales der Deutschen Eishockey Liga (DEL) stand sinnbildlich für den Verlauf des Spiels: Beide Teams hatten sich 40 Minuten lang ein Match auf Augenhöhe geliefert, bei dem die Gäste zeitweise sogar die Nase vorn hatten - bis 29 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels Mads Christensen den Puck an den Schlittschuh bekam und glücklich in den Kasten des starken Mannheimer Goalies Fredrick Brathwaite beförderte.

"Manchmal muss es eben auch dreckig zugehen", sagte der Däne, der für den verletzten Florian Busch in die erste Angriffsreihe zu Barry Tallackson und Darin Olver gerutscht war.

"Zepp hat für den Unterschied gesorgt"

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Topteams im Finale zeigte, wie eng die Best-of-five-Serie noch werden könnte. Sowohl Eisbären als auch Adlern gelang das schnelle Umschalten zwischen Defensive und Offensive fast reibungslos, beide Teams verfügen zudem über Ausnahmetorhüter: Mannheims Brathwaite hielt 32 Schüsse, bevor Christensen die Führung gelang - auf Berliner Seite schaffte Rob Zepp einen Shutout, indem er alle 37 Versuche abwehrte. "Zepp hat für den Unterschied gesorgt", lobte dann auch Berlins Trainer Don Jackson.

Dennoch entdeckten zumindest die Eisbären kurz vor Schluss noch die Achillesferse ihres Gegners. Im Überzahlspiel gelang Richard Regehr neun Minuten vor dem Ende der Siegtreffer von der blauen Linie, Mannheims Trainer Harold Kreis musste einräumen: "Die Strafzeiten haben unseren Rhythmus gestört und uns ein bisschen aus dem Konzept gebracht."

Geschlagen geben wollen sich die Adler aber noch lange nicht, für das zweite Spiel am Mittwoch (19.30 Uhr) vor eigenem Publikum haben die Mannheimer einen harten Kampf angekündigt: "Es ist unser Stadion: Mal schauen, wie die Berliner aussehen, wenn wir unseren Vorteil ausspielen", sagte Mannheims Kapitän Marcus Kink.

Die DEL-Saison im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung