Sonntag, 15.04.2012

Christensen und Regehr treffen im letzten Drittel

Eisbären gewinnen Spiel 1 gegen Mannheim

Die Berliner Eisbären haben das erste Playoff-Finalspiel der DEL gegen Adler Mannheim am Sonntag 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) gewonnen und sich in der Best-of-five-Serie eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Titelverteidigung verschafft.

Daniel Weiss (r.) und die Eisbären haben das erste Finalspiel gegen die Adler Mannheim gewonnen
© Getty
Daniel Weiss (r.) und die Eisbären haben das erste Finalspiel gegen die Adler Mannheim gewonnen

In der mit 14.200 Zuschauern ausverkauften Arena am Ostbahnhof schossen Mads Christensen (41. Minute) und Richard Regehr (51.) die Tore des Tages. Das zweite Finale findet bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) in Mannheim statt.

In der Anfangsphase war beiden Teams der Respekt voreinander anzumerken, erst nach acht Minuten erklärte Berlins Tyson Mullock das gegenseitige Abtasten mit einem strammen Schuss aus kurzer Distanz für beendet: Nur die Schulter von Mannheims Goalie Fredrick Brathwaite verhinderte den Führungstreffer der Eisbären.

Nach zwei Dritteln torlos

Aber auch die Adler kamen nun immer öfter vor das Tor der Berliner, nur zwei Minuten nach Mullocks Möglichkeit vereitelte der bereits am Boden liegende Rob Zepp eine Großchance von Ronny Arendt.

Das kampfbetonte Match gewann im zweiten Drittel zwar deutlich an Klasse, beide Teams kamen nun immer wieder zu guten Möglichkeiten - allein der Puck landete auch nach 32 Berliner und 28 Mannheimer Torschüssen nicht hinter der Linie.

"Beide Mannschaften hatten heute viel Geduld, daher hat es auch so lange bis zum ersten Tor gedauert", sagte Eisbären-Trainer Don Jackson über die lange Zeit torlose Begegnung.

Schnelles Tor im Schlussdrittel

Nummer 33 verwandelte Mads Christensen schließlich zur Berliner Führung: Nur 29 Sekunden waren nach der zweiten Pause gespielt, als der Däne nach schöner Vorarbeit von Barry Tallackson und Darin Olver den Puck an den Schlittschuh bekam und ins Mannheimer Tor weiterleitete.

Schiedsrichter Roland Aumüller bediente sich allerdings des Videobeweises, bevor er den Treffer anerkannte. Kapitän Regehr sorgte mit seinem Distanzschuss von der blauen Linie schließlich für die Entscheidung.

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