Tennis

Davis Cup: 2:0 - Dennis Novak stellt die Weichen für Österreich Richtung Weltgruppe

Von Jens Huiber
Dennis Novak hat in Graz für Österreich gepunktet
© GEPA

Dennis Novak hat die österreichische Führung im Davis-Cup-Duell gegen Australien auf 2:0 ausgebaut. Novak besiegte Alex de Minaur nach Rückstand in vier Sätzen.

Von Jens Huiber aus Graz

Vielleicht war es die verspätete Ankunft von Dominic Thiem auf den Teamplätzen des Davis-Cup-Courts in Graz, die Dennis Novak zu Beginn seiner Begegnung mit Alex de Minaur ein wenig gehemmt hat. Der erste Satz ging nämlich tatsächlich an den jungen Australier. Am Ende aber knüpfte Novak an seine große Davis-Cup-Form von Moskau an und brachte Österreich nach einer Spielzeit von 2:28 Stunden mit einem 3:6, 6:2, 6:3 und 6:2 mit 2:0 in Führung.

Im ersten Match des Tages hatte Dominic Thiem mit Jordan Thompson keine Problem, gab über die drei gespielten Sätze nur vier Spiele ab.

Novak mit Stopps erfolgreich

Der erste Durchgang verlief programmgemäß - schließlich ist de Minaur unter den besten 50 Spielern der Welt klassiert, Dennis Novak firmiert derzeit an Position 133. Mit dem ersten Break in Satz zwei schwang das Pendel allerdings in Richtung von Team Österreich, das Publikum trug seinen Teil dazu bei.

Novak variierte gut - bot aber vor allem von der Vorhand-Seite ein Tempo an, dem de Minaur, der zu Beginn des Jahres Alexander Zverev am Rande einer Niederlage im Duell mit Deutschland hatte, wenig entgegenzusetzen hatte. Auch mit den exquisit vorgetragenen Stoppbällen von Novak konnte der sehr flinke Australier nichts anfangen.

Großartiger Teamgeist der Österreicher

Den ersten Matchball bei 1:5 im vierten Satz wehrte de Minaur mit eigenem Aufschlag noch ab, danach servierte Dennis Novak allerdings problemlos aus. Vor einer geschlossenen österreichischen Bank, auf der Oliver Marach und Jürgen Melzer keinen Punkt versäumten. Die beiden Veteranen können am Samstag im Doppel bereits die Rückkehr der Österreicher in die Weltgruppe klar machen. Gegen wen, steht noch nicht fest: Erwartet werden John Peers und Playing Captain Lleyton Hewitt.

Novak betonte nach dem Match im ORF-Interview auch gleich noch einmal die gute Stimmung im Team. Es sei unglaublich, welche Unterstützung er von der Bank bekäme. Davis Cup liege ihm einfach, die ganze Woche mit seinen Kollegen helfe enorm. Ebenso wie das Publikum.

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