Stefan Kraft als bester Österreicher in Lillehammer nur auf Rang Acht

Von APA
Dienstag, 13.03.2018 | 19:24 Uhr
Stefan Kraft
© GEPA
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Stefan Kraft hat am Dienstag beim Weltcup-Skispringen in Lillehammer als bester Österreicher den achten Rang belegt. Der Sieg ging in überlegener Manier an den Polen Kamil Stoch, der bereits seinen sechsten Saisonsieg feierte. Der Weltcup-Leader, der in der "Raw-Air"-Serie mit 56,2 Punkten führt, verwies seinen Landsmann Dawid Kubacki um 27,7 Zähler auf Platz zwei.

Stoch führt damit nach fünf von zehn Bewerben der "Raw Air" mit 1.141,5 Punkten klar vor Johansson (+56,2 Punkte) und dessen Landsmann Johann Andre Forfang (86,0). Kraft verbesserte sich in der Gesamtwertung, für die der Sieger am Ende 60.000 Euro Preisgeld kassiert, auf den fünften Rang. Auf Stoch fehlen ihm aktuell fast 100 Zähler.

Der Bewerb war vor allem im zweiten Durchgang, als es wechselnde Rückenwindverhältnisse gab, etwas vom Wind beeinflusst. "Der Sprung hat sich ganz gut angefühlt, aber es ist oben nichts weitergegangen", sagte Doppel-Weltmeister und Vorjahrs-Gesamt-Weltcupsieger Kraft. Als Ausrede wollte er das nicht gelten lassen. "Es sind wieder die Besten vorne, für das Stockerl braucht man auch das Quäntchen Glück", meinte der Salzburger, am vergangenen Sonntag Zweiter in Oslo.

Herber Rückschlag für ÖSV-Springer

Kraft, dessen Rückenprobleme sich wieder etwas gemildert haben, traut sich durchaus noch eine Steigerung zu. "Das große Ziel sind die Top 3, entschieden wird es sowieso erst in Vikersund", weiß der Pongauer. Auf der Skiflug-Schanze, wo er im Vorjahr den Skiflug-Weltrekord auf 253,5 m geschraubt hatte, werden weit mehr Punkte vergeben als auf den Schanzen davor. Die nächsten Bewerbssprünge sind nun am Mittwoch (Qualifikation) und Donnerstag (Einzel) in Trondheim, ehe in Vikersund von Freitag bis Sonntag die Entscheidung fällt.

Abseits von Kraft gab es für die ÖSV-Springer einen Rückschlag: Michael Hayböck (44.) und Clemens Aigner (37.) verpassten das Finale der Top 30. Mit Philipp Aschenwald (21.) und Gregor Schlierenzauer (25.), der in Lillehammer schon sechsmal gewonnen hat, kamen nur zwei weitere Österreicher in die Punkteränge.

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