Wintersport

Fix: Das ist Österreichs Abfahrts-Quartett

Von APA

Im Kampf um den letzten Platz im ÖSV-Team für die WM-Spezialabfahrt am Samstag hat sich Olympiasieger Matthias Mayer gegen Romed Baumann durchgesetzt.

Die Trainer haben sich für Olympiasieger Matthias Mayer als vierten ÖSV-Teilnehmer in der Spezialabfahrt am Samstag bei der WM in St. Moritz entschieden. Das Quartett wird durch die beiden Saisonsieger und Fixstarter Hannes Reichelt und Max Franz, sowie dem Donnerstag-Trainingsschnellsten Vincent Kriechmayr komplettiert. Wieder einmal zusehen muss Romed Baumann.

Mayer lag im Training als Dritter 26/100 Sekunden vor dem fünftplatzierten Baumann. "Es sind doch drei Zehntel, eigentlich ist das eine ganz klare Geschichte. Unsere Ergebnisse im Weltcup waren relativ dieselben. Von dem her hat keiner einen Vorteil oder Nachteil. Ich hoffe und denke, dass sie sich für mich entscheiden werden", hatte sich Mayer nach dem Training zuversichtlich gezeigt.

Entscheidung fiel im letzten Training

Der im Super-G ausgeschiedene Mayer hatte in den fünf Saisonabfahrten die Ränge 17, 17, 8, 8 und 14 eingefahren, Baumann 20, 11, 26, 7 und 10. Kriechmayr war zuletzt in Garmisch-Partenkirchen Siebenter. Für alle drei galt: wer im Donnerstag-Training der Beste ist, bekommt ein Ticket.

Per Trainerentscheid wurde am späten Nachmittag der vierte Startplatz vergeben. Materialtechnisch ist man nun auch "abgesichert": Mayer fährt Head, Kriechmayr Fischer, Reichelt Salomon und Franz Atomic.

Baumann: Das ewige Leid mit der WM-Quali

Salomon-Pilot Baumann trat zum sechsten Mal in seiner Karriere zu einer Abfahrts-Quali bei einem Großereignis an - er hatte zum sechsten Mal das Nachsehen. Bei Weltmeisterschaften traf es ihn 2009 in Val d'Isere, 2013 in Schladming, 2015 in Beaver Creek und nun 2017 in St. Moritz, sowie bei Olympischen Spielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi. Sein einziger Start bei einem Großereignis war bei der WM 2011 in Garmisch, als er als bester Österreicher Vierter wurde.

"Jedes Mal zuschauen müssen", sagte der frustrierte Baumann, der das Gefühl hatte, dass der Quali-Modus jedes Mal ihn "frisst". Auch im Super-G wurde er nicht berücksichtigt, ihm bleibt damit nur die Alpine Kombination in St. Moritz. Er müsse jetzt schauen, "wo er mit der Motivation" stehe. "Das war das große Saisonziel von mir, in der Abfahrt am Start zu stehen."

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