Grazer Klubs geben Statements zu Ausschreitungen bei Sturm-Rapid ab

Sturm und GAK äußern sich zu den Ausschreitungen

Von SPOX Österreich
Donnerstag, 09.11.2017 | 21:14 Uhr
GAK-Fans randalierten
© GEPA
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Die Partie zwischen Sturm Graz und Rapid war nicht nur spielerisch spannend und hochwertig, sondern auch ein Spektakel auf den Rängen. 15.549 Fans strömten ins Stadion und sorgten für eine einzigartige Atmosphäre in Österreich.

Schattenseiten gab es aber dennoch. Denn GAK-Fans, die ihre Mannschaft zuvor nach Bad Radkersburg begleiteten, fuhren anschließend vor die Merkur Arena und und attackierten Sturm-Fans. Vorfälle, von denen sich der GAK nun in einer Aussendung distanziert.

"Der GAK 1902 distanziert sich entschieden von den gewaltsamen Ausschreitungen, die sich am vergangenen Wochenende vor dem Liebenauer Stadion abgespielt haben. Der Vorstand wird nach Abschluss der Ermittlungen gegen jene Personen, die sich an den Gewalttätigkeiten beteiligt haben, die entsprechenden Schritte einleiten und auch Hausverbote verhängen", ist in einem offenen Brief zu lesen.

Jedoch nahmen die Rotjacken, die in der steirischen Landesliga auf Rang drei liegen, die Ausschreitungen zum Anlass, um weitere Gewaltexzesse aufzuzeigen. "Der Vorfall reiht sich in eine Vielzahl von Gewaltexzessen und kriminellen Handlungen zwischen den beiden Fangruppen ein, die an Anzahl und Brutalität stetig zunehmen", ist auf der Webseite des GAK zu lesen. "Um das Ausmaß des Problems für die Öffentlichkeit begreifbar zu machen, haben wir versucht, eine Auflistung der schwersten Vorfälle der letzten Jahre zu erstellen."

Die Aufzeichnungen des GAK im Detail:

11.08.2012: Fans des SK Sturm überfallen am Hasnerplatz einen Bus mit GAK-Fans, die von einem Auswärtsspiel in Kapfenberg zurückkehren. Zahlreiche Businsassen, darunter ein Pensionist, werden verletzt.

6.12.2014: Fans des SK Sturm überfallen die Weihnachtsfeier eines GAK-Fanclubs im Cafe "Skurril" in der Grazer Heinrichstraße. Sie verletzen dabei den Inhaber des Lokals und einen Angestellten. Es entsteht ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Juli 2016: Zwei GAK-Fans entwenden im Liebenauer Stadion ein Transparent des Fanklubs "Grazer Sturmflut". Hier beginnt nun eine Reihe extremer Gewalttaten:
Noch am gleichen Tag wird ein GAK-Fan vor seinem Haus von mehreren Vermummten überfallen und zusammengeschlagen. Auf der "Suche" nach dem Transparent lauern Vermummte der Mutter eines GAK- Fans vor ihrem Haus auf und nötigen sie, ihre Garage durchsuchen zu lassen.

12.8.2016: Vor dem "Club 1902" ist eine Fangruppe des GAK mit der Anfertigung einer Choreographie beschäftigt. Sie wird von 20-30 Vermummten überfallen. Es gibt diverse leichte Körperverletzungen. Eine geraubte Fotoausrüstung wird in den folgenden Tagen wieder zurückgegeben.

22.10.2016: Eine Gruppe von sieben GAK-Fans wird im Univiertel von ca. 30 Vermummten überfallen.

17.12.2016: Überfall auf eine GAK-Weihnachtsfeier vor einem Lokal in der Abraham-a-Santa Clara-Gasse in Graz. Erneut ausgeführt von ca. 30 Vermummten.

25.8.2017: Bei der Rückkehr vom Auswärtsspiel in St. Anna am Aigen wird ein Bus, besetzt mit 28 Anhängern, Mitarbeitern und Vorstandsmitgliedern des GAK, vor der Karl-Franzens-Universität von den üblichen 20 vermummten Sturmfans überfallen. Es gibt mehrere Verletzte, darunter ein Vorstandsmitglied des GAK 1902 (Rissquetschwunde) und ein Mitarbeiter des GAK 1902 (Nasenbeinbruch). Der älteste Verletzte ist 65 Jahre alt. (Auffallend ist, dass hier, wie bereits beim Überfall am Hasnerplatz, nicht der reine "Kurvenbus" ausgewählt wurde, sondern jener, der allen Interessierten eine Mitfahrgelegenheit bietet.) Den Fanpolizisten, die den Bus begleiteten, gelingt es, einen der maskierten Angreifer festzunehmen. Er wird wegen diverser Straftaten angezeigt.

4.11.2017: Auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel in Bad Radkersburg halten die Busse der GAK-Fans vor dem Liebenauer Stadion, wo zwei Stunden zuvor das Spiel Sturm- Rapid zu Ende ging. Nach kurzen Provokationen entwickelt sich eine Massenschlägerei. Ein Busfahrer wird durch einen Flaschenwurf verletzt.
Noch am selben Abend überfallen 30 Vermummte erneut das GAK-Lokal "Skurril" in der Heinrichstraße. Von den 15 anwesenden Gästen werden vier verletzt; es entsteht ein Sachschaden von 8.000 bis 10.000 Euro.

Es ist keinesfalls unsere Absicht mit diesem Schreiben den SK Puntigamer Sturm wegen des Verhaltens eines minimalen Prozentsatzes seiner Anhänger zu diskreditieren. Die meisten Straftaten finden, wenn auch in loser Verbindung zum Fußball, abseits der Spiele statt. Auch soll dies keine Aufrechnung der Schuld sein. Fakt ist aber: Wir haben ein Gewaltproblem in dieser Stadt!
Wir möchten daher den Vorstand des SK Puntigamer Sturm und die Vertreter der Fanpolizei dazu einladen, gemeinsam mit uns an einer Entschärfung der Situation zu arbeiten.
Reden wir und handeln wir! Es soll bei Sturm und GAK nur noch um eines gehen: um Fußball!

Der Vorstand des GAK 1902

Auch Sturm meldet sich zu Wort

Am Donnerstagabend veröffentlicht dann auch Sturm sein Statement zu den Geschehnissen auf der vereinseigenen Website:

Der SK Puntigamer Sturm Graz lehnt Gewalt im allerhöchsten Maß ab und hat das immer zum Ausdruck gebracht.

Der unentschuldbare Vorfall beim letzten Heimspiel, ausgehend von GAK-Fans, darf sich nicht wiederholen. Wir vertrauen der Polizei entsprechende Sanktionen zu setzen.

Die Sicherheit jedes einzelnen Stadionbesuchers hat höchste Priorität. Der SK Sturm trifft gemeinsam mit der Polizei Maßnahmen, diese zu gewährleisten.

Mit den Fangruppenverantwortlichen gibt es regelmäßigen Kontakt über alle wesentlichen Themen. Es ist nicht im Interesse des SK Sturm einen öffentlichen Diskurs über diese Thematik zu führen. Dieser wird mit unseren Fans direkt und in der konstruktiv-kritischen Art geführt, wie wir es auch in der Vergangenheit getan haben. Außerdem ist man bereit, alles in unserer Macht stehende beizutragen, um das positive Image des Fußballsports zu verbessern. Bei Gewalt drohen Stadionverbote und Anzeigen, so wie das auch in der Vergangenheit der Fall war.

Der SK Sturm steht für leidenschaftliche Fußballfeste. Das haben die 90 Minuten am vergangenen Samstag bewiesen.

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