Fussball

Neuer Rapid-Sportchef will hart durchgreifen

SID
Damir Canadi und Fredy Bickel haben ordentlich viel vor

Beim SK Rapid Wien ist nach dem 1:3 gegen Altach zum Abschluss der Herbstsaison Feuer am Dach. Sportdirektor Fredy Bickel, der ab Jänner seinen Dienst antritt, kündigt Konsequenzen an. Einige Spieler könnten die Hütteldorfer verlassen.

Nach Rapid Wiens Katastrophen-Halbjahr dürften Konsequenzen folgen. Neo-Sportdirektor Fredy Bickel zeigte sich nach der Niederlage gegen Altach am Wochenende konsterniert. "Es war nicht erfreulich, aber auch keine große Überraschung, wenn man den Herbst mit den vielen Problemen betrachtet", wird der Schweizer in der Krone zitiert. "Ich denke schon, dass Qualität in der Mannschaft steckt. Die Spieler wollen einander helfen, aber man sieht, dass es eine Blockade gibt."

In einer Agenda ist Bickel selber Meinung wie Damir Canadi: Der Kader ist mit 29 Spielern zu groß. "Es könnte der Mannschaft helfen, wenn der eine oder andere nicht mehr da ist", stellt Bickel eine Kaderreduktion in Aussicht. Konkrete Namen folgten aber freilich nicht: "Das müssen wir intern besprechen." Ein Transfer-Kandidat könnte Tomi sein. Der Spanier wurde zuletzt immer wieder mit St. Pölten in Verbindung gebracht. Laut Krone sei eine Aufrüstung im Angriff geplant, weil Giorgi Kvilitaia und Joelinton genauso wie Matej Jelic nicht überzeugen. Dabei fällt auch der Name Christoph Monschein (Admira, 7 Saisontore).

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