Zweitligist Hansa Rostock hat nach Fan-Krawallen am Rande der Partie beim FC St. Pauli bundesweite Stadionverbote angekündigt. Vier Randalierer seien bereits identifiziert.
Hansa Rostock hat nach den Krawallen am Rande der 2:3-Niederlage beim FC St. Pauli am Freitagabend bundesweite Stadionverbote gegen identifizierte Randalierer angekündigt. Der Verein von der Ostseeküste teilte am Samstag mit, dass nach den ersten Video-Auswertungen bereits vier Rowdys ermittelt werden konnten.
"Wir werden gegen diese Personen ein dreijähriges bundesweites Stadionverbot verhängen und zivilrechtliche Schritte einleiten, sollten wir aufgrund der Vorkommnisse durch den DFB mit einer Geldstrafe belegt werden", sagte Hansas Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich.
Fünf Polizisten und zwei Fans verletzt
Am Rande des Nordderbys war es zu den befürchteten großen Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden fünf Polizisten und zwei Fans verletzt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Ermittlungen aufgenommen.
"So ein Verhalten, für das wir uns beim FC St. Pauli entschuldigen, ist absolut inakzeptabel und nicht hinnehmbar", sagte der Rostocker Vorstandsvorsitzender Dirk Grabow.
St. Pauli - Hansa Rostock: Daten und Fakten
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