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NHL

Die Devils machen den Sack zu

Von SPOX
Freud und Leid: Während die Devils jubeln, herrscht bei den Flyers-Fans pure Enttäuschung
© Getty

Die New Jersey Devils sind zum ersten Mal seit 2003 wieder in die Eastern Conference Finals eingezogen. Während Martin Brodeur sein Glück kaum fassen kann, herrscht bei den Flyers Ernüchterung.

Philadelphia Flyers - New Jersey Devils 1:3 (1:2, 0:0, 0:1) - Serie: 1-4

Tore: 1:0 Talbot (8.), 1:1 Salvador (10.), 1:2 Clarkson (13.), 1:3 Kovalchuk (45./PP)

The Devils are back! Und zwar in den Eastern Conference Finals. Zum ersten Mal seit 2003 darf New Jersey zu diesem Zeitpunkt noch vom Stanley Cup träumen.

Vor allem für Martin Brodeur muss es eine besondere Genugtuung sein. Als die Devils im letzten Jahr die Playoffs verpassten, kokettierte der Goalie immer mal wieder mit seinem Karriereende.

Ein Jahr später schaut die Welt schon wieder ganz anders aus. Brodeur, mittlerweile knackige 40 Jahre alt, sorgte mit 27 Saves für den vierten Erfolg in der Serie gegen die Flyers.

Dieses Kunststück gelang in den diesjährigen Playoffs noch keinem anderen NHL-Team aus dem Osten. In den Conference Finals warten nun entweder die Rangers oder Capitals.

"Es ist kaum in Worte zu fassen. Es scheint eine Ewigkeit her zu sein, dass wir so weit gekommen sind", so Brodeur.

In der Offensive sorgten Bryce Salvador, David Clarkson und Ilya Kovalchuk für die entscheidenden Momente. "Wir haben uns einfach an unsere Taktik gehalten", so Devils-Coach Peter DeBoer.

Philly muss dagegen im zweiten Jahr in Folge bereits in den Semifinals die Koffer packen, obwohl Max Talbot die Flyers im ersten Drittel sogar noch in Führung gebracht hatte.

Aber ohne Claude Giroux, der nach einem illegalen Check gegen Dainius Zubrus in Spiel vier suspendiert wurde, fehlte in der Folgezeit die Feuerkraft. Dennoch betonte ausgerechnet der Stürmer: "Es hätte eigentlich eine engere Serie werden müssen."

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