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NHL

Kings machen den Sack nicht zu

Von SPOX
Shane Doan erzielte beim Sieg der Phoenix Coyotes in Los Angeles beide Tore
© Getty

Die Los Angeles Kings dürfen den Einzug in die Stanley-Cup-Finals noch nicht feiern. Im heimischen Staples Center haben sie den ersten Matchball gegen die Phoenix Coyotes vergeben.

Los Angeles Kings - Phoenix Coyotes 0:2 (0:1, 0:1, 0:0) - Serie: 3-1

Tore: 0:1 Doan (15./PP), 0:2 Doan (32.)

Die Kings müssen doch noch in die Verlängerung.

Anstatt vor den eigenen Fans den Sweep und damit den ersten Einzug in die Stanley-Cup-Finals seit 1993 - das war noch zu glorreichen Wayne-Gretzky-Zeiten - zu feiern, kassierten sie die erste Pleite der Serie und müssen noch einmal in Phoenix nachsitzen. Dort findet am Dienstag Spiel 5 statt.

Die Männer des Abends waren aus Sicht der Coyotes Captain Shane Doan und Mike Smith. Doan erzielte beide Tore und Smith hielt bei seinem dritten Playoff-Shutout alle 36 auf ihn abgefeuerten Schüsse.

Die Kings haben zum ersten Mal seit acht Spielen wieder verloren. In den Playoffs steht die Bilanz jetzt bei 11-2 - auswärts ist L.A. bekanntlich ungeschlagen (7-0).

Die Coyotes müssten noch drei Spiele in Folge gewinnen, um als viertes Team in der Geschichte nach einem 0-3-Rückstand eine Serie noch zu gewinnen.

"Wir wissen, dass wir in einer schwierigen Lage sind. Aber wir wissen auch, dass es Teams schon geschafft haben", so Doan.

Doan erzielte in der 15. Minute im Power Play nach Assist von Ray Whitney die Führung - es war das erste Power-Play-Tor der Coyotes nach einer 0/22-Durststrecke. Die Kings hatten zuvor die letzten 30 Unterzahl-Situationen schadlos überstanden.

"Wir hatten nichts zu verlieren. Doaner war unglaublich. Er war so ein großartiger Leader", lobte Smith den Coyotes-Captain, der in der 32. Minute mit seinem 5. Tor der Postseason das 2:0 schoss. Jonathan Quick parierte 19 Schüsse der Coyotes, zog aber diesmal im Goalie-Duell gegen Smith den Kürzeren.

NHL: Der komplette Playoff-Spielplan

 

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