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NFL Draft 2022: Die letzten Gerüchte vor der 1. Runde - Jameson Williams' Aktien steigen steil an

Jameson Williams könnte früher von Board gehen als viele zuvor gedacht haben.

In der Nacht zum Freitag ist es endlich soweit! Der NFL Draft 2022 geht in seine erste Runde. Doch schon jetzt brodelt die Gerüchteküche. SPOX gibt einen Überblick.

NFL Draft 2022: Die letzten Gerüchte vor der 1. Runde

Bevor wir uns den größten Gerüchten widmen, sei darauf hingewiesen, dass die Breaking News zu dieser Zeit des Jahres mit sehr viel Vorsicht zu genießen sind. Die Quellen für diese Gerüchte sind fast immer Teamvertreter oder Agenten von Spielern, die allesamt ihre eigenen Interessen verfolgen. Sei es, um Konkurrenten auf eine falsche Fährte zu lenken, oder um Interesse an einem Spieler zu erzeugen.

Ein Fünkchen Wahrheit ist meist dabei, doch es ist immer auch denkbar, dass Hintergedanken eine große Rolle spielen können. Mit dem Wissen im Hinterkopf blicken wir auf die größten Gerüchte vorm Draft 2022.

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NFL Draft 2022: Die Aktien von Jameson Williams steigen

Wie auf scheinbar jeder Position im diesjährigen Draft ist es auch bei den Wide Receivern alles andere als klar, wer der Top-Spieler dieser Klasse ist. Ein Name, der nun aber immer häufiger als möglicher Top-Receiver in Runde 1 genannt wird, ist Jameson Williams von Alabama.

Im SPOX Big Board belegt er Rang 10 - oder Rang 3 unter allen Wide Receivern hinter Drake London (USC) und Chris Olave (Ohio State). NFL-Network-Draft-Analyst Lance Zierlein bezeichnete ihn kürzlich sogar als "absolut besten Receiver dieser Klasse" sowie als "Top-3- oder Top-4-Prospect" in diesem Draft.

Der Grund, warum es für den Speedster dennoch schwierig wird im Draft, ist sein Kreuzbandriss aus dem National Championship Game im Januar. Doch das könnte womöglich doch nur ein kleineres Hindernis für Teams sein, denn offenbar ist Williams schon so weit in seiner Reha, dass es nicht mehr ausgeschlossen ist, dass er sogar bereits zum Training Camp oder eben wenigstens zum Saisonstart im September wieder auf dem Platz stehen könnte.

Am Wochenende veröffentlichte Rocky Arceneaux, Williams' Agent, ein Trainingsvideo von Williams, das ihn bei Agilitäts-Drills und sogar Krafttraining zeigt. Jenes Video scheint Teams in ihrer Ansicht zu bekräftigen, dass die Verletzung Williams' Draft Stock nicht allzu sehr nach unten drücken wird.

"Natürlich ist ein Kreuzbandriss ein Grund zur Sorge für jeden Spieler", erklärte NFL-Insider Ian Rapoport am Montag bei NFL NOW. "Es scheint für mich aber kein allzu großer Grund zur Sorge für die Teams zu sein, mit denen ich gesprochen habe. Ich weiß nicht, ob er als erster Receiver in diesem Draft gezogen wird, aber er wird sehr hoch gezogen werden. Ich wäre nicht überrascht, wenn er ein Top-15-Pick wird, Kreuzbandriss hin oder her."

Williams ist ein gefährlicher Deep Threat, der einigen Teams weiterhelfen könnte.

NFL Draft 2022: Immer noch Unklarheit bei den Quarterbacks

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass wir zwei Tage vor Tag 1 im NFL Draft noch nicht wissen, wer der Top-Pick sein wird. Noch seltener ist es, dass wir zu diesem Zeitpunkt nicht mal wissen, wer der beste Quarterback ist und am höchsten gezogen wird.

Wir wissen mit ziemlicher Sicherheit, welche Teams versuchen werden, einen QB in diesem Draft zu finden. Geordnet nach ihrem jeweils höchsten Pick im Draft sind das die Carolina Panthers (Nr. 6), Seattle Seahawks (Nr. 9), New Orleans Saints (Nr. 16) und die Pittsburgh Steelers (Nr. 20). Zudem sollte man auch Teams wie die Falcons (Nr. 8) und Vikings (Nr. 12) nicht gänzlich ausschließen.

Das sind einige Interessenten für eine zumindest suspekte Draft-Klasse. Ich verweise auch hier aufs SPOX Big Board für unsere Einschätzung zum Kräfteverhältnis innerhalb der Gruppe. Doch es kommt letztlich darauf an, wen man fragt, wenn es um die genaue Reihenfolge geht.

Einigkeit scheint darin zu herrschen, dass Malik Willis von Liberty die größte Upside mitbringt, allerdings ist er wohl auch ein ziemlich großes Projekt, das noch viel Entwicklungszeit benötigt. Kenny Pickett von Pitt wiederum scheint am ehesten bereit zu sein, doch wird sein Armtalent hinterfragt, ebenso seine kleinen Hände.

Und dann gibt es noch Desmond Ridder (Cincinnati), Matt Corral (Ole Miss) Und Sam Howell (North Carolina), die wir nicht vergessen sollten. Unwahrscheinlich, dass einer von ihnen sonderlich weit oben gepickt wird, aber gegen Ende der ersten Runde könnten diese Namen interessant werden. Gerüchte, wonach die Saints und Steelers für einen QB hoch traden könnten, halten sich genauso hartnäckig wie die, dass die Lions ihren 32. Draft (von den Rams) für einen QB der letztgenannten Riege verwenden wollen.

Das wiederum wäre wohl auch eine ideale Situation für einen solchen QB, denn jeder von ihnen könnte sich in Ruhe hinter Jared Goff entwickeln, den die Lions bekanntlich erst 2023 relativ günstig loswerden können. Das wiederum heißt aber auch, dass Teams, die auf einen dieser QBs spekulieren, wohl per Trade vor die Lions springen müssten, um nicht zu riskieren, dass ihnen ansonsten der Wunsch-QB, den sie vielleicht früh am zweiten Tag hätten haben wollen, abhanden kommt.

NFL Draft 2022: Kein Quarterback für die Panthers in Runde 1?

Quarterback macht per se viel Sinn für Carolina. Aktuell sind mit Sam Darnold und P.J. Walker nur zwei im Kader, die in Charlotte beide keine allzu große Euphorie auslösen. Und Head Coach Matt Rhule gilt als heißer Kandidat auf eine Trainerentlassung während oder nach der kommenden Saison. Entsprechend könnte wohl einzig ein QB für eine Trendwende sorgen.

Glaubt man nun aber diversen Medienberichten, dann wird General Manager Scott Fitterer, der erst seit 2021 im Amt ist und damit recht sicher im Sattel sitzt, diese Baustelle zunächst nicht beackern und vielmehr auf die Zukunft setzen. Laut ESPN-Draft-Experte Todd McShay soll an Position 6 im Draft daher wohl eher ein Offensive Tackle das bevorzugte Ziel sein. Besonders Charles Cross (Mississippi State) soll es dem GM angetan haben. Und zweifelsohne wäre das ein großer Need dieses Teams - aktuell wäre wohl Cameron Erving der Left Tackle, der jedoch war in seiner Karriere nie sonderlich konstant in seinen Stationen Cleveland, Kansas City, Dallas und Carolina.

Dass die Panthers aber dennoch einen neuen QB brauchen, sollte klar sein. Die Frage ist nur, auf welchem Wege dieser beschafft werden wird. Kurz gesagt: Es muss ein Trade her!

Sei es für Baker Mayfield oder Jimmy Garoppolo, die beide wohl frühestens nach der erste Runde des Drafts getradet werden. Oder eben um im Draft in Runde 2 in Position zu kommen, denn die Panthers haben weder Picks in Runde 2 noch Runde 3. Der nächste Pick Carolinas nach dem 6. Pick im Draft ist der 137. Pick in Runde 4. Und bis dahin dürfte kein QB mehr zu haben sein, der in der kommenden Saison annähernd weiterhelfen wird.

NFL Draft 2022: Kommt es zum Trade von James Bradberry?

Seit Monaten bereits kursiert das Gerücht, dass die New York Giants Cornerback James Bradberry traden könnten. Und diese Personalie könnten nun wieder heiß werden: Laut Rapoport sind die Giants bereit, sich Angebote anzuhören. Demnach sei dabei jeder Zeitpunkt denkbar - vor dem Draft, am Freitag oder gar erst am Samstag.

Die Giants spekulierten demnach darauf, dass Teams womöglich zu einem Trade eher bereit wären, falls ihnen der Wunsch-Cornerback früh im Draft durch die Lappen gehen sollte.

Zu beachten ist, dass Bradberry nach der Saison 2022 Free Agent wird und das aufnehmende Team ein Jahresgehalt von 13,4 Millionen Dollar zahlen müsste, sollte sich am Vertrag des Spielers nichts mehr ändern.

Die Giants wiederum könnten im Draft Bradberrys Nachfolger ziehen und werden vor allem mit "Sauce" Gardner in Verbindung gebracht. Der wiederum wäre an Position 5 oder 7 - die zwei Top-10-Picks der G-Men - sicherlich in Reichweite.

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