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NFL - Washington Redskins vor historischer Namensänderung - Franchise kündigt "eingehende Untersuchung" an

SID
Seit Jahren ein Politikum: Logo und Name der NFL-Franchise Washington Redskins.

Die Washington Redskins werden nach fast 90 Jahren wahrscheinlich ihren Namen ändern. Als Reaktion auf eine neuerliche Welle der Kritik und Druck von Großsponsoren kündigte die Franchise am Freitag eine "eingehende Untersuchung" an.

"Dieses Thema ist mir ein persönliches Anliegen", sagte der neue Headcoach Ron Rivera in einer Pressemitteilung. "Wir werden sichergehen, dass wir die indigenen Völker ehren und unterstützen." Das Wappen der Redskins (deutsch: Rothäute) ist ein klischeehaft dargestellter Indianer im Profil.

Der US-Liefergigant FedEx hatte sich zuletzt in die Diskussion eingeschaltet. Das Unternehmen, das seit 1998 die Namensrechte am Stadion besitzt, forderte die Franchise zu einer Namensänderung auf.

Washington Redskins: Mehrere Klagen gegen Namen abgewiesen

Das "Redskins" wird seit Jahren immer wieder diskutiert, mehrere Klagen waren in der Vergangenheit von US-Gerichten abgewiesen worden. Kritiker sehen den Namen als rassistisch und als Verunglimpfung der amerikanischen Ureinwohner an. Teambesitzer Dan Snyder hatte sich zuletzt immer wieder für eine Erhaltung des Namens stark gemacht, versicherte aber am Freitag, im Prüfungsprozess alle Seiten mit einzubeziehen.

Laut der US-Zeitschrift Adweek sollen die Aktionäre von FedEx und zahlreichen anderen Unternehmen in einem Brief dazu aufgefordert haben, die Zusammenarbeit mit dem Team aufgrund des Namens zu überprüfen.

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