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NFL

NFL in Deutschland? "Je eher, je lieber"

Von SPOX
In London lockt die NFL bereits tausende Fans ins Stadion - folgt bald der Schritt nach Deutschland?
© getty

Die NFL will ihre International-Serie nach wie vor auch auf Deutschland ausweiten. Seit Jahren schon werden pro Saison mehrere Regular-Season-Spiele in London ausgetragen, Peter Griffiths, leitender Geschäftsführer von NFL International, äußerte sich jetzt ausführlich zum deutschen Markt. Mit den aktuellen Entwicklungen ist er hochzufrieden, weitere Highlights sollen folgen.

"Es kann nur eine begrenzte Anzahl von Spielen außerhalb der Vereinigten Staaten ausgetragen werden. In Großbritannien sind wir bereits gut etabliert. Darüber hinaus kommen für uns vor allem Mexiko und Deutschland infrage", bestätigte Griffiths im Gespräch mit Sponsors.

Mexiko sei schließlich "ein Nachbarland der Vereinigten Staaten und war 2005 Austragungsland des ersten regulären Saisonspiels außerhalb der USA. Und Deutschland kann auf die World League (später NFL Europe, Anm. d. Red.) zurückblicken. Ich weiß nicht, wann ein Spiel in Deutschland stattfinden wird. Aber wenn Sie mich fragen: Je eher, je lieber!"

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Wie viele Partien über die kommenden Jahre insgesamt im Ausland stattfinden werden ist noch offen, doch die Eigentümer der NFL-Teams haben bereits einstimmig beschlossen, die internationalen Spiele bis 2025 fortzusetzen. Gleichzeitig aber, so Griffiths weiter, sei "die Anzahl der regulären Saisonspiele, die im Ausland stattfinden können, begrenzt. Jedes NFL-Team hat nur acht Heimspiele je Saison. Deshalb ist es eine schwerwiegende Entscheidung, ein Spiel aus dem Heimatstadion an einen anderen Ort zu verlegen."

"NFL hat spezifische Anforderungen"

Neben dem Dilemma der geringen Spielzahl müsse zudem auch beim Austragungsort alles passen: "Die NFL hat spezifische technische Anforderungen. Eine davon ist die Kabinengröße, eine andere eine ausreichende Infrastruktur für die an der Seitenlinie benötigte Technologie und die elektronische Kommunikation zwischen den Coaches. Diesen Anforderungen muss ein Stadion genügen."

Hinter den Kulissen laufen die Planungen aber längst auf Hochtouren, um den Fans außerhalb der USA die NFL näher zu bringen. "Der erste Schritt bestand darin, die Spiele in den Medien zugänglicher zu machen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Rolle, die Spox.com als digitaler Anlaufpunkt in Deutschland spielen wird", fügte Griffiths hinzu.

Letztlich sei es das klare Ziel, "das Spiel populärer, die Liga für die Zuschauer zugänglicher zu machen. Wir versuchen, international das Interesse an der NFL zu steigern."

Der Schedule: Week 12 im Überblick

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