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NFL

Davis schwärmt von L.A.

Von Adrian Franke
Haben die Raiders bald ein neues Zuhause? Besitzer Davis scheint nicht abgeneigt
© getty

Raiders-Eigentümer Mark Davis träumt bereits von Los Angeles, während Colt Lyerla wohl seine komplette Rookie-Saison verpassen wird. Ben Roethlisberger ist derweil enttäuscht von Emmanuel Sanders und die Tampa Bay Buccaneers haben Larry English verpflichtet. Außerdem: Josh Gordon muss weiter warten, die Cardinals basteln an ihrer Defense und Ryan Fitzpatrick muss doch zittern.

Davis schwärmt von L.A.:Seit Tagen intensivieren sich die Gerüchte um einen Umzug der Oakland Raiders nach Los Angeles. Berichten zufolge wird Eigentümer Mark Davis den nach der Saison auslaufenden Stadion-Leasing-Vertrag in Oakland nicht verlängern und einen Umzug somit ermöglichen.

Jetzt gab Davis den Spekulationen neue Nahrung, als er gegenüber der "Los Angeles Daily News" erklärte: "Ich denke, wir würden sehr gut aufgenommen werden, sollten wir nach Los Angeles zurückkehren. Unsere Fan-Basis ist stark in Südkalifornien." Bereits von 1982 bis 1994 spielten die Raiders in L.A., die größte Herausforderung bei einem Umzug bleibt allerdings der Bau eines neuen Stadions.

Saisonaus für Lyerla? Colt Lyerla hat wohl traurige Gewissheit. Der Rookie-TE der Green Bay Packers hatte sich Anfang August im Training verletzt, laut dem "Milwaukee Journal Sentinel" herrscht jetzt Klarheit: Lyerla hat sich demnach den Tests zufolge das Kreuzband im rechten Knie gerissen und wird aller Voraussicht nach die komplette Saison verpassen.

Roethlisberger enttäuscht: Ende Juli erklärte Broncos-Receiver Emmanuel Sanders, dass sein neuer Quarterback Peyton Manning im Vergleich zu seinem Ex-QB Ben Roethlisberger der "deutlich bessere Leader" sei. Jetzt legte der ehemalige Steelers-Receiver nach: "Ich bereue nichts. Wenn ich das gesagt habe, meinte ich es auch so. Aber das war nicht respektlos gemeint, ich mag jeden drüben in Pittsburgh."

Für Big Ben allerdings steht etwas ganz anderes im Fokus, wie er der "Pittsburgh Post-Gazette" mitteilte: "Er kann über seinen Quarterback sagen was er will. Ich war eher darüber enttäuscht, dass er mich nicht kontaktiert hat. Ich weiß, dass er anderen erzählt, wie sehr er mich mag und dass er es nicht so gemeint hat. Aber ich wünschte, er hätte es mir persönlich gesagt."

Denn egal wie genau sein früherer Mitspieler es meinte, es habe insofern weh getan, als dass Roethlisberger letztes Jahr "versuchte, ihn um jeden Preis hier zu behalten und ihn immer unterstützt habe. Wenn er im Training einen schlechten Tag hatte, habe ich mit ihm geredet, und als er Vater geworden ist, habe ich versucht, ihm zu helfen."

Bucs holen English: Die Tampa Bay Buccaneers haben sich die Dienste eines früheren Erstrunden-Draftpicks gesichert. Am Donnerstag einigten sich die Bucs mit Larry English, der Defensive End war im Juli von den San Diego Chargers entlassen worden.

Gordon-Entscheidung steht bevor: Josh Gordon wartet nach seinem erneuten Drogenmissbrauch nach wie vor auf die Verkündung der wahrscheinlichen Sperre. Doch weil verschiedene Anhörungen länger dauerten als gedacht, soll sich der Prozess jetzt noch weiter hinauszögern. Die endgültige Entscheidung könnte daher erst Ende nächster Woche fallen.

Gordons Anwalt Maurice Suh hatte zuvor zu Protokoll gegeben, dass der 23-Jährige nur deshalb positiv auf Marihuana getestet wurde, weil er den Rauch anderer als Passivraucher eingeatmet hatte. Nach wie vor gehen Experten von einer einjährigen Sperre aus, da Gordon Wiederholungstäter ist, aber auch eine reduzierte Sperre ist noch nicht vom Tisch.

Cards basteln an Defense: Arizona ist nach wie vor nicht komplett zufrieden mit seinem Linebacker-Corps. Nachdem Ernie Sims in der Vorwoche entlassen worden war, verpflichteten die Cardinals jetzt Desmond Bishop. Der 30-Jährige absolvierte in den vergangenen beiden Jahren aufgrund von Verletzungen nur vier Spiele für Green Bay und Minnesota und muss sich jetzt gegen Kevin Minter, Larry Foote, Lorenzo Alexander und Kenny Demens behaupten.

Darüber hinaus ist auch John Abraham am Donnerstag endlich ins Training eingestiegen. Der Outside Linebacker hatte die vergangenen drei Wochen verpasst, der Klub begründete die Abwesenheit des 36-Jährigen nicht. Ende Juni war er wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden, Gerüchten zufolge soll er sich anschließend professionelle Hilfe gesucht haben.

Und sonst so? Zu Wochenbeginn stärkte Texans-Coach Bill O'Brien Quarterback Ryan Fitzpatrick nach dessen katastrophalem Preseason-Start in Arizona noch den Rücken. Doch allzu sicher sollte sich Fitzpatrick allem Anschein nach nicht sein: Am Donnerstag absolvierte Backup Case Keenum im Training zum ersten Mal einige Snaps mit dem ersten Team.

Julio Jones ist nach seiner zweiten Fuß-OP wieder einen Schritt näher am Comeback. Der Receiver der Atlanta Falcons erklärte am Donnerstag, dass er mit einem Einsatz im Preseason-Spiel gegen die Houston Texans rechnet. Laut eigenen Angaben ist er schon wieder bei 100 Prozent, Head Coach Mike Smith erklärte: "Wir verfolgen unseren Plan. Ich will nicht ins Detail gehen, aber wir haben einen Plan und den kennen wir alle."

Noch auf der Suche nach einem Team ist derweil wieder Ben Hartsock. Der Tight End wurde am Donnerstag von den Patriots entlassen, nur vier Tage nachdem ihn die Pats unter Vertrag genommen hatten. Zuvor hatte New England auch Tight End Terrence Miller entlassen.

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