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NBA News - Dirk Nowitzki über Superstar-Trades: Spieler haben zu viel Macht

Von Robert Arndt
Dirk Nowitzki spielte 21 Jahre für die Dallas Mavericks.

Dirk Nowitzki verbrachte seine 21 Jahre in der NBA bei den Dallas Mavericks, dieser Rekord könnte noch lange bestehen bleiben. Der Deutsche sprach nun in einem Podcast über die neue Superstar-Ära und die zahlreichen forcierten Trades.

"Das ist definitiv neu", sagte Nowitzki, als er im Crossover Podcast von SI auf die zahlreichen von Superstars forcierten Trades der vergangenen Jahre angesprochen wurde. "Zu Beginn meiner Karriere hatten wir das Gefühl, dass die Spieler zu wenig Macht und die Besitzer zu viel hätten, sodass sie alles kontrollieren konnten."

Nun habe sich laut Nowitzki das Blatt gewendet, allerdings nicht nur zum Guten: "Es ist vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Wir brauchen einen besseren Ausgleich. Heutzutage erzwingen Spieler ihren Abgang, das war für mich damals keine Option."

Der Höhepunkt war zuletzt der Trade der Brooklyn Nets mit den Philadelphia 76ers, als James Harden nach nur 13 Monaten wieder weg wollte und gegen Ben Simmons getauscht wurde, der mit noch vier Jahren Vertrag das Team verlassen wollte.

Alleine in den vergangenen fünf Jahren forcierten All-Stars elf Trades, zweimal waren Harden und Paul George involviert. Für Nowitzki wäre dies dagegen keine Option gewesen. "Ich war Old School", gab der Würzburger an. "Ich will hier nicht sitzen und die Leute verurteilen, die das machen. Jeder muss selbst wissen, was das Beste für ihn und seine Familie ist. Für mich war das Dallas und es hat funktioniert."

Spätestens nach der Meisterschaft 2011 war für Nowitzki klar, dass er dort auch seine Karriere beenden würde. Nur ohne Titel wäre der heute 43-Jährige ins Grübeln gekommen: "Ich hätte es woanders probieren können, um diesen Ring zu gewinnen. Das wäre aber der einzige Grund gewesen, weswegen ich Dallas verlassen hätte."

Nowitzki spielte zwischen 1998 und 2019 für die Mavericks und gewann 2011 den einzigen Titel der Franchise-Geschichte. Seit dem Erfolg über die Miami Heat warten die Texaner weiter auf einen Serien-Gewinn, auch weil sie seither nicht ein einziges Mal in den Playoffs Heimvorteil hatten.

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