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NBA

NBA: Nikola Jokic mit Rekord-Triple-Double in Overtime-Sieg gegen die Pelicans! Milwaukee gewinnt Finals-Rematch dank Middleton-Eruption

Von Daniel Berchem/Ruben Martin
Nikola Jokic ist Historisches gelungen im Overtime-Sieg der Denver Nuggets gegen die New Orleans Pelicans.

Nikola Jokic hat im Overtime-Triumph der Denver Nuggets gegen die New Orleans Pelicans ein Triple-Double aufgelegt, das es in seiner Höhe noch nie in der NBA gab. Die Bucks haben das Finals-Rematch gegen die Suns dank eines überragenden Khris Middleton gewonnen, in L.A. endeten direkt zwei längere Serien.

Boston Celtics (39-27) - Brooklyn Nets (32-33) 126:120 (SPIELBERICHT)

Milwaukee Bucks (40-25) - Phoenix Suns (51-13) 132:122 (BOXSCORE)

  • Das Rematch der letztjährigen Finals brachte Spannung bis zum Ende, auch ohne Chris Paul (Daumenverletzung) und Devin Booker (Corona-Protokoll) auf Seiten der Suns. Khris Middleton war mit 44 Punkten der Garant für den Sieg der Bucks, Holiday steuerte 24 Zähler bei, Giannis Antetokounmpo legte ein Double-Double auf (19 Punkte, 13 Rebounds).
  • Die Suns konnten trotz ihrer Ausfälle lange mithalten und zeigten trotz der Niederlage eine beeindruckende Leistung, die gesamte Starting Five der Gäste konnte eine zweistellige Punkteausbeute vorweisen, angeführt von DeAndre Ayton (Season-High 30 Punkte, 14/19 FG), Cameron Payne beendete die Partie mit 23 Zählern und 8 Assists.
  • In der ersten Hälfte waren die beiden Top-Teams auf Augenhöhe, wobei die Bucks an den Brettern dominierten (24-13), Phoenix profitierte dagegen von den 11 Ballverlusten der Gastgeber, die zu 21 Punkten führten. In der Offensive legten beide Teams einen effizienten Auftritt hin und lagen zur Halbzeit jeweils bei Wurfquoten von über 50 Prozent, aus der Sicht Milwaukees ging es mit -3 in die Pause (60:63).
  • Im dritten Viertel hatte Khris Middleton die heiße Hand (11 Punkte), Giannis kühlte hingegen ab (0/4 FG). Dennoch konnten die Bucks den Rückstand vor dem Start des Schlussabschnitts in eine Führung umwandeln (91:90). Der Grund hierfür: Die Bucks übten konstant Druck auf die Defensive aus und kamen so zu einigen Freiwürfen (12/16 FT), Phoenix stand im selben Zeitraum lediglich einmal an der Freiwurflinie.
  • Sieben Minuten vor dem Ende wurde Antetokounmpo nach einem Schubser das fünfte Foul angerechnet, wodurch der Grieche einige der entscheidenden Minuten auf der Bank verbringen musste. Giannis verzeichnete nur einen Punkt in der zweiten Halbzeit, brachte das Momentum durch einen Block dennoch auf die Seite der Gastgeber. Middleton übernahm in der Crunchtime das Ruder, erzielte die letzten sieben Zähler und brachte den amtierenden Champion so auf die Siegerstraße.

Washington Wizards (29-34) - Indiana Pacers (22-44) 133:123 (BOXSCORE)

  • Gelungenes Debüt für Kristaps Porzingis im Trikot der Wizards. Nachdem er teamübergreifend 14 Spiele in Folge verpasst hatte, wurde er im Shootout gegen die Pacers zum Topscorer seiner Mannschaft mit 25 Punkten bei 7/12 FG, 3/4 bei Dreiern und 8/10 von der Freiwurflinie. Dies gelang ihm in nur 21 Minuten Spielzeit, dazu sammelte er 5 Rebounds und blockte 2 Würfe ohne einen Turnover zu begehen.
  • "Ich war positiv überrascht von seiner Kondition", sagte Head Coach Wes Unseld Jr. nach dem Spiel über Porzingis: "Ich weiß dass wir darauf achten müssen wie lange er spielt, aber er ist damit sehr gut umgegangen."
  • Beide Teams führten zwischenzeitlich mit jeweils 11 Punkten und trafen mehr als die Hälfte ihrer Feldwürfe, nach einem schwachen zweiten Viertel holte Washington sich nach der Pause die Führung zurück und blieb dann bis zum Ende des Spiels in Kontrolle. Die Pacers blieben vor allem dank Malcolm Brogdon (27, 8/17 FG, 11/13 FT) lange in Reichweite, generierten jedoch nicht die nötigen Stopps, um das Spiel erneut zu drehen.
  • Washington brachte 7 Spieler in Double Digits, verwandelte 17/42 (40,5 Prozent) von Downtown und kam mit nur 5 Turnovern in 48 Minuten aus. Kyle Kuzma (23) spielte 8 Assists, Ish Smith (13) verteilte sogar 9 Vorlagen und führte die überragende Wizards-Bank an, die 52 Zähler sammelte.
  • Doch auch die Reservisten der Pacers lieferten tatkräftige Unterstützung mit 48 Punkten, allen voran Goga Bitadze, der auf dem Weg zu 20 Zählern ohne Fehlwurf blieb (3 Dreier). Tyrese Haliburton (15, 1/3 3P) spielte 11 Assists bei 4 Turnovern, Buddy Hield (19) verbuchte 8 Rebounds und 7 Assists.

Houston Rockets (16-48) - Memphis Grizzlies (44-22) 123:112 (BOXSCORE)

  • Ausrutscher der Grizzlies gegen die Rockets, die ihre Negativserie nach zwölf Spielen beendeten. Angeführt von Kevin Porter Jr. und dessen 19 Punkten im dritten Viertel kämpfte sich Houston nach einem Rückstand von 52:62 zur Pause zurück und kam im Schlussviertel nicht mehr auf die falsche Seite des Scoreboards. Mit einem 10:1-Lauf ab der 5-Minuten-Marke sicherten die Rockets sich den Sieg.
  • KPJ beendete das Spiel mit 29 Punkten (4/10 3P) und 5 Assists, Christian Wood folgte mit 28 (4/7) und 13 Rebounds. "Wir hatten keine Lust mehr zu verlieren, das hat sich heute nicht nur am Ende des Spiels gezeigt", lobte Head Coach Stephen Silas seine Rockets nach dem Spiel: "Wir haben in der zweiten Halbzeit so gut gespielt. Das war das beste Spiel von Christian Wood, das ich je gesehen habe."
  • Auf der Gegenseite war Desmond Bane der Topscorer mit 28 Zählern bei 4/9 aus der Distanz, von wo alle anderen Grizzlies zusammen nur noch einen Treffer verbuchten (insgesamt 5/26, 19,2 Prozent). Ja Morant kam auf 22 Punkte (7/20 FG) und 6 Assists, sonst kam nur noch Steven Adams (23, 9/11 FG) auf Double Digits für Memphis mit 7 seiner 12 Rebounds am gegnerischen Brett. "Sie haben großartig gespielt, wir haben furchtbar gespielt", fasste Head Coach Taylor Jenkins das Spiel aus seiner Sicht zusammen.
  • Für Houston lieferte noch Jalen Green Unterstützung mit 24 Punkten (2/7 3P) und 4 Assists, Dennis Schröder verpasste das dritte Spiel in Folge mit einer Knöchelverletzung. Laut Silas könnte er jedoch am Montagabend zurück auf dem Parkett stehen, sonst am Mittwoch.

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