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NBA

NBA: Doncic-Gala und Career High für Dorian Finney-Smith - Dallas Mavericks gewinnen auch in Cleveland

Von Robert Arndt
Dorian Finney-Smith legte bei den Cavs ein Career-High auf.

Die Dallas Mavericks haben in Cleveland den dritten Sieg in Serie gefeiert. Beim 120:112-Erfolg der Texaner war zwar die Defense die meiste Zeit nicht auf der Höhe, die Brillanz von Luka Doncic reichte aber gegen ein dezimiertes Cavs-Team. Durch den Erfolg stehen die Mavs sicher in den Playoffs - und nicht nur das.

Cleveland Cavaliers (42-34) - Dallas Mavericks (48-29) 112:120 (BOXSCORE)

Der Slowene legte in 38 Minuten 35 Punkte (14/26 FG), 9 Rebounds und 13 Assists auf und hatte das Spiel über die komplette Dauer voll im Griff. Die Cavs hatten keinen geeigneten Gegenspieler für den 22-Jährigen, darüber hinaus fehlten mit Jarrett Allen und Evan Mobley die beiden besten Bigs verletzungsbedingt. So startete Ex-Mavs-Center Moses Brown für Cleveland und Doncic ließ den Big Man mehrfach verdammt alt aussehen, unter anderem mit diesem Ball Fake.

Im ersten Viertel hatte Doncic noch vermehrt die Schützen gesucht und mit 8 Assists einen persönlichen Bestwert aufgelegt. Die Mavs versenkten 8 Triples, wobei auch Maxi Kleber (6, 2/7 Dreier, 6 Rebounds) endlich mal wieder mehr als einen Dreier treffen konnte. In der Folge kühlten die Mavs jedoch ab (0/7 3P im zweiten Abschnitt), während der umsichtige Darius Garland (25, 10/17 FG, 10 Assists) und Caris LeVert (32, 11/19) den Gastgebern eine Pausenführung erspielten (67:61).

Dallas war anzumerken, dass sie noch gestern daheim im Einsatz waren, die Cavs wirkten griffiger und spielten mit mehr Einsatz. Und doch kippte die Partie im dritten Viertel, weil Doncic beschloss, dieses Spiel nicht zu verlieren. Der Guard verbuchte 20 Punkte im Abschnitt, in welchem er sein ganzes Arsenal an Stepback-Dreiern, Floatern und Turnaround-Jumpern zur Schau stellte.

Mavs: Dorian Finney-Smith mit neuem Career High

Die Mavs gewannen den Abschnitt mit 39:22, unter anderem auch weil Dorian Finney-Smith wieder seinen Touch fand und drei seiner sechs Triples (Einstellung Career High) in dieser Phase verbuchte. Die 28 Punkte (10/16 FG) von DFS waren darüber hinaus ebenfalls die beste Ausbeute seiner Laufbahn (zuvor 27 im August 2020 gegen Milwaukee).

Im vierten Viertel geriet der Sieg dann nicht mehr in Gefahr, das Team von Coach Jason Kidd verwaltete einen zweistelligen Vorsprung bis zum Schluss, weil die Defense deutlich besser als in Halbzeit eins war. Jalen Brunson legte 18 Punkte auf, Dwight Powell kam auf 15, meist durch Doncic-Lob-Assists. Spencer Dinwiddie wurde geschont.

Dallas hat damit nicht nur das Playoff-Ticket gesichert, sondern schiebt sich auch auf Platz drei, da die Phoenix Suns bei den Golden State Warriors gewannen. In der Nacht auf Samstag ist Dallas dann in Washington zu Gast, wo es zum ersten Aufeinandertreffen mit Kristaps Porzingis seit dem Trade im Februar kommt. Auf der Gegenseite konnten die Cavs keinen Boden auf Toronto gut machen, stattdessen beträgt der Vorsprung auf Platz acht (Nets!) nur noch 2 Spiele.

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