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NBA News - Dennis Schröder vermisst Wertschätzung: "Sollte ein bisschen mehr Liebe bekommen"

Von Felix Götz
Dennis Schröder vermisst in Deutschland die Wertschätzung für seine gezeigten Leistungen.

Dennis Schröder vermisst in Deutschland die Wertschätzung für seine gezeigten Leistungen. "Das stimmt", antwortete der NBA-Star der Houston Rockets bei Bild TV auf eine entsprechende Frage: "Ich will immer alles geben für Deutschland, da sollte man ein bisschen mehr Liebe bekommen."

Im Sommer möchte der 28-Jährige mit dem DBB-Team bei der Heim-EM groß auftrumpfen. Das Ziel sei der Titel, erklärte Schröder, auch wenn dadurch "ein bisschen Druck" aufgebaut würde: "Die Nationalmannschaft ist für mich eine Ehre."

Erst kürzlich wurde Schröder von den Boston Celtics nach Houston getradet. Er fühle sich wohl in Texas, habe dort nette Teamkollegen und sein Ziel sei es, langfristig bei den Rockets zu bleiben. Ob dies so kommen wird, ist allerdings fraglich. Schröders Vertrag läuft im Sommer aus, die Rockets haben vermutlich kein Geld, um den Point Guard zu bezahlen.

Dass sich Fußballer teilweise über eine zu hohe Belastung beklagen, kann der Aufbauspieler derweil nicht wirklich nachvollziehen. "Wir spielen in der NBA 82 Spiele - ohne Playoffs. Hinzu kommt die Reiserei. Im Prinzip haben wir jeden zweiten Tag ein Spiel, dafür natürlich weniger Training. Wenn Champions-League-Spieler über die Belastung jammern, kann ich nur sagen, dass sie es eben nicht gewöhnt sind", sagte Schröder.

Der gebürtige Braunschweiger wechselte 2013 aus seiner Heimatstadt in die USA zu den Atlanta Hawks. Die Eingewöhnungszeit sei damals hart gewesen. "Die Umstellung war enorm, vor allem das Essen. Aber auch die Leute sind oberflächlicher", so Schröder: "Nach neun Jahren finde ich es aber gut, dass ich beides habe, dass ich ein paar Monate in Deutschland und auch in den USA leben kann."

Schröder: Playoffs im Fußball? "Das wäre hart"

Schröder wurde außerdem gefragt, was er über die aktuelle Diskussion denkt, im Fußball Playoffs einzuführen. "Das wäre hart, aber interessant", sagte er: "Aber auch dann würden die Bayern noch vorne mitspielen. Sie haben in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet, auch mit Uli Hoeneß. In der NBA ist es so, dass das Team, das am gesündesten ist, die Meisterschaft gewinnt."

Er selbst sei seit über zehn Jahren Fan von Manchester United. "Ansonsten unterstütze ich Eintracht Braunschweig", so Schröder, der beim Basketball-Bundesligisten Löwen Braunschweig alleiniger Gesellschafter ist.

 

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