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NBA

NBA: Klay Thompson sichert Golden State Warriors den Sieg - Heat und Suns dominant

Von Philipp Jakob
Klay Thompson hat den Warriors mit 21 Punkten und dem Dagger gegen OKC zum Sieg verholfen.

Die Golden State Warriors haben sich gegen einen späten Comeback-Versuch der Thunder gewehrt und ihre Siegesserie fortgesetzt - auch dank Klay Thompson, der Oklahoma City zum Schweigen bringt. Die Heat und Suns dominieren ihre Gegner, auch die Raptors gewinnen immer weiter.

Charlotte Hornets (28-27) - Toronto Raptors (29-23) 101:116 (BOXSCORE)

  • Wenige Stunden vor der Partie hatte LaMelo Ball noch ein fettes Grinsen im Gesicht. Der 20-Jährige erfuhr am Montag, dass er als Nachrücker doch am All-Star Game teilnehmen darf. Kurz nach Tip-Off verflog dieses Grinsen aber relativ schnell, am Ende stand nämlich die fünfte Hornets-Pleite in Serie fest, während die Raptors ihren starken Lauf fortsetzten.
  • In der ersten Hälfte war es der Eastern Conference Player of the Week Pascal Siakam, der den Ton angab. Gemeinsam mit den restlichen Startern führte er die Gäste aus Kanada zu einer zwischenzeitlichen 23-Punkte-Führung. Zwar machte es Charlotte im dritten Viertel nochmal spannend und verkürzte bis auf -3, aber die Wurfprobleme machten ein Comeback letztlich unmöglich.
  • Charlotte versenkte nur magere 9/40 Dreier (22,5 Prozent), die Feldwurfquote im Schlussabschnitt betrug 33,3 Prozent. Das war viel zu wenig. Terry Rozier hatte sein Team zuvor mit insgesamt 20 Punkten wieder in Schlagdistanz geführt, Miles Bridges (25, 6 Rebounds und 5 Assists) war Topscorer der Hausherren. LaMelo hatte beim Scoring so seine Schwierigkeiten (15 Punkte und 9 Assists, 5/19 FG), setzte dafür aber ein paar Highlights.
  • Die Raptors hatten derweil im vierten Viertel den Vorsprung schnell wieder zweistellig ausgebaut und verteidigten diesen auch bis zum Ende zum nun sechsten Sieg in Folge. Siakam (24, 11 Rebounds und 8 Assists, 10/16 FG) und Gary Trent Jr. (24, 4/9 Dreier) führten ihr Team an, die Starter erzielten insgesamt 103 der 116 Raptors-Zähler. Fred VanVleet und O.G. Anunoby erzielte jeweils 20, Scottie Barnes 15 Punkte.

Washington Wizards (24-29) - Miami Heat (35-20) 100:121 (BOXSCORE)

  • Je näher die Trade Deadline rückt, desto offensichtlicher wird es, dass sich in Washington etwas tun muss. Die Wizards kassierten gegen Miami die achte Pleite aus den vergangenen neun Spielen und waren weitestgehend chancenlos. Der Ost-Spitzenreiter traf dagegen über 50 Prozent aus dem Feld sowie aus der Distanz (18/32 Dreier) und machte kurzen Prozess.
  • "Wir spielen gerade auf einem extrem hohen Level. Die Energie ist einfach da. Es ist gut, auswärts so einen Sieg zu holen", freute sich Heat-Star Jimmy Butler im Anschluss. Bereits im ersten Viertel machten die Gäste aus Florida deutlich, in welche Richtung dieses Spiel gehen sollte (+18), Bam Adebayo setzte sich im dritten Abschnitt gegen ein Comeback-Versuch der Wizards zur Wehr und Miami machte schließlich mit einem viertelübergreifenden 22:1-Lauf alles klar.
  • Adebayo hatte einen großen Anteil am vorentscheidenden Run gegen Ende des dritten und zu Beginn des vierten Viertels. Der Big Man markierte 14 seiner 21 Punkte im dritten Durchgang, insgesamt versenkte er 7/11 aus dem Feld und sammelte zudem 7 Abpraller und 4 Assists. Butler kam auf ebenfalls hocheffiziente 19 Punkte (7/13 FG), Gabe Vincent (16 und 8 Assists, 4/6 Dreier) sowie Caleb Martin (15) steuerten gute Produktion von der Bank bei.
  • Für die Hausherren stellte Rookie Corey Kispert seinen Karrierebestwert ein (20, 9/15 FG), ansonsten lieferten die Wizards aber viel Magerkost. Im Gegensatz zum heißen Shooting der Heat versenkte Washington nur 7 der 31 Versuche von Downtown (22,6 Prozent), von den Startern knackten nur Aaron Holiday (14) und Kyle Kuzma (12, aber -35) die Double Digits.

Chicago Bulls (33-21) - Phoenix Suns (43-10) 124:127 (BOXSCORE)

  • Das Ergebnis lässt ein engeres Spiel vermuten, als es eigentlich war. Ein (zu spätes) Comeback der Bulls-Reservisten in der Garbage Time machte eine Partie nochmal mehr oder weniger spannend, die eigentlich schon nach dem zweiten Viertel zugunsten des West-Primus entschieden schien. Dafür hatte zunächst Devin Booker gesorgt.
  • Der 25-Jährige legte brandheiß los, ließ sich selbst von Benny the Bull nicht aus der Ruhe bringen und erzielte in der ersten Hälfte 22 Punkte bei 8/10 aus dem Feld. Im zweiten Viertel war es aber eine starke Teamleistung, die den Suns einen 17:3-Lauf bescherte. Der Vorsprung wuchs auf 21, im dritten Viertel sogar bis auf 27 Punkte an.
  • Booker beendete die Partie schließlich mit 38 Zählern (14/23 FG, 5/10 Dreier), zusätzlich bekam er breitgefächerte Unterstützung. Chris Paul legte ein Double-Double auf (19 und 11 Assists), genau wie Jae Crowder (10 und 10 Boards, dazu 6 Assists). Mikal Bridges (15), Deandre Ayton (13 und 9) oder JaVale McGee (16, 8 Rebounds und 3 Blocks) halfen in allen Bereichen des Spiels.
  • 1:41 Minuten vor dem Ende war Phoenix immer noch mit 15 Punkten in Front, also leitete Bulls-Coach Billy Donovan die Garbage Time ein. Die nutzte Two-Way-Spieler Malcolm Hill, der die letzten 8 Punkte für Chicago erzielte, darunter ein Buzzer-Beater, und so Ergebniskosmetik betrieb. Zuvor waren DeMar DeRozan (38, 16/27 FG) und Rückkehrer Zach LaVine (32 und 8 Assists) die dominanten Figuren bei den Bulls. Die Defense konnte aber nicht Schritt halten, Phoenix traf insgesamt 54,4 Prozent aus dem Feld. Gegen die Top-5-Teams der Liga steht Chicago nun bei einer Bilanz von 0-7.

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