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NBA News - Warriors feiern Buzzer-Beater-Premiere von Stephen Curry: "Wurde auch Zeit"

Von Alex Weber
Stephen Curry bei seinem Buzzer-Beater gegen die Houston Rockets.

Dank Stephen Currys Buzzer-Beater in letzter Sekunde entkamen die Golden State Warriors einer Heimpleite gegen die Houston Rockets. Nach dem Spiel zeigte sich Curry glücklich über den ersten spielentscheidenden Buzzer-Beater seiner Karriere und auch Head Coach Steve Kerr fand lobende Worte für seinen Point Guard.

Nachdem die Warriors am Tag zuvor gegen die B-Mannschaft der Pacers in Overtime verloren hatten, sorgte Curry dafür, dass die Partie gegen die Houston Rockets gar nicht erst in die Verlängerung ging. Mit 5 Sekunden auf der Uhr bekam er den Ball und versenkte einen tiefen Stepback-Zweier bei ablaufender Spieluhr. "Wurde auch Zeit, dass ich mal einen mache", scherzte Curry nach der Partie.

Es war der erste Gamewinner mit dem Buzzer seiner Karriere und auch Kerr zeigte sich nach dem Spiel von dieser Tatsache überrascht. "Ich war geschockt. Das war sein erster Walkoff Game-Winner aller Zeiten", sagte Kerr. "Ein passendes Ende für ein umkämpftes Spiel, das wir wirklich gebraucht haben. Ich glaube, wir hatten ein bisschen vergessen, wie hart man spielen muss, um in dieser Liga zu gewinnen."

Sportlich überzeugen konnte Golden State gegen Houston, das schlechteste Team der Western Conference, nicht. In der ersten Halbzeit lagen die Warriors mit bis zu 15 Punkten im Hintertreffen, bevor es nach dem Seitenwechsel sowohl offensiv als auch defensiv besser lief. Zeit, um sich in Anbetracht des happigen Spielplans auszuruhen, hatte Curry aber nicht.

Coach Kerr zeigte sich besorgt über die vielen Minuten, die Curry zuletzt spielen musste: "So wünschen wir uns das natürlich nicht. Aber so wie es aktuell läuft und mit all den Verletzungen, die wir haben, bleibt uns nicht viel anderes übrig. Wir sind dennoch zuversichtlich, dass wir ihm im Laufe der Saison genügend Pausen verschaffen können."

Curry zeigte sich nach dem Spiel gelassen, nachdem er während der Partie in einer Timeout aus Frustration einen Stuhl umgetreten hatte. "Manchmal muss man ein paar Emotionen rauslassen", sagte der 33-Jährige. "Wenn es mal nicht so klappt, muss man etwas tun, um den Motor zum Laufen zu bringen. Hoffentlich habe ich niemandem weh getan."

Dabei ging er auch auf die zuletzt schwierige Periode seines Teams ein. "Wir hatten lange 48 Stunde und die vergangenen drei Wochen waren hart. Wir halten zusammen, das ist das Wichtigste. Wir kommunizieren, was wir erreichen und wie wir spielen wollen. Der Rest regelt sich von selbst durch unseren Kampfgeist und unsere Energie." Oder eben durch einen Buzzer-Beater von Curry.

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