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NBA News: Blazers-Star Damian Lillard will sich mit Rückkehr nach OP Zeit lassen

Von Philipp Schmidt
Damian Lillard wird den Portland Trail Blazers wohl lange fehlen.

Blazers-Star Damian Lillard hat erstmals nach seiner Bauchmuskel-OP mit den Medien gesprochen und klargestellt, sich mit seiner Rückkehr auf das Spielfeld Zeit lassen zu wollen. Dies hänge auch damit zusammen, dass Portland eine enttäuschende Saison spiele und Lillard deshalb umso mehr an seine Zukunft denken müsse.

Lillard erklärte, dass er sich gut fühle, es aber "keine Eile" gebe, was ein Comeback angeht. Letztmals stand der Guard am 1. Januar bei der Niederlage bei den Lakers auf dem Feld, ehe er sich aufgrund lang anhaltender Probleme im Bauchmuskelbereich für eine Operation entschied. Der Eingriff wurde schließlich am 13. Januar vorgenommen.

Eine genaue Prognose bezüglich eines Comebacks sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. "Wir haben vereinbart, dass wir uns die Situation in sechs bis acht Wochen neu anschauen und dann über das weitere Vorgehen sprechen", so der 31-Jährige. Die Verletzung hatte ihm seit 2015 Probleme bereitet und wurde immer schlimmer. Jrue Holiday überzeugte ihn bei den Olympischen Spielen in Tokio schließlich davon, dass eine OP auf lange Sicht unumgänglich sei.

"Er war die erste Person, die mir das bestätigte. Als ich einmal einen Tag im Training aussetzte, weil ich mich nicht bewegen konnte, hat er mir jedes einzelne meiner Symptome beschrieben. Und ich sagte: 'Das habe ich auch alles.'" Holiday litt in der Saison 2018/19 unter ähnlichen Problemen, die einen Eingriff nach sich zogen.

Lillard: "Nummer-Eins-Ziel Gewinn einer Meisterschaft"

Wie Lillard bestätigte, hatten die Beschwerden "einen Punkt erreicht, an dem mein Körper nicht mehr das umsetzen konnte, was mein Verstand eigentlich vorhatte. An einem bestimmten Punkt musst du eine Entscheidung treffen, die auf lange Sicht die richtige ist und nicht für den Moment."

Da die Blazers derzeit mit einer Bilanz von 19-26 nur auf Platz zehn der Western Conference stehen und sogar um das Play-In-Tournament bangen müssen, stellt sich die Frage, inwiefern eine Rückkehr in der aktuellen Spielzeit für Lillard überhaupt Sinn ergibt. "Mein Nummer-Eins-Ziel ist der Gewinn einer Meisterschaft. Um das möglich zu machen, muss ich in der bestmöglichen Form sein", meinte er.

Zudem stellte Lillard klar, seine Rückkehr nicht überstürzen zu wollen, "wenn wir für einen Draft-Pick spielen. Das kann ich nicht." Sollten sich die Blazers im Laufe der Saison für Tanking entscheiden, "würde es keinen Sinn für mich ergeben zu spielen".

Lillard kam in der bisherigen Saison 29-mal zum Einsatz und steuerte durchschnittlich 24,0 Punkte und 7,3 Assists pro Spiel bei (40,2 Prozent aus dem Feld, 32,2 Prozent Dreier). Es sind die schwächsten Quoten für den 31-Jährigen in seiner gesamten Karriere. Bis 2025 ist er noch an die Blazers gebunden, in der Saison 2024/25 verdient er 48,8 Millionen Dollar. In den vergangenen Monaten wurde neben einem Trade (was Lillard selbst dementierte) auch über eine Vertragsverlängerung spekuliert.

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