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NBA

NBA: Triple-Double von Luka Doncic beschert Dallas Mavericks Sieg in Portland

Von Robert Arndt
Luka Doncic legte in Portland ein weiteres Triple-Double auf.

Die Dallas Mavericks haben einen Tag nach der Abreibung bei den Golden State Warriors einen Sieg bei den Portland Trail Blazers eingefahren. Beim 132:112-Erfolg verbuchte Luka Doncic sein sechstes Triple-Double der Saison.

Portland Trail Blazers (20-28) - Dallas Mavericks (28-21) 112:132 (BOXSCORE)

Über 48 Minuten hatten Doncic das Spiel fast immer im Griff, ohne dabei selbst großartig als Scorer in Erscheinung zu treten. Mit nur elf Wurfversuchen stellte der Guard einen persönlichen Saison-Minusrekord auf. Am Ende standen 15 Punkte (4/11 FG), 10 Rebounds und ein Saisonbestwert von 15 Assists im Boxscore. Wie der All-Star war auch Jalen Brunson (20, 9/15, 11 Dimes) in Geberlaune, der Point Guard übernahm im vierten Viertel mit Doncic auf der Bank endgültig und verbuchte in diesem Zeitraum alleine 11 Zähler und 3 Assists.

Sieben Spieler der Mavs punkteten zweistellig, wobei Kristaps Porzingis (22, 8/18) als Topscorer in Erscheinung trat. Maxi Kleber steuerte 12 Punkte (5/9 FG, 2/5 Dreier), 5 Rebounds und 3 Blocks in 27 Minuten zum Sieg bei.

Auf der Gegenseite lief mal wieder viel über Anfernee Simons (23, 9/14) und C.J. McCollum (20, 8/16), ansonsten kam aber mit den Ausnahmen Norman Powell (19) und Jusuf Nurkic (18) recht wenig. Das überraschte nicht, schließlich fehlten Portland mit Damian Lillard, Nassir Little, Larry Nance Jr., Robert Covington und Cody Zeller gleich zwei Starter und insgesamt fünf Rotationsspieler.

Die Blazers begannen schwach und Dallas erspielte sich schnell eine zweistellige Führung. Doncic sezierte die Blazers-Defense, die Mavs trafen im ersten Viertel 65 Prozent aus dem Feld - ohne dabei viel Aufwand zu betreiben. Der Vorsprung wuchs auf 18 Zähler an, erst als Blazers-Coach Chauncey Billups auf eine Zonen-Verteidigung umstellte, begann der Mavs-Motor zu stottern.

Und auch nach dem Wechsel fehlten den Mavs die Ideen, Stück für Stück kamen die Blazers um den heißlaufenden McCollum näher. -4 war aber das höchste der Gefühle, dann übernahm Doncic wieder die Kontrolle und orchestrierte einen 18:5-Run zum Abschluss des dritten Viertels.

Auch Dwight Powell (15, 5/5 FG) und Reggie Bullock (15, 4/7 Dreier) hatten hier ihre beste Phase. Die Blazers kamen nicht mehr näher, weil Brunson genau da weitermachte, wo Doncic aufgehört hatte. Der Slowene kehrte dann noch einmal kurz zurück, als das Triple-Double im Sack war, hatte aber auch er Feierabend.

Dallas traf letztlich 54 Prozent aus dem Feld, dazu fielen von 36 Dreiern 16 in den Korb (44 Prozent). Portland versenkte ebenfalls mehr als die Hälfte der Würfe, aber die Verteidigung war wie so oft das große Problem der Blazers.

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