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NBA

NBA: Dreierfeuerwerk von Steph Curry und Andrew Wiggins - Wagner-Brüder bei den Golden State Warriors chancenlos

Von Robert Arndt
Stephen Curry erzielte gegen Orlando 31 Punkte.

Die Golden State Warriors sind zurück in der Spur. Gegen die Orlando Magic gewinnen die Dubs souverän mit 126:95 und sind dabei vor allem aus der Distanz brandheiß - nicht nur wegen Stephen Curry. Franz Wagner macht für die Magic ein ordentliches Spiel.

Golden State Warriors (20-4) - Orlando Magic (5-20) 126:95 (BOXSCORE)

Das Chase Center bleibt ein Hort der Freude. Stephen Curry legte lockere 31 Punkte (7/13 3P) und 8 Assists auf und traf zum Ende des ersten Viertels ganz lässig einen Buzzerbeater mit Brett von der Mittellinie. Die große Story aus Warriors-Sicht war aber die Vorstellung von Andrew Wiggins.

Der Kanadier war nach Curry der beste Scorer der Gastgeber und versenkte im dritten Viertel fünf seiner sechs Versuche aus der Distanz. Am Ende stand der frühere Top-Pick bei 28 Zählern und acht verwandelten Triples (bei zehn Versuchen), was einen neuen Karrierebestwert für den 26-Jährigen darstellte. Als Team schweißten die Dubs 20 Distanzwürfe durch die Reuse - und das bei einer Erfolgsquote von exakt 50 Prozent.

Orlando startete auf der Gegenseite mit einem 12:2-Lauf überraschend gut, ergab sich in der Folge aber seinem Schicksal. Die Vorstellung von Franz Wagner machte erneut Mut, der deutsche Rookie kam auf 15 Punkte (7/13 FG) und gab mal wieder den Spielmacher der Second Unit, was er zu 6 Assists nutzte. Defensiv hatte er teilweise gegen die vielen Cuts der Dubs Schwierigkeiten, dafür verteidigte der 20-Jährige im direkten Duell mit Curry einige Male sehr ordentlich. Einer seiner drei Steals gelang dem Berliner gegen den MVP-Favoriten.

Curry und Wiggins ballern Magic aus der Halle

Am Ausgang der Partie änderte das aber nichts. Durch ein starkes zweites Viertel (34:18) setzten sich die Gastgeber zweistellig ab, unter anderem durch einen 17:2-Lauf kurz vor der Pause, und bauten den Vorsprung im folgenden Abschnitt auf 27 Zähler aus. Immerhin steckten die Magic ob der Dreier-Stafette von Wiggins nicht auf und sorgten dafür, dass Curry im vierten Viertel doch noch ein paar Minuten ran musste.

Das änderte aber nichts daran, dass für Orlando in San Francisco nichts zu holen war. Gary Harris erzielte 17 Punkte, fiel aber vor allem dadurch auf, dass er das Spielen zwischenzeitlich einstellte, als er in der Defense über einen ausgebliebenen Pfiff unzufrieden war. Wendell Carter Jr. (14, 12 Rebounds) legte ein Double-Double auf, während R.J Hampton (16, 5/6 FG) von der Bank kommend Ansätze zeigte.

Cole Anthony (9, 3/11 FG) blieb dagegen unauffällig, auf der Gegenseite war es Jordan Poole (10, 3/14 FG), der seinen Rhythmus ohne Erfolg suchte. Moritz Wagner vergab in 17 Minuten jeden seiner fünf Versuche. Der Big Man erzielte seinen einzigen Punkt von der Freiwurflinie und kam dazu auf 3 Rebounds, 3 Assists und 5 Fouls.

Die Warriors teilen sich in der Western Conference weiterhin den Platz an der Sonne mit den Phoenix Suns, nun folgt noch ein Heimspiel gegen Portland und dann ein längerer Trip an die Ostküste. Orlando bleibt Vorletzter im Osten, die kommenden drei Gegner lauten Sacramento, Clippers und Lakers - jeweils auswärts.

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