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NBA News: Philadelphia 76ers bestrafen Ben Simmons erneut für fehlende Kooperation

Von Robert Arndt
Ben Simmons hält sich wegen gesundheitlichen Problemen nicht beim Team auf.

Die Philadelphia 76ers haben wieder damit begonnen, den wechselwilligen Star Ben Simmons mit Geldstrafen zu belegen. Grund dafür ist die fehlende Kooperation mit den Teamärzten.

Laut Adrian Wojnarowski von ESPN wird Simmons nun wieder für jedes verpasste Spiel mit einer Geldstrafe von 360.000 Dollar belegt, genau die Summe, welche Simmons für jede absolvierte Partie bekommen würde. Der Australier hatte zuletzt mentale Probleme für seine Absenz vom Team genannt, weigerte sich jedoch, Hilfe von den Ärzten des Teams anzunehmen.

Die Sixers werden den All-Star nun so lange bestrafen, bis Simmons mit den Ärzten einen Plan für seine mentalen Probleme ausgearbeitet hat. Als Alternative bieten die Sixers die Arbeit mit einem externen Spezialisten an, welcher von der Franchise ausgesucht werden würde.

Für Simmons sind es nicht die ersten Geldstrafen in dieser Saison, Philadelphia zahlte dem Australier auch in der Preseason kein Geld, weil dieser nicht zur Vorbereitung auf die neue Spielzeit erschein. Kurz vor Saisonstart kehrte Simmons dann doch nach Philadelphia zurück, wurde dann aber von Coach Doc Rivers aus dem Training geschmissen, weil sich der Guard weigerte, eine Übung auszuführen.

Kurz darauf soll Simmons dem Team mitgeteilt haben, dass er sich mental nicht bereit dafür fühle, in Trainingseinheiten oder Spielen mitzuwirken. Seitdem soll zwischen den Sixers und Simmons Funkstille vorherrschen. Der Australier bestreitet seither individuelle Workouts, die Sixers wollen den 24-Jährigen aber so lange weiter bestrafen, bis dieser zumindest am Krafttraining oder an Video-Studien teilnimmt.

Trotz all des Chaos um Simmons stehen die Sixers für den Moment blendend da. Der letztjährige Top Seed der Eastern Conference grüßt nach neun Partien erneut von der Spitze, mit einer Bilanz von 7-2 steht das Rivers-Team mit einem halben Spiel Vorsprung vor Chicago und Miami an der Eins.

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