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NBA

NBA: Starke Utah Jazz stürzen Philadelphia 76ers tiefer in die Krise - Clippers-Rookie dreht auf

Von Ruben Martin
Die Philadelphia 76ers haben fünf Spiele in Folge verloren.

Die Philadelphia 76ers gingen am bisherigen Tiefpunkt ihrer Saison komplett unter gegen dominante Utah Jazz. Die L.A. Clippers haben einen knappen Sieg dank Unterstützung ihres Rookies eingefahren.

Brooklyn Nets (10-5) - Golden State Warriors (12-2) 99:117 (SPIELBERICHT)

Utah Jazz (9-5) - Philadelphia 76ers (8-7) 120:85 (BOXSCORE)

  • Nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen haben die Jazz mal wieder einen souveränen Sieg gebraucht, den sie gegen die geschwächten Sixers geschafft haben. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel war Utah das deutlich bessere Team, Topscorer des Spiels war Bojan Bogdanovic mit 27 Punkten bei 5/7 von Downtown.
  • Rudy Gobert hielt das eigene Brett gegen Andre Drummond (6, 6 Rebounds) mit 17 Defensivrebounds sauber, dazu markierte er 15 Punkte (6/10 FG). Donovan Mitchell (5/12 FG) und Mike Conley (7 Assists) steuerten jeweils 13 Zähler bei, Jordan Clarkson (20, 8/20 FG) und Hassan Whiteside (10) punkteten von der Bank kommend zweistellig.
  • Für die Sixers war es die fünfte Niederlage in Folge, seitdem Joel Embiid in die Gesundheitsprotokolle musste. Anders als in den vergangenen Spielen konnten weder Tobias Harris (12) noch Tyrese Maxey (16) die offensive Last schultern und genug Punkte erzielen, um die Sixers lange im Spiel zu halten. Shake Milton führte Philadelphia mit 18 Zählern bei 7/19 aus dem Feld an.
  • Utah startete das zweite Viertel mit einem 14:0-Lauf und stellte damit die Weichen auf Sieg, in den letzten drei Vierteln ließen die Jazz jeweils nur 19 Punkte zu. Rudy Gay ist in dieser Woche ins Teamtraining eingestiegen und könnte schon am Wochenende sein Debüt für die Jazz geben.

L.A. Clippers (9-5) - San Antonio Spurs (4-10) 106:92 (BOXSCORE)

  • Die Clippers haben sich gut davon erholt, ihre Siegesserie von sieben Spielen gegen die Chicago Bulls verloren zu haben, und fanden gegen San Antonio zurück in die Spur. Paul George erzielte 12 seiner 34 Punkte an der Freiwurflinie und sammelte 9 Rebounds, verschuldete jedoch auch 6 Turnover bei 4 Assists.
  • Nach einigen Führungswechseln im dritten Viertel zogen die Clippers zum Ende des Abschnitts weg und führten recht früh im vierten Viertel mit bis zu +18, bevor die Spurs das Defizit noch zweimal in den einstelligen Bereich brachten. San Antonio hatte seinen größten Vorteil bei den Fastbreakpunkten (23 zu 10).
  • Reggie Jackson hielt trotz wenig Erfolg von Downtown das ganze Spiel über weiter drauf und kam zumindest auf 21 Punkte bei 22 Würfen (5/17 3FG), Eric Bledsoe steuerte 11 Punkte und 3 Steals bei. Besonders erfreulich aus war die Leistung von Rookie Brandon Boston Jr., der mit 13 Punkten (2/4 3P) erstmals einen ernsthaften Anteil an einem Sieg der Clippers hatte. Isaiah Hartenstein verwandelte seine 3 Feldwürfe für 7 Punkte und 4 Rebounds sowie 3 Turnover in knapp 17 Minuten.
  • Die Dreierquote der Clippers (12/38, 31,6 Prozent) unterboten die Spurs mit nur 5 verwandelten Triples bei 22 Versuchen (22,7 Prozent), gerade Lonnie Walker (4, 2/10 FG) hatte einen schwierigen Stand. Für das Scoring sorgte bei San Antonio hauptsächlich das Backcourt-Duo Dejounte Murray (26) und Derrick White (19, 8/14 FG). Murray fehlte bei 12 Rebounds und 9 Assists nur eine Vorlage zu seinem nächsten Triple-Double.
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