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NBA

NBA Preseason: Tyler Herro überragt gegen Houston - Dreierfeuerwerk bei Sieg der Sixers

Von Ole Frerks
Tyler Herro sorgte mit 24 Punkten gegen die Houston Rockets für ein Ausrufezeichen.

Die Miami Heat haben gegen die Houston Rockets ein starkes Spiel gezeigt, bei dem vor allem Tyler Herro für Aufsehen sorgte. Memphis spazierte über die überforderten Charlotte Hornets hinweg.

Und: Die Sixers fuhren ihren ersten Sieg in der Ära ohne Ben Simmons ein.

Charlotte Hornets (1-1) - Memphis Grizzlies (2-0) 98:128 (BOXSCORE)

  • Die Grizzlies befinden sich weiter in einer guten Frühform und fuhren auch gegen Charlotte einen ungefährdeten Sieg ein. Bereits im ersten Viertel legte das Team angeführt vom guten Jaren Jackson Jr. (16 Punkte, 7 Rebounds) einen 23:9-Lauf hin und zur Pause führten die Gäste schon mit 30 Punkten. Immer wieder überrannten sie defensivschwache Hornets und verzeichneten am Ende allein in der Zone satte 62 Punkte.
  • Topscorer war am Ende Desmond Bane mit 19 Punkten, der Zweitjahresprofi versenkte dabei 3/5 Dreiern. Auch die gesamte restliche Starting Five punktete zweistellig, Ja Morant kam auf 16 Punkte und 8 Assists, Neuzugang Steven Adams lieferte ein gutes Double-Double (15, 16 Rebounds). Als Team trafen die Grizzlies starke 50 Prozent aus dem Feld, auch wenn sie es nach der Pause merklich ruhiger angehen ließen und mehr die Bank einsetzten.
  • Bei den Hornets lieferte Terry Rozier mit 21 Punkten (6/12) Gegenwehr, dazu überzeugte Rookie James Bouknight mit 17 (7/16) von der Bank. Ansonsten lief abgesehen von LaMelo Ball (13, 5/17, 7 Assists) und Miles Bridges (14) nicht viel, allerdings fehlten bei den Hornets mit Kelly Oubre, Gordon Hayward und Mason Plumlee auch drei wichtige Rotationsspieler, während bei Memphis "nur" Dillon Brooks nicht dabei war.

Philadelphia 76ers (1-1) - Toronto Raptors (1-1) 125:113 (BOXSCORE)

  • Weiter ohne Ben Simmons, dafür aber erstmals mit Joel Embiid und Tobias Harris haben die Sixers ihren ersten Sieg der Preseason eingefahren. Das Rematch gegen die Raptors war dabei deutlicher, als es das Endergebnis anzeigte - mit 18 Punkte führten die Gastgeber vor dem letzten Viertel, bevor es in der ausgedehnten Garbage Time noch zumindest etwas enger wurde.
  • Philly traf allein in der ersten Hälfte 12 Dreier, am Ende waren es 18/37, wofür vor allem Seth Curry (15, 4/8 Dreier), Georges Niang (16, 4/7) und Isaiah Joe (15, 3/4) verantwortlich zeichneten. Gerade Zweitjahresprofi Joe betrieb fleißig Eigenwerbung und bewarb sich für größere Aufgaben, ähnlich wie Tyrese Maxey (14), der diesmal von der Bank kommend ebenfalls ein starkes Spiel machte. Embiid (10) ließ es hingegen noch eher ruhig angehen.
  • Für die Raptors waren O.G. Anunoby (22) und Fred VanVleet (17) die auffälligsten Akteure, insbesondere von draußen konnte Toronto aber nicht mit dem Division-Rivalen mithalten (11/37). Isaac Bonga, der um einen festen Kaderplatz kämpft, kam von der Bank kommend für 6 Minuten zum Einsatz und traf seinen einzigen Wurf (hinzu kamen je 1 Rebound, Assist und Block).

Houston Rockets (1-1) - Miami Heat (2-0) 106:113 (BOXSCORE)

  • So in der Art haben sich die Heat ihr neues Team wohl vorgestellt: Neuzugang Kyle Lowry verteilte den Ball (10 Assists in 19 Minuten), Duncan Robinson (20 Punkte) ließ es Dreier regnen und das Spiel wurde in der "relevanten" Spielzeit dominiert - 19 Punkte trennten beide Teams vor dem letzten Viertel, indem die Rockets gegen Miamis dritte Garde dann noch etwas mehr aufdrehen durften.
  • Und dann war da auch noch Tyler Herro, der die Bank anführte und mit 24 Punkten (7/13 FG, 9 Rebounds) einen bärenstarken Eindruck hinterließ. Der Drittjahresprofi zeigte ein ansprechendes Ballhandling und schenkte den Rockets immer wieder Pullup-Jumper ein, sehr zur Freude seiner Teammates.
  • Für die Gastgeber steht in dieser Saison ohnehin die Talententwicklung im Fokus, und in der Hinsicht machte vor allem Nr.2-Pick Jalen Green Freude, der 20 Punkte (6/15) erzielte und mit einem feinen Crossover Robinson beinahe auf die Bretter schickte. Daniel Theis startete als Power Forward und kam auf 10 Punkte (5/7 FG).
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