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NBA

NBA: Dallas Mavericks stolpern in Houston - Phoenix Suns gewinnen Spitzenspiel gegen Utah Jazz

Von SPOX
Die Dallas Mavericks um Luka Doncic mussten in Houston einen Dämpfer einstecken.

Die Dallas Mavericks haben sich bei den Houston Rockets einen Ausrutscher geleistet und eines der schwächsten Saisonspiele gezeigt. Die Boston Celtics ringen in einem spannenden Spiel die New York Knicks nieder. Die Phoenix Suns schlagen die Utah Jazz im Spitzenspiel nach Verlängerung.

Die Boston Celtics gewinnen ein hart umkämpftes Spiel gegen die New York Knicks, während Bradley Beal bei den Wizards zurückkehrt.

Indiana Pacers (23-27) - Minnesota Timberwolves (13-39) 141:137 (BOXSCORE)

  • Es ist fast schon die alte Leier mit den Timberwolves, sie wachen einfach zu spät auf. Drei Viertel hielten die Gäste gegen verletzungsgebeutelte Pacers ihren Winterschlaf, erneut kam der Push im Schlussabschnitt zu spät. Ein Dreipunktspiel von D'Angelo Russell (17, 5/15 FG) hatte die Wolves 50 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf 3 Zähler herangebracht, doch dann schlug T.J. McConnell zu.
  • Der Point Guard der Pacers war mit 19 Punkten (9/12 FG) und 15 Assists der überragende Mann auf dem Feld und traf nach dem D-Lo-And-1 mit ablaufender Uhr einen völlig offenen Dreier aus der Ecke, welcher die Entscheidung war. Caris LeVert und Aaron Holiday brachten die Partie dann von der Freiwurflinie nach Hause.
  • Indiana musste dabei in Malcolm Brogdon (Hüfte), Domantas Sabonis und Myles Turner (beide Knöchel) auf ihre drei wohl besten Spieler verzichten, fingen dies aber im Kollektiv auf. Sieben Spieler punkteten zweistellig, darunter auch die beiden Holiday-Brüder Justin (21, 5/8 Dreier) und Aaron (22, 4/4 Dreier). Auch die beiden Bigs Goga Bitadze (14) und JaKarr Sampson (16) machte ihre Sache gut, LeVert steuerte 18 Zähler zum Sieg bei.
  • Minnesota lag noch in Halbzeit zwei mit 22 Zählern hinten, selbst im vierten Viertel waren es noch 15. Es folgte das Comeback dank Anthony Edwards, der zuvor ein fürchterliches Spiel machte, dann aber 17 seiner 27 Punkte (11/21 FG) in den letzten zwölf Minuten erzielte. Karl-Anthony Towns (32, 12/17 FG, 12 Rebounds, 6 Assists) sammelte die meisten Punkte, sein Backup Naz Reid (16) besorgte das Highlight des Spiels mit diesem krachenden Dunk.
  • Zum Schluss noch ein Nugget aus dem wie immer guten Timberwolves-Broadcast: Edwards steht in dieser Saison bei ganzen 5 Boxouts - über die komplette Spielzeit. Das erscheint eigentlich völlig unmöglich.

Orlando Magic (17-34) - Washington Wizards (18-32) 116:131 (BOXSCORE)

  • Fünf Spiele lang musste Bradley Beal verletzungsbedingt zuschauen, die vergangenen vier gingen alle in die Binsen. In Orlando war der beste Scorer der NBA endlich wieder einsatzbereit und prompt klappte es für Washington auch wieder mit einem Sieg. Gegen die Magic sammelte Beal (26, 11/19 FG) auch wieder die meisten Punkte.
  • Russell Westbrook legte mit 23 Zählern (8/11 FG), 14 Rebounds sowie 15 Assists ein weiteres Triple-Double auf und versenkte dabei alle seine drei Distanzwürfe. Das passte ins Bild, die Wizards trafen 19 Dreier (36 Versuche), so viele wie noch nie in dieser Saison. Gunner Numero Uno war Davis Bertans (22), der von der Bank kommend sechs Triples durch die Reuse schweißte, Rookie Deni Avdija (16) schaffte es viermal.
  • Und doch mussten die Wizards am Ende ein wenig zittern. Im dritten Viertel betrug der Vorsprung zwischenzeitlich 21 Zähler, doch dann liefen Terrence Ross (24, 9/16 FG) und Mo Bamba (19, 7/12 FG) heiß, plötzlich waren es im Schlussabschnitt nur noch 4 Zähler Differenz. Am Ende setzte sich aber die Qualität der Wizards durch, vor allem Westbrook erstickte das Momentum der Gastgeber.
  • Die Magic hatten vornehmlich mit ihren Startern Probleme, Wendell Carter Jr. (15) war schon der beste Scorer. Die Bank machte es deutlich besser und von dieser kam auch Cole Anthony, der zuletzt am 9. Februar gespielt hatte. Der Rookie fügte sich gleich gut mit 13 Punkten, 7 Assists und diesem netten Bucket ein.

Boston Celtics (26-26) - New York Knicks (25-27) 101:99 (BOXSCORE)

  • Durchatmen bei den Celtics, die ein hart umkämpftes Spiel mit den Knicks für sich entschieden. Am Ende machte Marcus Smart den Unterschied aus, der Point Guard erzielte 14 seiner 17 Punkte (4/11 FG, 9 Assists) im vierten Viertel und lieferte in der Crunchtime die wichtigen Plays.
  • Smart war es, der 36 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier auf 96:93 stellte, sich wenig später einen wichtigen Rebound sicherte und dann mit zwei Freiwürfen alles klar machte. Der Guard übernahm in Abwesenheit von Kemba Walker (Schonung) den Großteil des Spielaufbaus und passte bei den Celtics noch am besten auf den Ball auf.
  • Die Gastgeber leisteten sich 20 Ballverluste, die in 21 Zählern für New York mündeten. Alleine Jayson Tatum (25, 10/21 FG) war achtmal verantwortlich, dafür ließ es der Forward mit einem Dunk über Taj Gibson einmal ordentlich krachen. Vorteile hatten die Celtics hingegen am Korb, wo vor allem die Rückkehr von Tristan Thompson (7, 8 Rebounds, +24) half. Moritz Wagner kam nicht zum Einsatz.
  • Boston schnappte sich 16 Offensiv-Rebounds für 20 Second Chance Points, so reichten auch knapp 42 Prozent aus dem Feld. Topscorer war Jaylen Brown mit 32 Punkten (12/26 FG) und 10 Rebounds. Für die Knicks spielte R.J. Barrett (29, 10/14 FG) groß auf, der Kanadier traf alle seine sechs Dreier. Julius Randle (22, 9/23 FG, 9 Rebounds) erwischte dagegen nicht seinen besten Abend. Der Forward konnte auch nicht verhindern, dass die Knicks einen frühen 7-Punkte-Vorsprung im vierten Viertel nicht in einen Sieg ummünzen konnten.

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