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NBA

NBA: Philly patzt trotz 42 Punkten von Joel Embiid gegen Cleveland - Wizards mit Moe Wagner wieder auf Kurs

Von SPOX
Bradley Beal und Russell Westbrook haben die Wizards zum nächsten Erfolg geführt.

Die Philadelphia 76ers haben trotz 42 Punkten von Joel Embiid zuhause gegen die Cleveland Cavaliers verloren. Stark unterwegs sind dafür weiterhin die Washington Wizards - und auch Utah ist nach kleinem Ausrutscher zurück in der Spur.

Die Cavs freuen sich über eine kleine Siegesserie. Washington hat nun sieben von acht Partien für sich entscheiden können.

Philadelphia 76ers (22-12) - Cleveland Cavaliers (13-21) 109:112 OT (BOXSCORE)

  • Überraschung in Philadelphia! Die Cavs schlagen mit den 76ers den Spitzenreiter aus dem Osten in einem engen Overtime-Krimi. Nachdem man zehn Spiele am Stück verloren hatte, gewann Cleveland zuletzt bereits gegen Atlanta und Houston. Bei den sehr heimstarken 76ers (Bilanz 14-2) konnte man nicht unbedingt mit einer Fortsetzung der Mini-Serie rechnen.
  • Ausschlaggebend für den Sieg waren vor allem die Leistungen Collin Sexton sowie Darius Garland, die 28 und 25 Punkte auflegten. Zum Start der Overtime steuerte Isaac Okoro wichtige 3 Punkte bei, zuvor hatte der Rookie bereits 12 weitere erzielt.
  • Da halfen auch die starken 42 Punkte und 13 Rebounds von Joel Embiid nicht. Ben Simmons steuerte 24 Zähler bei. Zur Halbzeit waren die beiden für 33 der 47 Sixers-Punkte verantwortlich - die übrigen Starter kamen in Hälfte eins zusammen auf 7. Tobias Harris fehlte den Sixers mit einer Knieverletzung.
  • Philly konnte in der zweiten Halbzeit das 13-Punkte-Defizit aus Halbzeit eins wettmachen. Die Führung wechselte hin und her. Am Ende des vierten Viertels vergaben dann sowohl die Cavs in Person von Sexton, als auch die Gastgeber durch Embiid die Chance auf die Entscheidung. So war es dann Garland, der in der Overtime nach einem Simmons-Foul entscheidend erhöhte.
  • "Das ist ein Sieg, den wir uns einfach holen müssen", ärgerte sich Simmons im Anschluss. Gäste-Coach J.B. Bickerstaff hingegen war begeistert von seinem Team: "Wenn man so einen harten Sieg holen kann, validiert das, wozu man fähig ist."

Washington Wizards (13-18) - Minnesota Timberwolves (7-27) 128:112 (BOXSCORE)

  • Nach einem 6-17-Start in die Saison sind die Wizards um ihre Superstars Russell Westbrook und Bradley Beal endgültig zurück im Rennen um die Playoff-Plätze: Gegen die Timberwolves sicherten sich die Gastgeber aus der Hauptstadt den siebten Sieg im achten Spiel.
  • Westbrook kratzte dabei mit 13 Punkten, 8 Rebounds und 8 Assists bereits zur Halbzeit an einem Triple-Double. Am Ende kam der Guard auf 19, 14 und 12. Sein Co-Star Beal legte 34 Punkte auf und versenkte dabei 12 seiner 23 Würfe.
  • Ein starkes drittes Viertel mit 44 Punkten und einem 35:12-Lauf reichte den Wizards, um sich entscheidend gegen das Schlusslicht der Liga abzusetzen. Davis Bertans unterstützte die beiden Stars in diesem Viertel mit 12 seiner 19 Punkte und vier seiner insgesamt fünf Dreier. Auch Moritz Wagner machte als Starter erneut eine gute Figur und kam auf 12 Punkte (4/5 FG), Isaac Bonga kam nur für drei Minuten am Ende rein, in denen er ebenso viele Punkte erzielte.
  • Bei den Timberwolves war Karl-Anthony Towns mit 23 Punkten und 11 Rebounds Topscorer. Rookie Anthony Edwards legte 21 Punkte auf und sorgte für ein Highlight bei seinem Block gegen Westbrook. Dennoch setzte es bereits die siebte Niederlage am Stück.
  • "Das ist für uns alle großartig, was das Selbstvertrauen angeht", sagte Beal anschließend über die ansteigende Form der Wizards. "Gleichzeitig wissen wir, dass wir noch nicht viel getan haben. Noch haben wir nichts erreicht, das sage ich den Jungs ständig."

New York Knicks (17-17) - Indiana Pacers (15-17) 110:107 (BOXSCORE)

  • Die Knicks sind dank einem starken Julius Randle wieder bei einer ausgeglichenen Bilanz. Randle legte 28 Zähler und 10 Rebounds auf. Unterstützung kam von R.J. Barrett mit 24 sowie Derrick Rose mit 17 Punkten.
  • Bei Indiana wehrten sich Doug McDermott mit 20, T. J. McConnell mit 17 und Domantas Sabonis mit 15 Punkten nach Kräften. "Sie wollen unbedingt gewinnen", sagte ein enttäuschter Head Coach Nate Bjorkgen nach der Partie. "So fühlt es sich nicht gut an." Mit Malcolm Brogdon fehlte den Pacers erneut eine wichtige Stütze (Knie).
  • In der ersten Halbzeit machte Indiana lange Zeit den stärkeren Eindruck - bis die Knicks kurz vor Ende des Durchgangs einen 17:3-Lauf starteten und eine 54:52-Führung mit in die Kabine nehmen konnten. Das Spiel blieb im zweiten Durchgang eng, wobei die Knicks ihren Vorsprung lange verteidigen konnten. Kurz vor dem Ende kamen die Pacers bis auf 104:103 ran, aber Nerlens Noel and Randle blieben in den Schlussminuten an der Linie cool und brachten den Sieg nach Hause.
  • "Es bedeutet uns viel, wieder eine ausgeglichene Bilanz zu haben", erklärte Barrett nach dem Spiel. "Wir wollen gewinnen." Die Knicks haben in Detroit am Sonntag sogar die Möglichkeit über 0,500 zu kommen. Die Pacers bekommen es mit den Philadelphia 76ers zu tun.
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