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NBA

NBA-News: Liga droht bei Saisonstart im Januar offenbar ein Verlust von bis zu 1 Milliarde Dollar - Saison mit 50 Spielen eine Option?

Von SPOX
NBA, Coronavirus, Saisonstart

Die NBA rechnet einem Medienbericht zufolge damit, dass ein Saisonstart im Januar der Liga 500 Millionen bis 1 Milliarde Dollar kosten könnte. Die Deadline, bis wann sich die Liga mit der Spielergewerkschaft NBPA einigen muss, wurde derweil auf den 6. November verschoben.

Letzteres geht aus einer offiziellen Pressemitteilung der NBA hervor. Laut Adrian Wojnarowski (ESPN) werden die Verhandlungen zwischen der Liga und Vertretern der Spielergewerkschaft am Wochenende fortgesetzt. Der größte Streitpunkt sei demnach weiterhin der Termin für den Saisonstart 2020/21.

Die NBA hat schon vor einigen Tagen einen Plan vorgelegt, der eine 72-Spiele-Saison mit Beginn am 22. Dezember vorsieht. Vielen Spielern kommt dieser Starttermin aber wohl zu früh, sie präferieren übereinstimmenden Medienberichten zufolge einen Saisonstart am 18. Januar 2021.

Wie Woj nun aber berichtet, fürchtet die Liga bei einem Saisonstart im Januar Einnahmenverluste von 500 Millionen bis zu 1 Milliarde Dollar. Bei einem Saisonstart im Januar würden zum Beispiel die wichtigen Christmas Games, die auch für die TV-Partner eine bedeutende Rolle spielen, wegfallen.

Die Verluste hätten gleichzeitig eine enorme Auswirkung auf die Spielergehälter, die an das sogenannten "Basketball Related Income" gekoppelt sind. Bereits in der vergangenen Saison hat die NBA aufgrund der Coronavirus-Pandemie und Spannungen mit China große Verluste gemacht.

NBA: Saison mit nur 50 Spielen eine Option?

Sollten die Spieler weiterhin auf einem Saisonstart im Januar beharren, könnte die Liga nach Informationen von Marc Stein (New York Times) sogar nur einen Spielplan mit 50 Spielen anbieten. Der Grund: Die TV-Partner der NBA wollen offenbar eine Überschneidung der NBA-Saison mit den Olympischen Spielen (23. Juli bis 8. August 2021) vermeiden.

Generell möchte sich die NBA angeblich möglichst schnell wieder an den traditionellen Spielplan annähern, um nicht mehr im Sommer spielen zu müssen, wenn die TV-Einschaltquoten in den Keller sinken.

Eine Saison mit nur 50 Partien würde die Einnahmen aber nochmals deutlich verringern und hätte entsprechend Einfluss auf die Spielergehälter. Das 72-Spiele-Modell der NBA mit Start kurz vor Weihnachten sieht ein Ende der regulären Saison im Mai und die Finals Mitte Juli vor.

Laut Wojnarowski wurde eine Verkürzung des Spielplans in den Verhandlungen bisher allerdings noch nicht zur Sprache gebracht. Derzeit gebe es noch eine "signifikante" Diskrepanz zwischen den Forderungen der Spielergewerkschaft und der Liga, vor allem in Hinblick auf die Anpassung der Spielergehälter. Angeblich wachse auf Seiten der NBA die Ungeduld, eine Einigung zu erzielen.

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