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NBA

NBA-Ticker: Playoffs sollen fortgesetzt werden - nächste Spiele wohl für Samstag geplant

Von SPOX
Clippers-Coach Doc Rivers hat bestätigt, dass viele Spieler mit einem vorzeitigen Saisonende gerechnet haben.

Die Milwaukee Bucks haben ihr Spiel gegen die Orlando Magic boykottiert, um ein Statement gegen Polizeigewalt in den USA zu setzen. In der Folge wurden die Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen abgesagt. Die Playoffs sollen jedoch fortgesetzt werden, der Zeitpunkt ist aber noch unklar. Alle Entwicklungen im Live-Ticker.

Hier bekommt ihr alle Infos zum historischen Streik der NBA-Spieler.

Nach intensiven Gesprächen unter den Spielern, die bereits am Mittwoch bis tief in die Nacht geführt wurden, setzte sich am Donnerstag die Meinung durch, dass der aktuelle Protest im Rahmen einer Fortführung der Saison am lautesten Gehör finden kann.

Als Termin für die Fortsetzung der Saison gilt der Samstag als am wahrscheinlichsten. Dann könnten die am Mittwoch ausgefallenen Spiele zwischen Milwaukee und Orlando, Houston und OKC sowie den Lakers und Blazers nachgeholt werden.

Kritik für die Proteste der Spieler kam von der US-Regierung. Während Marc Short, Stabsleiter von US-Vize-Präsident Mike Pence, den Boykott bereits als "absurd und dämlich" bezeichnete, sieht Präsident Donald Trump in der NBA eine "politische Organisation". Dies sei "keine gute Sache".

12.08 Uhr: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Fortsetzung der Playoffs

Wie kam es zu der Einigung der Spieler, die Saison nach dem Streik am Mittwoch und Donnerstag doch fortzusetzen? Und welche Rolle spielte dabei LeBron James, der sich zunächst dagegen ausgesprochen hatte? Wir haben hier für Euch die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Ereignissen der vergangenen Nacht zusammengefasst.

6.41 Uhr: Shamet: "Haben nicht gesagt: 'Wir wollen nicht Basketball spielen'"

Auch Clippers-Guard Landry Shamet äußerte sich zu der Abstimmung, bei der die Clippers und Lakers gegen eine Fortführung der Saison votiert haben sollen. "Um fair zu sein, haben wir bei dieser Abstimmung nicht gesagt: 'Wir wollen nicht Basketball spielen'", stellte Shamet im Podcast von JJ Redick klar.

"Viele Leute haben sich bemüht, das Beste für uns herauszufinden. Aber eine Sache, die wir meiner Meinung nach nicht vollständig berücksichtigt haben, war, wie hoch die Emotionen waren, wie angespannt die Situation war und wie es wirklich das erste Mal war, dass wir als Spieler in der Lage waren, sich hinzusetzen und darüber zu sprechen und einen wirklich guten Dialog in der Blase über all dies zu führen", erklärte Shamet.

6.36 Uhr: Rivers: Spieler sind bereit, weiterzumachen

Clippers-Coach Doc Rivers gab Einblick ins Innenleben seines Teams nach dem Meeting am Mittwoch und einem möglichen Abbruch der Saison: "Sie dachten, es wäre vorbei. Gestern war ein sehr schwieriger Tag. Es waren viele Emotionen im Spiel." Doch sein Team sei nun bereit, wieder zu spielen. "Oh, sie wollen es. Sie freuen sich wirklich darauf."

4.58 Uhr: Absagen in allen großen US-Sport-Ligen

Nicht nur in der NBA und WNBA wurde wieder nicht gespielt. Auch in der MLB und NHL wurden Spiele verschoben. In der NHL wurde bei acht Teams das Training abgesagt.

3:22 Uhr: Gemeinsame Erklärung der NBA und der NBPA erwartet

Marc Spears von ESPN berichtet, dass nach der Telefonkonferenz zwischen den Besitzern und der Spielergewerkschaft ein gemeinsames Statement der NBA und der NBPA erwartet wird. Darin soll ein direkter Aktionsplan angekündigt werden, der einen Vorstoß zur Rechenschaftspflicht der Polizei, die Registrierung der Stimmberechtigten bei der anstehenden Wahl und die Unterstützung des George-Floyd-Gesetzes beinhaltet.

3.15 Uhr: Rivers: Bubble macht emotionaler

Clippers-Coach Doc Rivers hat sich bei FoxSports West über die Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen bei den gestrigen Gesprächen innerhalb der Bubble geäußert. Er war erfreut darüber, wie viele verschiedene Sichtweisen über unterschiedliche Dinge es gab. "Das hat auch mich ein wenig aufgeweckt. [...] Man vergisst, dass es vom mentalen Standpunkt schwer ist, in der Bubble zu sein. Das müssen wir mehr beachten. Ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass jeder in dieser Blase einfach ein wenig emotionaler zu sein scheint."

3.04 Uhr: Mets und Marlins verlassen nach Schweigeminute den Platz

Unterdessen geht der Protest auch in den anderen Sportligen weiter. So verließen die New York Mets und Miami Marlins nach einer gemeinsamen Schweigeminute wieder den Platz. Das Spiel wurde anschließend abgesagt.

2.12 Uhr: Mutmaßlicher Schütze bei den Kenosha-Protesten angeklagt

Kyle R., der mutmaßlich bei Protesten nach dem Vorfall um Jacob Blake zwei Menschen erschossen haben soll, wurde nun unter anderem wegen vorsätzlichem Mord angeklagt. Er soll am Freitag einem Richter vorgeführt werden.

2.02 Uhr: Spieler forderten Besitzer auf, proaktiv zu sein

Shams Charania von The Athletic hat erste Infos aus dem Meeting zwischen den Spielern und den Besitzern. So forderten die Spieler die Eigentümer der Teams wohl auf, künftig proaktiv auf Veränderungen in der sozialen Gerechtigkeit hinzuarbeiten und nicht nur zu reagieren. Es sollen Maßnahmen geschaffen werden und nicht nur finanzielle Verpflichtungen.

Zudem wird die NBA/NBPA ein neues Programm auflegen, das sich täglich mit den Initiativen der Spieler beschäftigen soll.

0.05 Uhr: Magic springt Sportlern zur Seite

Nun hat sich auch Magic Johnson zu Wort gemeldet und ist den Spielern (wie fast alle) zur Seite gesprungen: "Ich unterstütze die Handlungen der NBA, WNBA, MLB und MLS im Zuge des Protests gegen die Schüsse auf Jakob Blake, einem unbewaffneten, dunkelhäutigen Amerikaner, ausgeübt durch diejenigen, die eigentlich allen Amerikanern dienen und sie schützen sollen [...] Wir sind es leid und wollen Gerechtigkeit." Derweil sind auch die für heute und morgen angesetzten Playoff-Spiele in der NHL abgesagt worden.

0.03 Uhr: Barea rechnete nach Zoff im Spieler-Meeting mit Saisonende

J.J. Barea, Guard der Mavericks, hat gegenüber El Nuevo Dia verraten, dass er nach dem Streit im gestrigen Spieler-Meeting damit gerechnet hatte, dass die Saison abgebrochen wird: "Ja, absolut. Als wir uns auf diese Weise getrennt haben, dachte jeder, dass wir bald nach Hause fahren." Damit bezog er sich auf die Tendenz der Lakers und Clippers, die weitere Postseason zu boykottieren.

23.59 Uhr: Gordon von den Magic verlässt die Bubble

Magic-Forward Aaron Gordon hat die Bubble in Disney World verlassen. Dies berichtet Shams und begründet es mit dessen Oberschenkelverletzung sowie "den Geschehnissen der vergangenen Tage". Gordon, der in der Serie gegen Milwaukee noch nicht zum Einsatz kommen konnte, war immer noch nicht in der Lage, den Court hoch- und runterzusprinten, weshalb die Saison für ihn vorzeitig beendet ist. Lange dürfte dies für die Magic beim Stand von 1-3 allerdings auch nicht mehr dauern.

23.54 Uhr: Mittwochs-Spiele am Samstag, Donnerstags-Spiele am Sonntag?

Eine Entscheidung, wann die nächsten Spiele stattfinden, steht weiter aus, mit dieser ist jedoch in den kommenden Stunden zu rechnen. Nach jetzigem Stand geht ESPNs Tim Bontemps davon aus, dass es erst am Samstag mit den gestern ausgefallenen Spielen weitergeht. Demnach würde beispielsweise die Partie Dallas gegen L.A. Clippers erst in der Nacht auf Montag ausgetragen werden. Aber: Es sind lediglich Spekulationen...

23.08 Uhr: Franchises bekennen sich zu den Protesten

Während mittlerweile auch in der MLB zahlreiche Spiele der kommenden Nacht abgesagt wurden, bekennen sich die NBA-Franchises nach und nach nochmals in einem offiziellen Statement zu den Protesten. Unter anderem schrieben die Philaldelphia 76ers: "Fast drei Monate nach dem Mord an George Floyd taumelt unser Land nach den Schüssen auf einen weiteren Schwarzen - Jacob Blake. Wir stehen solidarisch zu unseren Spielern und unterstützen sie in ihrer Forderung nach Taten. Es muss aufhören."

22.37 Uhr: Balkan-Connection vertreibt sich die Zeit

Ob Spiele oder keine Spiele - irgendwie muss man sich in der Bubble die Zeit vertreiben. Das hat die Balkan-Connection um Luka Doncic, Goran Dragic und Nikola Jokic bei einer gemeinsamen Mahlzeit gemacht. Und Boban war natürlich auch dabei.

22.30 Uhr: Trump kritisiert Spieler: "Politische Organisation"

Nach Personen aus seinem Umfeld hat sich auch Donald Trump selbst zu den Protesten der NBA-Spieler geäußert: "Sie haben sich zu einer politischen Organisation entwickelt und das ist keine gute Sache - weder für den Sport noch für unser Land." In diesem Zusammenhang verwies er erneut darauf, dass sich die Einschaltquoten bei den Spielen im Vergleich (angeblich) verschlechtert hätten. Bereits vor wenigen Wochen hatte er die Spieler als "sehr widerlich" und "dumm" bezeichnet, weil sie während der Nationalhymne niederknieten.

22 Uhr: Russell stolz auf die Proteste der Spieler

Unterstützung für das Vorgehen der Spieler kommt auch von allerhöchster Stelle: Bill Russell, elfmaliger Champion mit den Celtics, hat in einem Twitter-Statement seinen Stolz auf das Vorgehen der Spieler zum Ausdruck gebracht: "1961 habe ich ein Exhibition Game verlassen, wie es die Spieler gestern taten. Ich bin einer der wenigen, der weiß, wie es ist, eine solch wichtige Entscheidung zu treffen. Ich bin so stolz auf diese Jungs."

21.53 Uhr: MJ mit Schlüsselrolle bei Verhandlungen mit Spielern

Bei den Verhandlungen zwischen Teambesitzern und Spielergewerkschaft nimmt nach Informationen von ESPNs Jackie McMullan Michael Jordan eine Schlüsselrolle ein. Der Owner der Charlotte Hornets, der einzige dunkelhäutige Teambesitzer, soll Kontakt zu Chris Paul und Russell Westbrook aufgenommen haben, um zu erfahren, was den Spielern am Herzen liege und mit deren Stimme auch im Meeting mit den weiteren Besitzern gesprochen haben. Mit den Worten "zuhören ist im Moment wichtiger als reden" wird er zitiert. Die Besitzer sollen einstimmig der Meinung sein, dass die Spieler unterstützt werden müssen und diskutierten darüber, in welcher Art und Weise sie das tun können.

21.35 Uhr: Pause erhöht Wahrscheinlichkeit für Porzingis-Einsatz

Die verlängerte Pause zwischen den Spielen 5 und 6 könnte eine Chance für Mavs-Star Kristaps Porzingis sein. Nach dem gestrigen Training sagte Coach Rick Carlisle noch: "So sehr er auch spielen will, ich bin nicht optimistisch, dass er es auch kann. Ich hoffe natürlich wie verrückt, dass er morgen aufwacht und sich gut fühlt." Wie sich Porzingis heute Morgen nach dem Aufwachen gefühlt hat, wissen wir natürlich nicht, Fakt ist aber, dass er mindestens einen, höchstwahrscheinlich sogar zwei Tage mehr Zeit zur Regeneration seiner Knieverletzung hat. "Er arbeitet rund um die Uhr. Er hat das ganze Jahr über mit irgendwelchen Schmerzen gespielt, er ist ein harter Junge", ergänzte Carlisle.

21.22 Uhr: NFL-Profi Johnson: "Boykott löst Probleme nicht"

Der deutsche NFL-Profi Jakob Johnson, Fullback der New England Patriots, hat über einen möglichen Boykott und der NFL gesprochen und eine klare Meinung: "Ein Boykott löst ja auch diese Probleme nicht, die sich hier über Generationen aufgebaut haben, auf einen Schlag." Weiter sagt er: "Ich habe das Ganze auch schon 2015, als das hier in den USA angefangen hat, miterlebt. Die Frage ist, was kann konkret politisch geschehen, was kann sich konkret verändern. Ob da jetzt ein noch größeres Zeichen hilft, weiß ich nicht." Weitere Aussagen von Johnson findet Ihr hier.

21.14 Uhr: Weitere Kandidaten für den Head-Coach-Posten bei den Pacers

Da sich die Lage in Orlando derzeit etwas beruhigt hat, kurz mal zu einem anderen Thema: Auf der Suche nach einem Nachfolger für den gestern entlassenen Head Coach Nate McMillan gibt es laut J. Michael vom Indianapolis Star mehrere Kandiaten: Neben Rockets-Coach Mike D'Antoni, den bereits Woj ins Spiel brachte, nennt Michael Kenny Atkinson, Brett Brown, Mark Jackson. Doch damit nicht genug: Außerdem führt er die derzeitigen Assistant Coaches Jason Kidd (Lakers), Tyronn Lue (Clippers), Becky Hammon (Spurs) und Adrian Griffin (Raptors) an. Die Auswahl ist groß...

20.40 Uhr: Statement der Liga: Hoffen auf Start am Freitag oder Samstag

NBA-Vize Mike Bass hat die bisherigen Gerüchte und Meldungen in einem offiziellen Statement der Liga bestätigt und schreibt: "Die heutigen Playoff-Spiele finden nicht wie geplant statt. Wir hoffen, den Spielbetrieb am Freitag oder Samstag wiederaufzunehmen." Am späteren Nachmittag solle ein Video-Call zwischen einer Gruppe von Spielern, Besitzern, Vertretern der NBAPA, dem League Office sowie Michael Jordan, dem Vorsitzenden des Labor Relations Committee, stattfinden, um die weiteren Schritte zu besprechen. Auch dabei: Adam Silver.

20.28 Uhr: Restart am Samstag wird wahrscheinlicher - Absagen offiziell

Woj meldet sich zu Wort. Seinen Quellen zufolge werde derzeit unter den Spielern über den Zeitpunkt der nächsten Spiele diskutiert. Tendenz: Am Samtag soll es weitergehen. Auch die morgigen Spiele würden demnach ausfallen.

PS: Nun ist auch die Absage der Spiele Nuggets vs. Jazz und Raptors vs. Celtics bestätigt. Zudem werden auch alle WNBA-Spiele verschiben.

20.10 Uhr: Nächstes Lakers-Spiel am Samstag?

Wie geht es mit den abgesagten Spielen weiter? Während Sam Amico von Sports Illustrated berichtete, dass die Spiele jeweils mit einer Verspätung von zwei Tagen über die Bühne gehen könnten - die gestrigen Spiele somit in der Nacht auf Samstag, die heutigen in der Nacht auf Sonntag -, vermeldet Tania Ganguli von der L.A. Times, dass Spiel 5 der Lakers-Serie gegen Portland wohl am Samstag (US-Zeit) stattfindet. Letzte Details seien allerdings noch zu klären.

20 Uhr: Spiel 6 Mavs vs. Clippers offiziell verschoben

Die Dallas Mavericks haben nun auch offiziell bekanntgegeben, dass ihr für die kommende Nacht angesetztes Spiel 6 gegen die L.A. Clippers verschoben wird - "in Solidarität mit der NBA-Familie". Auch bei den weiteren Spielen des Tages ist zeitnah mit entsprechenden Statements zu rechnen.

19.35 Uhr: "Absurd und dämlich": Regierungsvertreter kritisieren Proteste

Marc Short, Stabsleiter von US-Vize-Präsident Mike Pence, hat die Proteste der NBA-Spieler als "absurd und dämlich" bezeichnet. "Es kümmert uns nicht, ob sie protestieren wollen", sagte er bei CNN's New Day. Zudem äußerte sich Jared Kushner, Schwiegersohn von Präsident von Donald Trump und Berater der Regierung bei CNBC: "Ich denke, dass friedliche Proteste einen Platz haben und bedeutsam sind. Aber wir müssen uns von Slogans wieder in die Richtung konstruktiver Lösungen bewegen." NBA-Spieler können sich "glücklich schätzen, dass sie in der finanziellen Position sind, einen Tag frei machen zu können, ohne finanzielle Auswirkungen zu spüren". Außerdem kündigte Kushner an, mit LeBron James in den Dialog treten zu wollen. Ob dieser darauf wirklich Lust hat?

19.28 Uhr: Weitere Details zum heutigen Spieler-Meeting

Weitere Details zum heutigen Spieler-Meeting liefert Chris Haynes von Yahoo Sports. Während sich wie bereits erwähnt LeBron und Kawhi ursrpünglich für einen Saisonabbruch ausgesprochen hätten, wäre die Haltung von Anthony Davis deutlich offener gewesen, nach dem Motto: 'Was auch immer ihr entscheidet, ich bin dabei.' Die Führung der Spielergwewerkschaft um Chris Paul und Andre Iguodala verwies zudem auf die finanziellen Auswirkungen eines Abbruchs auf den Salary Cap und das CBA. So könnten die Spielergehälter beträchtlich sinken. Letztlich dauerte das Meeting weniger als eine Stunde.

19.20 Uhr: LeBron legt nach: "Eine Veränderung muss jetzt her!"

LeBron James hat auf Twitter nachgelegt: "Für eine Veränderung reicht reden allein nicht aus. Sie geschieht mit Taten und diese müssen jetzt erfolgen. Es ist an den Vereinigten Staaten, einen Unterschied zu machen. Gemeinsam." Dabei dachte LeBron besonders an die Kinder im Lande, verbunden mit einer Wahlaufforderung.

19.15 Uhr: Bucks rechneten wohl mit automatischer Niederlage nach Boykott

Die Bucks wollten mit dem Ein-Spiele-Protest wohl lediglich ein Zeichen für eine Veränderung setzen und waren nicht an einem vollständigen Abbruch der Saison interessiert. "Ich glaube nicht, dass sie den Magic ein weiteres Spiel geschenkt hätten und ein Spiel 7 erzwungen hätten. Ich denke, sie hätten ihnen ein Spiel gegeben und weiter 3-2 geführt", sagte Adrian Wojnarowski. Das Resultat sei dann der eingetretene Domino-Effekt gewesen, womit die Bucks in dieser Form nicht gerechnet hätten.

18.38 Uhr: Zahlreiche NFL-Teams sagen Trainingseinheiten ab

Auch vor der NFL macht die Protestwelle nicht Halt: Die New York Jets, Indianapolis Colts, Tennessee Titans, Arizona Cardinals und das Washington Football Team haben ihre Trainingseinheiten für den Donnerstag abgesagt. Die Green Bay Packers, Jacksonville Jaguars und Chicago Bears haben den Start ihrer Einheiten verschoben, um über notwendige soziale Veränderungen zu diskutieren.

18.32 Uhr: NBA-Veteran spricht Klartext

Das Statement eines namentlich nicht genannten NBA-Veterans, der von ESPNs Marc J. Spears zitiert wird, will ich Euch auch nicht vorenthalten: "In der Bubble geht es um mehr, als nur einen Champion zu krönen - mehr als jemals zuvor. Diese Botschaft ist zuletzt in den Hintergrund gerückt und hoffentlich kann diese Situation ein neues Level an Einsatzbereitschaft von unseren Besitzern, der Liga und den Teams in Richtung einer tatsächlichen Veränderung bewirken." Well said!

18.22 Uhr: Playoff-Fortsetzung wohl am Freitag

Kommen wir kurz zum Spielplan. Durch die Absage der Spiele in der kommenden Nacht müssen neue Termine für die Partien Jazz vs. Nuggets, Raptors vs. Celtics und Mavericks vs. Clippers gefunden werden. Laut Shams sollen die morgigen Spiele dann wie gewohnt stattfinden, auch Woj nennt den Freitag als frühestmöglichen Spieltermin. Wann die ausgefallenen Spiele ausgetragen werden, ist jedoch noch unklar.

18.17 Uhr: Zweifelnde Spieler durch Gespräche überzeugt

Weitere Details: Die Spieler, die vor den Gesprächen zu einem Abbruch der Saison tendierten, sollen davon überzeugt worden sein, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt schon zu viel dafür investiert wurde, die Saison fortzusetzen, als dass diese Mühen umsonst gewesen sein sollten. Durch das Nachkommen der Familien nach Abschluss der ersten Playoffrunde würde ein weiterer Schritt zur Rückkehr zur Normalität gemacht werden. Dies hätten die zweifelnden Spieler akzeptiert. Ein erstes dreistündiges Treffen am Mittwoch hatte noch für Missstimmung gesorgt, unter anderem LeBron James und Kawhi Leonard (beide pro Saisonabbruch) sollen dieses verärgert verlassen haben, insbesondere weil die Bucks mit ihrer Entscheidung zum Boykott einen Alleingang veranstaltet hätten.

18.12 Uhr: Weiteres Meeting mit zwei Spielern pro Team geplant

Laut Tim McMahon von ESPN soll am späteren Tag ein weiteres Spieler-Meeting stattfinden, an dem zwei Spieler pro Team teilnehmen sollen. Dabei sollen Restfragen geklärt werden - sowohl bezüglich der Gestaltung des Playoff-Spielplans wie auch offenen Punkten bei der Bekämpfung von Rassen-Diskriminierung.

18 Uhr: Playoffs werden offenbar fortgesetzt!

Es geht zwar nicht um einen Trade eines Superstars, aber eine Woj-Bomb ist es trotzdem: Die Spieler haben sich nach seinen Informationen dazu entscheiden, die Saison und somit die Playoffs fortzusetzen. Die heutigen drei Partien sollen jedoch verschoben werden. Demnach stehen noch weitere Gespräche an, wann die Teams wieder den Spielbetrieb aufnehmen. Shams Charania von The Athletic spekuliert über einen Restart am Wochenende.

17.50 Uhr: Spieler auf dem Weg zum Mittagessen

Das Meeting der Spieler wurde unterbrochen, möglicherweise sogar beendet. Klar ist nur: Giannis und Co. sind auf dem Weg zum Mittagessen.

17.35 Uhr: Spieler fordern Unterstützung für politische Veränderungen

Vincent Goodwill von YahooSports kann die positiven Tendenzen bezüglich einer Fortsetzung der Saison bestätigen, stellt jedoch auch klar: "Sie wollen sicherstellen, dass das Board of Governors sie dabei unterstützt, politische Veränderungen voranzutreiben.

17.15 Uhr: Meetings der Spieler und Besitzer laufen

Nach übereinstimmenden Medienberichten sind die Sitzungen der Spieler und Besitzer gestartet. Wie Woj ergänzt, hätten sich neben den Spielern auch Coaches, Besitzer und Offizielle der Liga rege unterhalten und ausgetauscht, wie es weitergehen soll. Zur Erinnerung: Nach aktuellem Stand treffen in knapp fünf Stunden die Nuggets und Jazz zu Spiel 6 aufeinander.

16.50 Uhr: "Optimismus" über eine Fortsetzung der Saison

Weiter geht's mit allem Wissenswerten zu dem NBA-Streik und einem möglichen Abbruch der Saison. Wie bereits berichtet, wollen sich die Spieler - und auch gesondert die Besitzer - um 17 deutscher Zeit erneut besprechen, wie es nun weitergehen soll.

Einen ersten Zwischenstand gibt es von unserem Freund Woj. Demnach hätten mehrere Schlüsselspieler der Los Angeles Lakers sowie Kollegen aus der Liga bis in die Morgenstunden ausgetauscht. Nun herrsche vor dem anstehenden Meeting Optimismus, dass sich die Mehrheit der Spieler für eine Fortsetzung der Playoffs aussprechen will.

NBA-Streik: Die Entwicklungen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Überblick

Es war eine historische Nacht in der NBA. Den Beginn machten die Milwaukee Bucks, die nicht zu ihrem Playoff-Spiel gegen die Orlando Magic antraten. Nur wenig später erklärte die NBA in einem Statement, dass alle Spiele des Tages zunächst einmal verschoben werden. Auch die Spiele am kommenden Tag hängen in der Schwebe.

In Folge dessen trafen sich die Spieler zu einer Besprechung, bei welcher es hitzig zur Sache ging. Einige Spieler kritisierten das Vorgehen der Bucks, weil diese die anderen Teams nicht informiert hatte. Die Los Angeles Lakers um LeBron James und auch die L.A. Clippers sollen sich während des Meetings für einen Saisonabbruch ausgesprochen haben, andere Teams wollen die Spielzeit dagegen zu Ende bringen.

Gleichzeitig wurden die finanziellen Folgen für die Spieler besprochen, ein endgültiges Ergebnis gibt es aber noch nicht.

6.50 Uhr: Spieler telefonierten mit Jacob Blakes Familie

Eröffnet wurde die Besprechung mit einem Zoom-Call mit der Familie von Jacob Blake. Der Anruf wurde jedoch aufgrund von Audioproblemen abgebrochen, so Marc J. Spears.

6.28 Uhr: Damian Lillard sorgt für Verwirrung

Nachdem viele Reporter vom Einsatz der Lakers und Clippers für einen Abbruch der NBA-Saison berichtet hatten, sorgt Damian Lillard nun für Verwirrung hinsichtlich der Geschehnisse im Meetingraum. "Wo haben sie diese Informationen her?", stellte der Blazers-Star die Berichterstattung unter einem Instagram-Post in Frage.

5.59 Uhr: Doc Rivers für Fortsetzung der Playoffs

Bevor die Coaches das Meeting verlassen mussten, hat sich Doc Rivers offenbar für eine Fortsetzung der Saison stark gemacht. "Euer Talent gibt euch Macht" habe er laut Keith Pompey vom Philadelphia Inquirer zu den Spielern gesagt, "weshalb ihr hier bleiben und spielen solltet."

5.45 Uhr: Zweites Spieler-Meeting geplant

Adrian Wojnarowski und Malika Andrews zufolge sei nun ein weiteres Treffen der Spieler für den Donnerstagmorgen geplant, wo "die Diskussion, wie es mit den Playoffs weitergehen soll, fortgesetzt werde." Demnach sei das zweite Meeting für 17 Uhr deutscher Zeit angesetzt, parallel zur Besprechung der NBA-Owner.

5.18 Uhr: Frust gegenüber Bucks

Einige Spieler hätten nach Informationen von Shams Charania im Meeting zudem ihre Frustration ob des plötzlichen und nicht abgesprochenen Plans der Bucks kundgetan, die Partie gegen Orlando zu boykottieren. Während Kyle Korver sich daraufhin für das Vorgehen der Bucks entschuldigte, sprach sich Bostons Jaylen Brown für die Bucks aus - sie hätten keinen Grund, sich erklären zu müssen (Adrian Wojnarowski).

5.05 Uhr: Finanzielle Implikationen bei Saisonabbruch

Ein weiteres Thema waren offenbar die finanziellen Implikationen, die ein Saisonabbruch und ein eventueller Lockout mit sich bringen würden.

4.49 Uhr: Diskussionen vertagt, Spiele fraglich

Damit seien die Diskussionen zwar zunächst vertagt, dass die Playoff-Spiele in der Nacht von Donnerstag auf Freitag jedoch stattfinden könnten, sei äußerst unwahrscheinlich, so Adrian Wojnarowski. "Alle sind noch viel zu emotional" habe eine Quelle ESPN offenbart, "es braucht mehr Zeit, um zueinander zu finden."

4:50 Uhr: Emotionales Meeting beendet

Kurz darauf fand die Spieler-Besprechung offenbar ein "hässliches" Ende, wie David Aldridge weiter berichtet. Laut ESPNs Dave McMenamin habe im Anschluss kein Gefühl geherrscht, etwas erreicht zu haben. "Es war sehr hitzig", sagte ein Spieler zu Jeff Goodman, "aber wir schlafen alle eine Nacht drüber und können morgen vielleicht irgendetwas erreichen, weil die meisten von uns noch einen Weg finden möchten, weiterzuspielen."

4.44 Uhr: Lakers und Clippers erhöhen Druck auf Owner

Laut Adrian Wojnarowski sei der Vote der L.A.-Teams nicht als finale Entscheidung zu verstehen. Klar scheint jedoch, dass vor allem LeBrons Statement die NBA-Besitzer vor ihrem Treffen - an dem laut David Aldridge (The Athletic) auch die NBPA teilnehmen werde - am Donnerstagmorgen unter Zugzwang setzt.

4.38 Uhr: Lakers und Clippers voten alleine für Saisonabbruch

Wie Shams Charania (The Athletic) berichtet, haben die Lakers und Clippers als einzige Teams für einen frühzeitigen Saisonabbruch gestimmt. LeBron James, der mehr Einsatz von Seiten der NBA-Owner forderte, habe das Meeting anschließend frühzeitig verlassen, dicht gefolgt von seinen Mannschaftskollegen und den Clippers. Miamis Udonis Haslem habe sich an den Raum gewandt und die Frage aufgeworfen, wie man eine Saison ohne die beiden Franchises überhaupt fortsetzen könne.

4.01 Uhr: Naomi Osaka sagt Halbfinalspiel ab

Naomi Osaka wird im Halbfinale des WTA-Turniers in New York antreten. "Als eine schwarze Frau habe ich das Gefühl, dass es wichtigere Themen gibt, die sofortige Aufmerksamkeit brauchen", begründet sie ihre Entscheidung via Twitter: "Ich erwarte nicht, dass etwas Drastisches passiert, wenn ich nicht spiele, aber wenn ich in einem mehrheitlich weißen Sport ein Gespräch zum Laufen bringen kann, betrachte ich das als Schritt in die richtige Richtung."

3.45 Uhr: Spieler nehmen Franchise-Besitzer in Verantwortung

Ein zentrales Anliegen der Spieler ist offenbar, einen klaren Aktionsplan zu formulieren, der Wahlen und eine Polizeireform beinhaltet. Laut Chris Mannix von Sports Illustrated möchten sie vor allem die Teambesitzer in die Verantwortung nehmen: "Einige haben das Gefühl, dass die Saison zu Ende ist, wenn die Eigentümer nicht mit etwas aufwarten, das diese wichtigen Themen vorantreibt."

3.40: NBA-Teams unterstützen Proteste der Spieler

Mittlerweile haben die meisten NBA-Teams Statements zum Boykott veröffentlicht, der Tenor ist eindeutig: "Wir unterstützen unsere Spieler. Genug ist genug."

3.31 Uhr: Coaches verlassen Meeting

Fest steht, dass die Spieler alles Weitere ohne ihre Coaches besprechen werden. Laut Zach Lowe von ESPN wurden diese soeben gebeten, den Meetingraum in Orlando zu verlassen.

3.21 Uhr: Playoff-Spiele am Donnerstag und Freitag könnten ausfallen

In der Diskussion um die Fortführung der NBA-Saison scheinen die Spieler aktuell dazu zu tendieren, mindestens die drei kommenden Playoff-Spiele in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ausfallen zu lassen. Eine finale Entscheidung sei laut Woj jedoch noch nicht gefallen.

2.57 Uhr: Auch MLS-Spieler streiken, NHL-Spiele finden statt

Nachdem bereits die Spieler und Spielerinnen der MLB und WNBA es den Milwaukee Bucks gleichgetan haben, kommt es nun auch in der MLS zum Boykott. Nach Informationen von ESPN müssen mehrere Spiele aufgrund des Protests gegen Rassismus verschoben werden. Damit ist die NHL die einzige nordamerikanische Profiliga, in der bisher alle Spiele wie gewohnt stattfinden.

2.45 Uhr: Chris Paul und Doc Rivers adressieren Spieler

Das Meeting ist in vollem Gange. Bisher haben laut Wojnarowski NBPA-Präsident Chris Paul, Vizepräsident Andre Iguadola sowie Kyle Korver und Clippers-Coach Doc Rivers das Wort ergriffen, über Inhalte ist allerdings weiterhin nichts bekannt.

2.30 Uhr: Treffen des Board of Governors geplant

Während es noch keine Neuigkeiten aus dem Spieler-Meeting gibt, berichtet Adrian Wojnarowski (ESPN), dass am Donnerstagmorgen (amerikanischer Zeit) das Board of Governors für eine Besprechung der aktuellen Lage zusammenkommen werde.

2.03 Uhr: Michelle Roberts stärkt Spielern den Rücken

Auch NBPA-Direktorin Michelle Roberts zeigt sich solidarisch mit den Protesten der Spieler. "Sie haben einmal mehr gezeigt, dass sie nicht still sein werden" heißt es in ihrem Statement: "Die NBPA steht hinter der Entscheidung der Spieler der Milwaukee Bucks, gegen Ungerechtigkeiten zu protestieren, und unterstützt die gemeinsame Entscheidung, alle heutigen Spiele zu verschieben."

1.57 Uhr: Spieler-Meeting steht kurz bevor

"In Strömen" treffen die Spieler nun im Meetingraum auf dem NBA-Campus ein, wie Jared Greenberg (NBA-TV) berichtet. Die Besprechung wird in wenigen Minuten beginnen.

1.27 Uhr: Milwaukee Bucks fordern Gerechtigkeit

Dreieinhalb Stunden nach dem geplanten Tip-Off haben die Bucks ihre Kabine verlassen, um ein Statement abzugeben. "Wir fordern Gerechtigkeit für Jacob Blake und dass die beteiligten Officers zur Rechenschaft gezogen werden", sagten George Hill und Sterling Brown, die sich stellvertretend für ihr Team an die Medien wandten. Darüber hinaus appellierten sie an die Gesetzgeber in Wisconsin, "nach Monaten der Inaktivität bedeutsame Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechenschaftspflicht der Polizei, Polizeigewalt und eine Reform der Strafjustiz anzugehen." Das gesamte Statement könnt Ihr Euch hier ansehen.

1.10 Uhr: WNBA-Spiele abgesagt

Auch in der WNBA wurden alle heutigen Spiele abgesagt. Nachdem ESPN zunächst berichtet hatte, dass alle Spiele mit Unterbrechungen in Gedenken an Jacob Blake stattfinden würden, versammelten sich Spielerinnen der Mystics, Dream, Lynx, Sun Mercury und Sparks auf dem Spielfeld und knieten aus Solidarität. "Was wir in den vergangenen Monaten und kürzlich beim brutalen Mord an Jacob Blake gesehen haben ist überwältigend", sagte Atlanta-Dream-Center Elizabeth Williams stellvertretend für die Spielerinnen: "Wir haben eine Gelegenheit, ein Licht auf die Probleme zu werfen und Veränderungen zu fordern."

0.40 Uhr: Shaq stellt Abbruch von Spielen in Frage

Bei der TNT-Sendung "Inside the NBA" hat Experte Kenny Smith soeben das Set verlassen, um sich mit den Spielern zu solidarisieren. Shaquille O'Neal wiederum hat geäußert, dass er nicht wisse, welchen Nutzen es haben würde, die Spiele nicht zu bestreiten: "Ich weiß nicht, ob es eine rassistische Person dazu bringt, zu sagen: 'Oh, sie haben die Spiele abgebrochen? Dann bin ich jetzt kein Rassist mehr'", sagte Shaq.

0.31 Uhr: In Kürze Statement der Bucks erwartet

Die Bucks weilen derzeit noch immer in ihrem Locker Room, in den nächsten Minuten wird aber ein Statement der Mannschaft erwartet. Wie Adrian Wojnarowski berichtet, hat das Team soeben von der Kabine aus an einer Telefonkonferenz mit Josh Paul, dem Justizminister von Wisconsin, und Vizegouverneur Mandela Barnes teilgenommen. Die Bucks fordern Gerechtigkeit für den durch sieben Polizeischüsse verletzten Jacob Blake.

0.13 Uhr: Haynes: Viele Spieler für Fortsetzung der Saison

Das Meeting soll zwar erst in knapp zwei Stunden stattfinden, schon jetzt sprechen die Spieler aber miteinander und sind dabei nicht alle der gleichen Meinung. Wie Chris Haynes von Yahoo! Sports berichtet, gibt es einen "beträchtlichen" Anteil von Spielern, die für eine Fortsetzung der Saison sind. Ihre Argumente: Es wurden große Opfer gebracht, um die Fortsetzung in der Bubble zu ermöglichen, und die NBA-Plattform sei bei diesem sozialen Klima eine nützliche Ressource. Ein anonymer Star wird zitiert: "Wir sind jetzt schon hier. Lasst uns zu Ende bringen, was wir angefangen haben."

0.09 Uhr: Auch MLB-Spiel wird boykottiert

Auch in der MLB wird nun bereits eine Partie boykottiert: Die Milwaukee Brewers haben sich ebenso wie die Bucks dazu entschieden, ihre heutige Partie nicht zu bestreiten.

23.51 Uhr: "Die Saison ist in Gefahr"

Bei dem Treffen der NBA-Spieler um 2 Uhr wird offenbar auch über einen generellen Abbruch der Saison gesprochen werden. Chris Mannix (Sports Illustrated) zitiert einen NBA-Veteranen, der dabei sein wird: "Die Saison ist in Gefahr."

Adrian Wojnarowski (ESPN) ergänzt dazu: Die Teams diskutieren bereits darüber, auch die morgigen Spiele allesamt zu boykottieren. Die Situation sei sehr emotional und angespannt.

23.46 Uhr: NBA-Spieler beraten über weitere Schritte

Die Milwaukee Bucks haben Spiel 5 der Serie gegen die Orlando Magic boykottiert und damit ein historisches Zeichen gesetzt. Die NBA hat die Mittwochsspiele mittlerweile alle verschoben, über die Termine gibt es aber noch keine Klarheit. Denn: Um 2 Uhr deutscher Zeit werden die NBA-Spieler laut Informationen von ESPN in einem Meeting darüber entscheiden, wie weiter vorzugehen ist.

Womöglich könnte die Saison sogar abgebrochen werden, laut Informationen von Chris Mannix haben unter anderem die Raptors schon darüber diskutiert, die Bubble in Orlando geschlossen zu verlassen.

Die folgenden Spiele sind bisher verschoben worden:

Datum/UhrzeitHeimAuswärts
26.8/22 UhrMilwaukee BucksOrlando Magic
27.8/0.30 UhrHouston RocketsOKC Thunder
27.8/3 UhrLos Angeles LakersPortland Trail Blazers
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