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NBA-Profi Moritz Wagner über US-Gesellschaft: "Teilweise ganz schöne Freak-Show"

SID
Wagner wurde vor Beginn der Saison von den Lakers zu den Wizards nach Washington getradet.

Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner von den Washington Wizards hat mit der gesellschaftspolitischen Situation in seiner Wahlheimat zu kämpfen. "Da gibt es natürlich auch teamintern viele Diskussionen. Amerikaner sind schon echt krass drauf. Für mich persönlich ist das jetzt manchmal auch ein bisschen viel", sagte der 23-Jährige im rbb|24-Interview.

Aus Deutschland kenne er ein anderes Gefühl des Zusammenhalts und der gemeinsamen Suche nach Lösungen. "Da ist mir aufgefallen, dass das hier in den USA gar nicht so ist. Es ist schon teilweise echt eine ganz schöne Freak-Show", sagte Wagner.

Mit den Wizards bereitet sich der Berliner derzeit abgeschirmt auf dem Disney-Gelände in Florida auf den NBA-Restart ab dem 30. Juli vor. Die binnen kurzer Zeit geschaffenen Möglichkeiten vor Ort bezeichnete Wagner als "spektakulär" und erläuterte: "Zum Beispiel gibt es an jedem Tag einen Corona-Test. Die Zahl der Leute, die hier herumrennen und einfach nur für uns arbeiten - das ist unglaublich."

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