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NBA: Top-High-School-Spieler Jalen Green geht in die G-League

Von SPOX
Jalen Green gilt als potenzieller NBA-Star.
© imago images

Jalen Green, der beste High-School-Spieler in Amerika, wird nicht auf das College gehen und wählt stattdessen den Weg über die G-League. Dort wird er sich einem neugegründeten Team anschließen.

Das erklärte Green gegenüber Chris Haynes von Yahoo. Der 18-Jährige schlug damit Angebote von Colleges wie Auburn und Memphis aus und wird in der kommenden G-League-Saison eine halbe Million Dollar verdienen.

Laut Informationen von Shams Charania (The Athletic) wird Green dort für eine neue Franchise in der G-League spielen, welche ihre Heimat in Los Angeles haben wird. Die Franchise soll mit weiteren vielversprechenden Talenten aufgebaut werden. Auch Isaiah Todd, ein Fünf-Sterne-Forward, wird dort spielen.

Todd hatte zunächst Michigan, dem College von Franz Wagner, eine Zusage erteilt, zuletzt aber doch abgesagt. Als Coach für das neue Team ist der frühere NBA-Coach Sam Mitchell im Gespräch.

Auch Isaiah Todd geht in die G-League

"Ich will besser werden und mich dort für die NBA bestmöglich vorbereiten", sagte Green zu Haynes. "Alles ist gut durchgeplant und so strukturiert, dass ich Erfolg haben kann. Ich denke, dass ich hier die richtige Entscheidung getroffen habe."

Green und Todd sind damit die ersten Spieler, die das neue G-League-Programm in Anspruch nehmen. Dieses wurde 2018 vorgestellt und soll potenziellen NBA-Spielern eine Alternative zum College bieten. Die Verträge sollen mindestens 125.000 Dollar schwer sein, die G-League ist aber wie beim Beispiel Green gesehen, gewillt sein, auch größere Summen auf den Tisch zu legen.

Green ist damit der erste Top-High-School-Spieler seit Brandon Jennings im Jahr 2008, der nicht aufs College geht. Jennings, der später unter anderem für die Milwaukee Bucks spielte, wechselte damals nach Italien, um professionell zu spielen, bevor er ein Jahr später gedraftet wurde.

Green legte in seiner letzten High-School-Saison im Schnitt 31,5 Punkte, 7,5 Rebounds und 5 Assists auf. Der Guard wurde zudem zum McDonald's All-American gewählt und stand auch im Kader für das Jordan Brand Classic.

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