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NBA - Stephen Curry gibt Comeback für die Golden State Warriors: "Der selbstloseste Superstar der Liga"

Von SPOX
Stephen Curry gab gegen die Toronto Raptors sein Comeback.

Stephen Curry hat nach einer Handverletzung endlich sein Comeback für die Golden State Warriors gegeben. Zwar verloren die Warriors die Partie, nach dem Spiel prasselte aber dennoch jede Menge Lob auf den zweifachen MVP ein, der im Spaß ein wenig gegen Coach Steve Kerr stichelte.

"Er sah sehr gut aus, er hat sich gut bewegt.", befand Warriors-Coach Steve Kerr nach dem Spiel. Curry spielte insgesamt 27 Minuten, in denen er 23 Punkte verbuchte und zudem noch 6 Rebounds einsammelte sowie 7 Assists spielte.

"Es waren natürlich nicht die besten Umstände für ihn, weil wir ihn immer wieder rausgenommen haben, um seine Minuten im Rahmen zu halten", gab Kerr zu. "Daran ist er nicht gewöhnt. Trotzdem hat er uns enorm geholfen. Er verändert das komplette Spiel, wenn er auf dem Feld steht."

MVP-Rufe für Stephen Curry

Schon vor dem Spiel wurde Curry mit lauten MVP-Rufen im Chase Center empfangen und die Fans wurden auch nicht enttäuscht. In seiner ersten Partie seit dem 30. Oktober zeigte Curry ein paar tolle Pässe, darunter auch ein Behind-the-Back-Pass für Andrew Wiggins, dazu versenkte Curry 50 Sekunden vor Ende des ersten Viertels mit einem tiefen Dreier sein erstes Field Goal seit über vier Monaten.

"Er macht jeden Spieler besser", staunte auch Wiggins, der erstmals mit Curry zusammen auf dem Feld stand. "Er findet immer die freien Spieler, er ist der selbstloseste Superstar, den wir in der Liga haben."

Auf dem Scoring liegt Currys Fokus im Moment ohnehin nicht. "Ich bin einfach nur froh, dass ich wieder das machen kann, was am liebsten tue", sagte Curry nach dem Spiel, der auch ein wenig gegen seinen Coach frotzelte, weil dieser ihn immer recht schnell aus der Partie nahm.

Stephen Curry: Seine Statistiken gegen die Toronto Raptors

MinutenPunkteFGDreierFreiwürfeReboundsAssistsTurnover
27:14236/163/128/8671

Curry soll in den nächsten Wochen mehr spielen

Kerr kündigte aber bereits an, dass sich dies sehr bald ändern wird. "Ich freue mich schon, wenn er in den kommenden Wochen seinen Rhythmus finden wird und wir ihn länger spielen lassen können", kündigte Kerr an.

Für die Warriors geht es in dieser Saison ohnehin um nichts mehr. Die 113:121-Pleite gegen den amtierenden Champion Toronto Raptors war bereits die 49. Niederlage der Saison, häufiger hatten die Dubs zuletzt vor zehn Jahren verloren. Mit einer Bilanz von 14-49 sind die Warriors das mit Abstand schlechteste Team der Liga, die Cleveland Cavaliers haben im Moment als Vorletzter einen Vorsprung von 3,5 Spielen auf das Team aus der Bay Area.

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