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NBA

NBA: Indiana Pacers beenden Auswärtsserie der Los Angeles Lakers - Clippers siegen souverän

Von SPOX
LeBron James konnte die Lakers-Niederlage bei den Indiana Pacers nicht verhindern.

Nach 14 Auswärtssiegen am Stück haben die Los Angeles Lakers in Indiana mal wieder eine Pleite klassiert. Der Stadtrivale Clippers hingegen hatte mit den Phoenix Suns nicht die größte Mühe.

Die Hawks kamen derweil trotz einer 42-Punkte-Performance von Trae Young bei den Knicks unter die Räder.

Charlotte Hornets (13-17) - Sacramento Kings (12-15) 110:102 (BOXSCORE)

  • De'Aaron Fox kehrte bei den Kings nach langer Verletzungspause zurück, Grund zum Jubeln hatten am Ende trotzdem die Gastgeber. Und das lag vor allem an Malik Monk: 14 seiner 23 Punkte (Season-High) erzielte der Drittjahresprofi im letzten Viertel und führte die Hornets damit zum vierten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen.
  • Monk sprang dabei für Terry Rozier (11 Punkte) und Devonte' Graham (15) in die Bresche, die an diesem Tag beide nicht ganz ihre Bestform abrufen konnten. "Es lief nicht so richtig, und niemand von uns konnte so richtig scoren", sagte der Matchwinner. "Einer musste also die Verantwortung übernehmen und das ist mir heute gut gelungen." Monk traf dabei alle fünf Würfe im letzten Viertel und schnappte sich zudem auch noch 10 Rebounds (Career-High). Mit einem Putback-Dunk nach einem Fehlwurf von Rozier entschied er 42 Sekunden vor Schluss die Partie.
  • Bei den Kings zeigte Fox bei seiner Rückkehr nach insgesamt 17 Spielen Pause eine ordentliche Vorstellung und war von der Bank kommend mit 19 Punkten und 8 Assists in 30 Minuten gleich der produktivste Spieler. Beim restlichen Team wollte jedoch nicht so viel zusammenlaufen. Zwar punkteten insgesamt sieben Spieler zweistellig, aber als Team trafen die Kings nur 41 Prozent aus dem Feld - und sie verloren das Rebound-Duell mit 33:51.
  • Das lag wohl auch daran, dass Charlotte zwei nominelle Center starten ließ. Sowohl Cody Zeller (17 Punkte, 9 Rebounds) als auch Bismack Biyombo (10 und 12) zeigten dabei gute Vorstellungen.

Indiana Pacers (19-9) - Los Angeles Lakers (24-4) 105:102 (BOXSCORE)

  • 14 Auswärtsspiele in Folge hatten die Lakers eingefahren, nur zwei fehlten noch zum eigenen Rekord aus der Saison 1971/72. Doch diese Marke müssen sie nun mit einer neuen Serie jagen. Dank Malcolm Brogdon konnten die Pacers ihren Homecourt beschützen und das beste Auswärtsteam der Liga in die Schranken weisen.
  • 36,4 Sekunden vor Schluss sah der Guard eine Lücke, penetrierte zum Korb und brachte sein Team mit einem Reverse-Layup in Führung, den er gegen Dwight Howard im Korb unterbrachte. Die Lakers gaben sich nun zwar nicht geschlagen, LeBron James vergab jedoch einen Stepback-Dreier zur potenziellen Führung und auf der Gegenseite traf dann Domantas Sabonis einen seiner zwei Freiwürfe, um auf 3 Punkte Vorsprung zu stellen. Die letzten beiden Versuche der Lakers vergaben dann Rajon Rondo und Kentavious Caldwell-Pope.
  • "Wir wussten, dass sie zurückschlagen würden, wenn wir einen Punch landen. Wir sind einfach zusammen geblieben", freute sich Sabonis, der mit 26 Punkten und 10 Rebounds Indianas Bester war. Myles Turner kam dazu auf 16, Brogdon auf 14 Punkte.
  • Bei den Lakers fehlte dabei Anthony Davis. James (20, 9 Rebounds, 9 Assists, 5 Turnover) versuchte den Ausfall zu kompensieren, hatte aber in Hälfte zwei seine Mühe mit der Pacers-Defense und kam nach dem Pausentee nur noch auf 7 Zähler. Howard sprang für Davis in die Bresche und versenkte all seine zehn Würfe für einen Saisonbestwert von 20 Punkten.

New York Knicks (7-21) - Atlanta Hawks (6-22) 143:120 (BOXSCORE)

  • Neuer Tiefpunkt für die Hawks, die selbst bei den ebenfalls schwachen Knicks komplett unter die Räder kamen und im Duell der vielleicht schwächsten Ost-Teams keine Chance hatten. Selbst 42 Punkte (bei hocheffizienten 16/29 FG) und 8 Assists von Trae Young spielten dabei kaum eine Rolle.
  • Zur Pause lagen die New Yorker bei ihrem vielleicht besten Saisonspiel schon mit 24 Punkten vorne. R.J. Barrett zeigte dabei mit Career-High 27 Punkten (10/13 FG) ein bärenstarkes Spiel, Mitchell Robinson (22, 13 Rebounds) und Marcus Morris (22) tobten sich ebenfalls aus. Julius Randle und Kevin Knox kamen dazu auf jeweils 17 Zähler. Gegen die katastrophale Defense Atlantas kamen die Knicks auf insgesamt 56 Prozent aus dem Feld.
  • Unter dem neuen Interims-Coach Mike Miller haben die Knicks nun drei von sechs Spielen gewonnen. "Wir trenden in die richtige Richtung", sagte Morris. "Ich werde jetzt nicht so weit gehen und sagen, dass wir die Playoffs erreichen, aber wir kämpfen dafür. Das ist unser Ziel."
  • Die Hawks sind bei weitem nicht so weit, haben nun erneut fünf Spiele in Serie verloren. Hoffnung macht immerhin, dass am 23. Dezember John Collins nach seiner Doping-Sperre endlich wieder bereit stehen wird.
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