Suche...
NBA

NBA: Dallas Mavericks hadern nach Niederlage gegen Los Angeles Lakers mit Referees

Von SPOX
Luka Doncic verbuchte gegen die Los Angeles Lakers ein Triple-Double.

Am Ende reichte es nicht für die Dallas Mavericks im Heimspiel gegen die Los Angeles Lakers. Luka Doncic machte ein überragendes Spiel, musste aber in der Schlussphase nach einem Zusammenstoß mit Dwight Howard am Kopf genäht werden. Die Mavs waren nicht nur deswegen unzufrieden mit den Referees an diesem Abend.

Es war ein hochklassiges Spiel zweier starker Mannschaften in Dallas, die Ansetzung im nationalen Fernsehen war absolut berechtigt. Auf dieser großen Bühne brillierte nicht nur LeBron James (39 Zähler, 12 Boards, 16 Dimes) , sondern auch Luka Doncic, der 31 Punkte, 13 Rebounds sowie ein Career High von 15 Assists auflegte.

Die Lakers beackerten den Slowenen das ganze Spiel, dieser musste jede Menge einstecken. So auch knapp zwei Minuten vor dem Ende, als Doncic einen freien Ball aufnehmen wollte und mit Lakers-Center Dwight Howard kollidierte. Da der Verdacht auf Gehirnerschütterung bestand, musste Doncic untersucht werden, konnte dann aber weiterspielen.

"Ich habe mich nach dem Stoß einige Minuten unwohl gefühlt", gab Doncic zu, der trotzdem in der Schlussphase einen traumhaften Pass zu Dorian Finney-Smith spielte, dessen verwandelter Dreier den Mavs eine Zwei-Punkte-Führung bescherte. "Ich hatte leichte Kopfschmerzen, aber mit ein bisschen Eis ging es dann schon", beschrieb Doncic seinen Zustand zu diesem Zeitpunkt.

Carlisle und Doncic unzufrieden mit den Referees

Doncic selbst war dennoch verärgert, dass die Pfeifen der Referees stumm blieben. Es sollte nicht das einzige Mal an diesem Abend so sein. Auch in der Verlängerung wurde der Mavs-Star im Gesicht getroffen, dieses Mal von LeBron James. Die Lakers nutzten dies zu leichten Punkten in Transition.

"Ich habe die Refs dann gefragt, ob es kein Foul ist, wenn ich am Kopf getroffen werde", so Doncic. Der Slowene versuchte mehrfach mit seiner Gestik die Schiedsrichter auf ausgebliebene Pfiffe aufmerksam zu machen, indem er seine aufgekratzten Arme zeigte. Nur einmal wurde wirklich reagiert, nämlich, als Doncic seinen blutenden Kopf nach der Kollision mit Howard zeigte.

Auch Mavs-Coach Rick Carlisle gefiel dies überhaupt nicht, bewahrte aber die Contenance. "Das hat mich auch aufgeregt, aber ich habe keine Lust, 50.000 Dollar Strafe zu zahlen", erklärte Carlisle, der Doncic dafür in Schutz nahm, dass dieser am Ende fast nur noch mit den Schiedsrichtern diskutierte. "Es ist nicht leicht, wenn du ständig geschlagen wirst und dann keine Pfiffe hörst."

Foul von Dwight Howard vor Green-Dreier blieb unbemerkt

Einen weiteren Pfiff hätten sich die Mavs sicherlich gerne in den letzten sechs Sekunden der regulären Spielzeit gewünscht, als Howard Seth Curry festhielt und dieser so nicht an Danny Green dranbleiben konnte. "Ich wusste, dass dieses Play kommen wird", sagte Curry nach der Partie. "Ich wusste, was passiert und stand genau richtig, um den Pass abzufangen. Dann hat mich Howard festgehalten, direkt vor dem Referee. Das ist alles sehr unglücklich."

Übrigens: Eine Coach's Challenge hätten die Mavs in dieser Situation nicht nehmen dürfen, da Coach Carlisle keine Auszeit mehr zur Verfügung hatte.

Letztlich sollten die Mavs sich aber hier an die eigene Nase greifen. Gemäß Carlisle war der Plan, die Lakers zu foulen, bevor diese eine Chance hatten, das Spiel von der Dreierlinie auszugleichen. Zudem machte Maxi Kleber, der ansonsten mit 8 Punkten und 8 Rebounds sehr solide agierte, eine äußerst unglückliche Figur, als er seinen Gegenspieler Howard verließ, um unter dem Korb gegen LeBron zu helfen, was bei einer Führung von drei Punkten überhaupt nicht notwendig gewesen wäre.

So traf Green den Dreier für die Verlängerung, in der die Moral der Mavs gebrochen schien und LeBron die Lakers mit 9 Punkten und 2 Assists zum Sieg führte. Dallas steht nun bei einer Bilanz von 3-2 und reist nach Cleveland, wo es in der Nacht auf Montag gegen die Cavaliers geht. Im Anschluss warten dann aber wieder zwei Heimspiele gegen die Orlando Magic und die New York Knicks.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung