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NBA: Los Angeles Lakers gewinnen enges Spiel beim Überraschungsteam aus Phoenix

Von SPOX
LeBron James (M.) und die Los Angeles Lakers kämpften die Phoenix Suns nieder

Die Los Angeles Lakers haben mit einem 123:114 über die Phoenix Suns die Spitzenposition im Westen verteidigt. In einer außerordentlich engen Partie sorgten die Lakers erst in den Schlussminuten für klare Verhältnisse.

Phoenix Suns (6-4) - Los Angeles Lakers (8-2) 115:123 (BOXSCORE)

Im Duell der Teams, die sich am meisten zur Vorsaison verbessert haben, entwickelte sich ein enges Spiel. Während der gesamten Partie konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Es gab 29 Führungswechsel. Die höchste Führung betrug 29:20 für Phoenix gegen Ende des ersten Viertels.

Das Spiele lebte dabei in erster Linie von der Offensive. Auf beiden Seiten lief der Ball exzellent durch die Reihen, schließlich standen gleich mehrere herausragende Ballverteiler auf dem Feld. Und so gab es immer wieder hochkarätige Würfe, was sich auch in den Quoten widerspiegelte.

Rajon Rondo gibt sein Comeback

Die Lakers trafen 53,7 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent von Downtown. Dazu verteilten sie 39 Assists, die Suns gaben immerhin 32 Vorlagen bei leicht schwächeren Quoten (47,3 FGs, 42,1 3PT). Rajon Rondo (5 Punkte, 7 Assists, 6 Rebounds), der seine Wadenverletzung auskuriert hat und sein Saisondebüt für die Lakers gab, zeigte sich als umsichtiger Ballverteiler in der Second Unit.

Insgesamt war die Bank der Kalifornier bestens aufgelegt. Kyle Kuzma, der vor allem im ersten Viertel und am Ende den Ton angab, kam auf 23 Zähler, auch Dwight Howard hatte mit 12 Punkten und 9 Rebounds seinen Anteil. Mit 47:34 ging das Duell der Bänke klar an die Lakers.

Am Ende machte die Dominanz unter den Brettern den Unterschied. L.A. erzielte 70 Punkte in der Zone und gewann auch das Reboundduell (44:39) knapp.

Topscorer der Partie war Anthony Davis mit 24 Punkten, dazu kamen 12 Rebounds. Dabei musste der Big Man zwischenzeitlich in die Kabine. Davis hatte sich bereits im ersten Viertel an den Rippen verletzt und ließ sich dann im dritten Viertel tapen. Anfang des Schlussviertels kam er dann ohne Beeinträchtigung zurück.

LeBron und Kuzma sorgen mit Dreiern für Entscheidung

Auch LeBron James zeigte sich bestens aufgelegt. Der Superstar kam auf 19 Zähler, 11 Assists und 7 Rebounds. Auch wenn er am Ende des Spiels einige Würfe daneben setzte. Das fiel nicht ins Gewicht, da auch die zuvor gut funktionierende Suns-Offense ins Stocken geriet.

3:29 Minuten vor dem Ende brachte Devin Booker Phoenix zwar wieder mit 113:111 in Front, aber danach blieben die Suns knapp zwei Minuten ohne Punkt und L.A. zog durch drei Dreier von Lebron und Kuzma entscheidend davon. Anschließend brachten die Lakers das Spiel von der Freiwurflinie nach Hause.

"Wir müssen es am Ende einfach besser machen, besser rebounden und es besser zu Ende bringen", ärgerte sich Booker über die knappe Niederlage.

"Willkommen zurück", sagten Davis und LeBron dagegen zu Matchwinner Kuzma, der immer besser in Tritt kommt, nachdem er die ersten vier Saisonspiele verletzungsbedingt verpasste und etwas Rost angesetzt hatte. "Ich habe einfach Mitspieler, die mir vertrauen. Wir vertrauen uns allen gegenseitig", spielte der Forward artig den Ball zurück.

Booker (9 Assists) und Ricky Rubio (10 Assists) waren mit jeweils 21 Punkten die besten Werfer der Suns. Center Aron Baynes, der sich einige packende Duelle mit JaVale McGee lieferte, kam auf 20 Zähler. Los Angeles bleibt damit mit der besten Bilanz im Westen an der Spitze. Phoenix ist nun Siebter.

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